Beiträge von thgoebel

    Der Shelly plus 1-10V Dimmer arbeitet galvanisch getrennt im PWM-sink-Modus. 15V sind für den Optokoppler des Shelly kein Problem.

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    Hier noch etwas Lesestoff:

    thgoebel
    18. November 2023 um 19:32

    Mich persönlich würde natürlich schon interessieren, was da los ist und warum es so geklemmt ist.

    Du hast ja eine Vermutung geäußert, die m.E. durchaus nahe an der Wahrheit sein kann: Hier wurde eine alte „Hamburger Wechselschaltung“ FALSCH aufgelöst: Statt die Lampe einseitig dauerhaft an N zu verdrahten, hat man sie beim Ausbau des zweiten Schalters an L gelegt. Oder vielleicht ist der zweite Schalter sogar noch da und wurde überputzt oder übertapeziert? Diese Frage wurde ja nicht beantwortet…

    Habe mir jedenfalls gemerkt, beim nächsten Mal eine zusätzliche Messung mit herausgeschraubtem Leuchtmittel vornehmen zu lassen. Damit wäre die bestehende Verdrahtung eindeutig zu bestimmen gewesen! So hat uns die Phase durch die Lampe einen (falschen) L vorgegaukelt…

    Danke für den ausführlichen Bericht! Deckt sich mit dieser Beobachtung:

    thgoebel
    19. November 2024 um 19:27


    Dies

    Habe mal irgendwo hier im Forum gelesen, dass im Falle der Dimmer ein benachbartes Bauteil wohl der Auslöser ist, das aufgrund eines recht simplen Designfehlers zuviel Abwärme produziert und den Kodensator frühzeitig altern / austrocknen lässt...

    kann ich nicht nachvollziehen: Zum einen ist mir keine Stelle in diesem Forum bekannt, wo diese Vermutung zu finden wäre. Zum anderen ist zwar der ESP8266 in der Nähe des Elkos:

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    (liegt unten drunter). Von einem „Designfehler“ kann man jedoch nicht sprechen - irgendwo muß der Prozessor ja hin…

    Vermutlich sind es „schwarze“ Chongx, die ausfallen…

    Das heißt, der Stromstoßschalter soll weiterhin betrieben werden? In diesem Fall wird der SW-Eingang des Shelly plus i4 an einem vollständigen Stromkreis, bestehend aus Taster und Spule des Stromstoßschalters, angeschlossen. Daher wird ohne besondere Maßnahmen der Eingang des Shelly dauerhaft aktiviert: Bei offenem Taster durch N-Potential über die Spule des Stromstoßschalters, bei geschlossenem Taster über L-Potential über den Taster. Dem kann man begegnen, indem man einen Widerstand (500kΩ bis 1MΩ) vor den SW-Eingang schaltet:

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    (Das Lampensymbol steht hier für die Spule des Stromstoßschalters; das Schaltersymbol den Taster.)

    Der Widerstand verhindert, daß der SW-Eingang mit L-Potential aktiviert wird. Die Aktivierung erfolgt nur über N-Potential. Daher signalisiert der Shelly „Ein“, wenn der Taster offen ist, und „Aus“, wenn der Taster geschlossen ist. Diese invertierte Logik wird durch Konfiguration von „Reverse Input“ korrigiert.

    Bei der Beschaffung eines doppelt isolierten, einbaufertigen Widerstandsdrahts bin ich gerne behilflich!

    Abhilfe:

    (a) Installation in Ordnung bringen, oder

    (b) den Mini 1PM „umgekehrt“ betreiben:

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    Es bleibt bei Lösung (b) das Schalten der Lampe gegen N (böse!). Dem Shelly schadet die umgekehrte Betriebsweise nicht (der misst sogar Leistung)…

    Andererseits beurteilen viele TRV-Nutzer die Güte des Geräts, ob das Ventil vollständig schließt oder ob ein Heizkörper vollständig erkaltet! Und das bei einem PID-Regler, der versucht, die Stellvorgänge so klein wie möglich zu halten…

    Ich denke, daß der TRV einfach nicht verstanden wird und zu viel daran herumgedoktert wird.

    Es sieht eher danach aus, dass die Lampe mit einem Ende an einer Phase hängt und das andere, freie Ende dadurch Spannung führt.

    Das würde erklären, daß die Lampe leuchtet, wenn man den Lampendraht mit N verbindet. Aber wie erklärt man dies:

    (Ripoli:) „…wenn ich es an die vermeidliche Phase (L) halte, geht das Licht auch an."

    ?

    Und dies:

    L Steckdose nach L (Braun) in der Dose = 230V
    L Steckdose nach L2 (Lampe) in der Dose = 0V

    ?

    Was ich gerne noch sehen möchte:

    (a) ein kurzes Video des Flackerns, und

    (b) ein Foto des Geräts, mit dem die Messungen durchgeführt wurden.

    Es stellt sich die Frage, wie (angesichts der vertauschten Drähte) dies zu werten ist:

    Schutzkontakt Steckdose nach L (Braun) in der Dose = 0V
    Schutzkontakt Steckdose nach N (Blau) in der Dose = 0V
    Schutzkontakt Steckdose nach L2 (Licht) in der Dose = 230V

    L Steckdose nach N (Blau) in der Dose = 230V
    L Steckdose nach L (Braun) in der Dose = 230V
    L Steckdose nach L2 (Lampe) in der Dose = 0V

    War bei der Messung der Draht mit dem Isolierband L? Oder L2?

    Jedenfalls ist jetzt klar, welches der „echte“ L ist: Dieser Draht ist dann in Klemme L des Shelly, wenn es flackert! Denn wenn nichts funktioniert, ist der Lampendraht mit Klemme L verbunden.

    Jetzt gilt es, die Ursache des Flackerns zu finden! Was noch nicht erwähnt wurde, wären abgerissene Klemmen des Shelly durch übermäßiges Anziehen der Klemmschrauben. Natürlich gibt es den Vergleichstest mit dem zweiten Shelly. Aber wenn dessen Klemmen ebenfalls beschädigt sind?