Kann man die denn auch zweiphasig verwenden?
Man kann! Ein-, Zwei- oder Dreiphasig. Hauptsache, Klemme C ist beschaltet.
Kann man die denn auch zweiphasig verwenden?
Man kann! Ein-, Zwei- oder Dreiphasig. Hauptsache, Klemme C ist beschaltet.
Das „Meckern“ lässt sich abschalten! Daher ist es „Schönheit“ und nicht Notwendigkeit.
Das ist ein Widerspruch:
die kleine mini-LED leuchtet auch nicht
Wie gesagt: LED funktioniert, 12V kommen also an
Sorry, habe dies übersehen:
- 12V+ an 1. Klemme (N+)
- 12V- an 3. Klemme (L)
Mit dieser Beschaltung läuft der Shelly erst ab etwa 22V DC!
Bei Speisung mit 12V DC muß die separate Klemme „12V“ genutzt werden:
Der Pluspol wird an Klemme 12V gelegt; der Minuspol an Klemme L (GND).
Du kannst die Flachkontakte abschneiden und die Drähte in WAGO-Klemmen packen. Der Querschnitt ist (geschätzt) 0,5qmm. Möglicherweise auch 0,75qmm. Es handelt sich ja um die Spannungsfühler und (LA, braun) um die Zuführung der Betriebsspannung für den Shelly. Mehr als 50mA fließen da nicht bei 230V AC.
Drück den Reset-Knopf mal für mindestens 10 Sekunden!
Die korrekte Richtung des Drehfelds (eine Konvention!) ist für die Messung nicht relevant. Das fällt unter die Rubrik „Schönheit“.
Die Strommessung einzelner Verbraucher, die mit der gleichen Phase betrieben werden, mit EINEM Stromwandler ist möglich: Die Einzelströme addieren sich und erzeugen in der Sekundärwicklung einen Summenstrom. Die gegenseitige induktive Beeinflussung ist unschädlich und ungefährlich, weil sehr klein.
Die Zuordnung ist vertauscht und wird mit der nächsten Firmware (1.5.x) korrigiert.
Nachtrag: Mit Firmware 1.5.0-beta1 ist der Fehler behoben!
Wenn ich das richtig verstehe, ist der SW an einem vollständigen Stromkreis (Schalter und Lampe) angeschlossen. In diesem Fall ist dies die Erklärung:
Weil die beiden Relaiskontakte des Shelly plus 2PM nicht potentialfrei sind und der Shelly aus der Torsteuerung gespeist gibt das entweder einen Kurzschluß oder es funktioniert. Dritte Möglichkeit: Es gibt keinen Kurzschluss funktioniert jedoch dennoch nicht.
Da wir nichts, aber auch garnichts von der Steuerung wissen, kann nicht mehr gesagt werden…
Der wird zwischen Klemme L (die bei Speisung über 12V DC „GND“ genannt wird) und Klemme SW angeschlossen.
Ich wurde gebeten, noch ein Foto der Anschlußklemmen nachzureichen:
Die Drähte sollen zusammen mit 6qmm Leitern in einen LS-Automaten bzw. RCD-Schalter geklemmt werden. Daher sind die Flachkontakte recht lang und eben „flach“, damit sie unter Rundleitern am Boden der Fahrstuhlklemmen platziert werden können.
Ein neuer Shelly? Wie sieht es innen drin aus:
Das Öffnen der oberen Gehäuseschale ist etwas knifflig, weil das Label auf der Bedienfläche verklebt ist.
Es zeigt sich ein sehr gedrängter Aufbau (wie zu erwarten war). Die Wandlerspulen sind uns aus dem Dreifach-Stromwandler 3CT63 bekannt (vermutlich 1000:1). Großer VDR und Picofuse in SMD-Ausführung links. Der „Energy Meter“-IV C ADE7880 (wie bei allen 3EM-Typen). Rechts davon die CPU. Ganz links ein batteriegestützer Uhren- und RAM-Baustein (8-Pin).
Die gleiche Ansicht, etwas größer…
Die Rückseite des Logik-Boards. Die bereits erwähnte Stützbatterie, Uhrenquarz und Steckverbindungen.
Unterhalb des Logik-Boards die Stromversorgung. In gewohnter Manier zweigeteilt: Step-Down-Regler für eine 12V-Schiene, sowie ein zweiter Step-Down-IC für die 3,3V Prozessorversorgung. Sehr durchdachter Aufbau mit Trennsteg an kritischer Stelle (sieht man später noch besser).
Rechts oben der erwähnte Steg, der beim Ansprechen der Sicherung die Ausbreitung eines Lichtbogens in sichere Bahnen lenkt.
Unter der Netzteil-Leiterplatte befindet sich die Anschlußplatte für die Spannungszuführung. Diese ist vom Netzteil durch eine Kunststoff-Platte getrennt, die lediglich von einer Steckverbindung für die Zufuhr der Phasenspannung HINTER den Spannungsteilern und N und L für das Netzteil durchbrochen ist. Die Spannungsteiler befinden sich auf der Rückseite der hier dargestellten Anschlußplatte.
Zum Abschluss noch ein Detailfoto des Netzteils (3,3V Regler).
Die Leistungsflußrichtung ist auch bei diesem Shelly umkehrbar: Über „Settings“
lässt sich ein Untermenü „Reverse CT measurement direction“ aufrufen:
Hier noch rasch die „Settings“-Seite des Geräts:
Wie man sieht, ist die angezeigte Leistungsflußrichtung umkehrbar.
Naturgemäß sind keine Wandlertypen auswählbar:
Danke - hab‘s unter „Neuigkeiten“ gefunden! Im Shop ist/war es unter „Smart Monitoring Saving Energy“ nicht aufzufinden. Eine kleines Problem der Website…
Jetzt kann ich wieder auf normalen Blutdruck kommen, denn ich hätte ja auch vorzeitig etwas verraten haben können…
Woher hast Du das Teil? Das ist IMHO noch nicht erhältlich! Auch bei diesem Gerät (insbesondere der Variante mit den vier freien Kabelenden) kann es fehlerhafte Installation geben. Bei der Version mit den „Laschen“ ist das weniger problematisch: Hier mit man ggfs. die Leistungsflußrichtung umkehren und den N-Draht korrekt anschließen, damit es den FI/RCD nicht auslöst…
Deine letzte Antwort könnte suggerieren, dass du den Shelly Pro 3EM-3CT63 im Auge hast.
Genau diesen (im Shelly Shop Europe angebotenen) hatte ich „im Auge“…
Nur am Rande notiert: Auch ein 3-Fach Stromwandler, wie der 3CT63, lässt sich falsch anschließen: montiert man ihn um 180° gedreht, sind die Phasen A und C vertauscht. Überdies kann man beim Montieren der Kabel der Sekundärseite an den Schraubklemmen des Wandlers diverse Vertauschungen machen…
Tatsächlich kommt es auf die Isolationsparameter des potentialfreien Kontakts an: Wir kennen die Schaltparameter der Shelly Wall Switches: 12V/50mA! Dennoch darf dieser Schalter an SW und L eines Shelly-Aktuators angeschlossen werden, weil er für Netzspannung isoliert ist!
Ebenso kann es beim (uns unbekannten) potentialfreien Kontakt sein. Daher ist es relevant, diesen genauer zu kennen. Oder auf „Nummer Sicher“ zu gehen, wie ich es weiter oben getan habe.
Die Leistungsflußrichtung ist weiterhin in der Konfiguration zu ändern.