Beiträge von thgoebel

    Ohne Netzteil liegt der Minuspol der Speisespannung auch am Gehäuserahmen an.

    TVS-Dioden sind, vereinfacht gesagt, Zenerdioden, die in beiden Richtungen ab einer bestimmten Spannung leiten. Eine Schaltzeit ist im Datenblatt der SS32 leider nicht angegeben.

    Daß das Flexkabel verschmort ist, liegt daran, daß wohl keine Gerätesicherung verwendet wurde. Sieht man z.B. eine Feinsicherung 500mA träge vor, wäre nichts gravierendes passiert: Die TVS-Diode hätte die Überspannung abgeleitet, die Sicherung hätte ausgelöst, das WD wäre (vermutlich) heil geblieben.

    Wie weiter oben beschrieben, ersetzt die Strombegrenzung des DC/DC-Wandlers die Sicherung. Bei direkter Versorgung mit 12V Fremdspannung sollte eine Sicherung unbedingt angeordnet werden!

    Wir hatten mal einen Fall, in dem unbedingt ein Shelly pro 4PM zur Bewässerungssteuerung genutzt werden sollte:

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    Mit einem zusätzlichen DC-Netzteil ist das zu realisieren. Wirkliche Vorteile gegenüber einem Shelly Pro 3 sehe ich jedoch nicht (außer der etwas besseren Nutzung des verfügbaren Platzes auf der DIN-Schiene).

    3. Welche einfach Maßnahme kann ich zum Absichern denn nun vorschalten - wie und wo - dass es mir nicht abfackelt?

    Hier noch etwas Lesestoff:

    thgoebel
    12. Februar 2022 um 10:53

    Das dort gesagte trifft weitgehend auch auf den Shelly pro 3EM zu.

    Gegen Überspannung ist das Display-Modul durch TVS-Dioden geschützt, die allerdings NACH dem Flexkabel installiert sind. Es könnte daher sein, daß eine der TVS-Dioden angesprochen hat. Wenn die Diode den Kurzschluss dauerhaft aufrecht erhält, ist der Schadensablauf erklärbar.

    Genaueres dazu weiß ich erst, wenn der 0Ω-Widerstand vor dem internen Step-Down-Converter im Display-Modul entfernt ist. Dann lässt sich mit Gewissheit sagen, ob eine TVS-Diode durchlegiert hat oder der Regler Schaden genommen hat.

    Glaube auf jeden Fall nicht, das da innerhalb des Loches Zinn

    Da muß ein Schliffbild her…

    (Nachtrag: Habe etwas überlegen müssen, ob ich mit einer ausführlicheren Antwort gegen anerkannte DFTT-Regeln verstoße. Habe mich jedoch entschlossen, dies wohlmeinend auszuschließen.)

    Zum Drehmoment:

    Das war ja nur sehr kurzfristig.

    Eine Durchkontaktierung wird brechen, sobald das zulässige Drehmoment überschritten ist. Die Dauer der Krafteinwirkung spielt keine entscheidende Rolle. Wir haben es hier nicht mit Ermüdungsbrüchen zu tun!

    Was passieren kann, wenn man die Display-Baugruppe eines WD mit 12V DC versorgt, wie ich mehrfach angeregt hatte, zeigt dieses Schadensbild:

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    Hier ist das Flexkabel durch hohe Stromstärke verschmort, der Display-Teil ist durch Überspannung beschädigt worden. An einem originalen Netzteil des Wall Display kann dies nicht passieren, weil der DC/DC-Wandler („Mornsun“) eine Strombegrenzung auf 167mA besitzt. Dieses Display wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Kfz betrieben - ohne Maßnahmen gegen Überspannung und eine Sicherung gegen zu hohe Stromstärken…

    Das war garantiert, weil die Verlötung dieser Stiftkontakte zu billig ausgeführt ist: nur einseitig, statt wie sich das gehören würde, mit durchverzinntem Loch so daß die Stifte der Schraubverbinderleiste mechanisch fest sind.

    Die Lötpunkte der Klemmleiste SIND durchkontaktiert und daher auf beiden Seiten der Leiterplatte im Reflow-Verfahren gelötet. Wenn man keine Hülsen der Vias mehr vorfindet, hängen diese an den Pins der Klemmen. Ursache des Defekts ist zuviel Drehmoment bei der Installation (Shelly gibt 0,4Nm als maximales Drehmoment an).

    Wenn ich dies lese

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    sind mir da zu viele „Wenn“ enthalten. Insbesondere das „muß von Somfy getestet werden“ lässt mich an einer reibungslosen Zusammenarbeit zweifeln…

    Bei mir hat in den meisten Fällen ein Reboot des Shelly geholfen, das Pairing anzustoßen. In einem Fall musste ich die Taste am Shelly dreimal betätigen. Allerdings habe ich bei allen Versuchen vorher mein Zigbee-Gateway (China-Ware) über die Nutzeroberfläche in den Pairing-Modus versetzt.

    Die Geräte aus China sind zwar schön billig, die Dokumentation dazu ist jedoch in aller Regel nicht vorhanden oder aber beklagenswert schlecht. Mt diesem Treiber scheint es genauso zu sein. Du hast ja G.s.D. bereits Versuche unternommen, die Funktion des Treibers zu ergründen. Der Test mit dem Labornetzgerät hat da schon mal viel geholfen. Daher bleibe ich dabei: Wenn Du den Ausgang 0-10V des Shelly 0/10-10V Dimmer mit dem Steuereingang verbindest, sollte sich der Treiber genauso verhalten, wie mit dem Netzteil.

    Der Shelly liefert maximal 35mA am 0-10V-Ausgang. Der 2,2kΩ-Widerstand würde das auf 5mA begrenzen. Damit wäre man auf der sicheren Seite. Du kannst ja mal messen, wie groß der Strom ist, der aus dem Labornetzteil in den Treiber fließt!

    (a) Bitte prüfen (lassen), ob die Zuordnung der Stromwandler zu den Spannungsmeßpunkten stimmt:

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    (b) Bitte einen Screenshot aus der WebUI posten!

    (c) Wenn es denn ein Screenshot aus der Cloud sein muß, nicht wichtige Teile (Powerfaktor) abschneiden!