Ob der TE tatsächlich nach einem knappen Jahr immer noch auf eine Lösung wartet?
Tatsächlich ist das Thema noch nicht abschließend geklärt!
Auch, wenn ich diesen Beitrag zwischenzeitlich aus den Augen verloren habe, da ich trotz Abo keine Mailbenachrichtigung auf neue Beiträge bekommen habe, und somit nur durch Zufall wegen anderer Probleme hier bin. Aber seis drum, auch bei mir ists bei dem Thema weiter gegangen. Ich hab nen Shelly Plus Uni verbaut, der über nen Spannungsteiler die Akkuspannung mit loggt. Was mich ein wenig stört, ist das im Bericht ZWEI Graphen für die Spannung angezeigt werden. Einen für Min-V und einen für Max-V. Der Min-V pendelt immer so zwischen 3,6V und 6,0V, Der Max-V-Graph dagenen liegt immer minimal über den Min-V-Wert, außer wenn der Akku voll ist (6,2V angezeigte Spannung). Dann macht der Wert nen extremen Sprung hoch auf 8-9,6V!!! Das stört mich etwas und mir fehlt noch nen Grund, woran das liegen könnte.
(Nicht wundern, die geringen Spannungen von 3,6-6,2V kommen durch den Spannungsteiler.) Was mich hauptsächlich stört, ist, das der "Messbereich" recht eng ist. Ich würde den Spannungsteiler gern noch etwas abändern, um ne größere Auflösung zu haben, aber der Sprungartige "Drop" von 6,2V auf bis zu 9,6V lässt mich derzeit davon absehen, da der Uni Plus ja wohl nur bis 10V verträgt. 
Zu deinen Fragen @ Martin
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Wie auch immer will man aber durch die Messung an den Modulen den Ladezustand der Akkus erfassen.
Da hast du mich viell. Missverstanden, oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich will an der Anlage den ERTRAG erfassen, was von den Modulen generiert wurde bzw. wird. Ich kann derzeit nur auslesen, was der WR ins Netz schiebt. Wenn dieser aber nicht schiebt, weil Nulleinspeisung, dann hab ich keinen Überblick, was in der Zeit in den Akku geht. Mir fehlt diese Messgröße auch, um mal die Verluste der Anlage auszurechnen.
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...müsste auch mal die Technik ein wenig erörtert werden. Wechselrichter / Laderegler, wie ist das alles aufgebaut? Welcher Batterietyp?
Derzeit ist verbaut ein Sun1000-China Wechselrichter aus der ersten Bauserie ohne allem Brimborium wie Trucky2Shelly-Gateway usw. Gemessen wird über die Klammer am einphasigen Hausanschluss. Geladen wird der Akku über ein PowMR-60A Ladegerät (Das im Blechgehäuse.). Akku ist ein DIY aus 468 21700er Li-Ion-Zellen a 5000mAh, verschaltet als 13s36p. Komme damit auf rechnerisch ~8,65kWh Brutto, wobei ich Netto um die 5,5-6kWh nutze. Sind eben gebrauchte Zellpacks mit unterschiedlichen Alterungsgrad, die nicht bis ans Limit gefahren werden. Lade/Endladestand liegt so bei 30%/95%. Das ganze gepaart mit nem 100A JK-BMS.
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Ist eigentlich auch nicht so richtig klar. MIt einer 1,7kWp Anlage bringt man über den Tag schon mal über 10kWh zusammen. Das reicht dann je nach Eigenverbrauch schon aus, um die Batterie 1 bis 2 mal zu füllen.
Diese Erfahrung durfte ich jetzt auch machen, zumal die Modulleistung auf 2,55kWp erhöht wurde. Mit der aktuellen Ausrichtung (Je 2 Module Ost + West, 45° Neigung plus 2 Module Süd, 90°) hab ich Spitzenwerte von 2kW Ladeleistung am Ladegerät ablesen können. Dieser regelt an guten Tagen bereits gegen 12-13Uhr die Anlage runter bzw. schaltet gänzlich ab!!! Deshalb bin ich derzeit dabei, einen zweiten Akkupack aufzubauen, und diesen dann parallel zu schalten. Hinzu kommt noch, das ich noch ein weiteres BKW mit 800W als Volleinspeiser nutze (Ausrichtung Ost, 5°) welche mir über die Mittagszeit mehr als die doppelte Grundlast generiert. D.h., hier wird die Hälfte ins Netz "verschenkt", und der Ertrag der Nulleinspeiseanlage geht zu 100% in den Akku. Muss mal schauen, in wiefern es sich noch lohnt, hier eine verbrauchsgeregelte AC-Ladung nachzurüsten, um die Netzeinspeisung zu minimieren.
MFG Andy