Beiträge von horkatz

    Das Altern im Lager lässt sich auf keinem Fall mit dem Altern bei 24/7 - Betrieb in einem beengten Gehäuse vergleichen. Ich weiß nicht, wo du arbeitest und welche Safety-Produkte ihr herstellt, das ist aber eine andere Geschichte. Wenn der Kondensatorausfall zu einem Sicherheitsproblem wird, dann macht eure Vorgehensweise Sinn, wenn das Gerät in einem sicheren Zustand bleibt oder dorthin zurückfällt (so sollte es sein), dann ist es Geldmacherei...

    Beim wiedereinschalten vernehme ich das herrliches Schaltnetzteil-Summen (die Elko Geschichte) und alle 8 sind nicht mehr erreichbar...

    Das ist schon verwunderlich, deine Shellys sind zwar "alt", aber noch kein Jahr am Netz. So frühe Ausfälle kenne ich nicht. Seit meinem letzten Post hier sind bei mir 6 Shelly 2PM hinzugekommen, siehe Post #9, sie sitzen alle nebeneinander auf einer Hutschiene in einem Gehäuse, welches bündig mit dem Verputz abschließt und übertapeziert ist. Zwischen den Shellys habe ich Abstände von etwas mehr als einem halben cm. Alle meine Shellys laufen im ECO-Mode (senkt die Temperaturen).
    Die Temperaturen aktuell (mit dem Shelly Scanner ausgelesen) sehen so aus:

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    Einzeln erfährst du sie mit dem Befehl http://192.168.x.x/rpc/Shelly.GetStatus für die neueren Shellys, mit http://192.168.x.x/status für die alten 2.5er.
    Die IP-Adressen musst du anpassen.

    An und für sich braucht der Eingang des Shelly nur eine Verbindung zwischen den Klemmen L und SW, hier wird mit einer sehr kleinen Gleichspannung und einem sehr geringen Strom gearbeitet. Die Shelly-Eingänge sind aber so konzipiert, dass sie auch auf den Neutralleiter reagieren, daher wäre der Vorschlag von Thomas, auch wenn er etwas unkonventionell ist (in Deutschland), die beste Wahl.
    Ich kann mich immer noch nicht damit anfreunden, dass verschiedene Phasen auf einen gemeinsamen Punkt getastet werden. Auch wenn du denkst, dass das nie passiert, nehmen wir doch einfach mal 2 Kinder, die sich ein Spiel daraus machen, sich gegenseitig möglichst schnell das Licht auszuschalten. Die Chance, dass beide gleichzeitig drücken, ist dann sehr groß...

    Edit: Zu lange getextet, Thomas war schneller

    Warum nicht die gesamte Flurbeleuchtung auf einen LS-Schalter klemmen?
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    Von der Last her wird das kein Problem sein...

    Variante #4 sollte dann funktionieren, der Shelly läuft dann auf 12V und sein Relais schaltet die Stripes. Hier wäre die geschaltete Leistung interessant. Mehr als 5A kann der Sensor aber auch nicht. Dieser wird dann am SW des Shelly angeschlossen. Entweder funktioniert es direkt, evtl mit Konfiguration "Reverse Input", oder es wird noch ein zusätzlicher Optokoppler gebraucht, falls der Sensor eine Mindestlast braucht...

    Der Berührungsschutz ginge auch einfacher, ein Plexiglasstreifen über alle Module, passend geschnitten, so dass er zwischen die Klemmen passt. Vor und hinter dem letzten Modul auf Hutschienenclipps befestigt. Ich würde trotzdem darüber nachdenken, alle Lampen auf einen Stromkreis zu schalten. Ich sehe nur einen Nachteil, der Flur bleibt dunkel, sollte der LS-Schalter auslösen. Erfahrungsgemäß kommt das aber so gut wie nie vor, wenn die Lichtkreise ordentlich aufgebaut sind. Bei mir habe ich alle 3 Etagen jahrzehntelang über eine Siemens Logo gesteuert, seit letztem Jahr habe ich sie durch einen PRO 3 ersetzt. Das einzige, was in den (Logo) Jahren mehrfach vorgekommen ist, waren klebende Relais, so dass eine Etage sich nicht ausschalten ließ. Dieses Problem habe ich dann am nächsten Tag durch den Tausch des Ausgangsrelais behoben. Um das für die (Shelly) Zukunft auszuschließen, habe ich mittlerweile Einschaltstrombegrenzer verbaut. Wie gut sich das bewährt, werden die nächsten Jahre zeigen. Zum Thema Schieflast: Eine exakt symmetrische Verteilung der Last wird es in einem Haus nie geben. Und hier reden wir von der Beleuchtung des Flurs. Wieviel Watt kommen denn zusammen, wenn dort alle Lampen brennen? Ich tippe mal darauf, dass ein B16er LS-Schalter reicht...

    Die Kalibrierung hat mit dem Taster nichts zu tun. Da ich davon ausgehe, dass die Markise Endschalter für die Endlagen hat, sollte die Einbindung problemlos funktionieren. Wenn es ein relativ starker Motor ist, dann würde ich noch 2 Snubber installieren, je Kanal einer.

    IMHO wird die Isolationsstrecke mit 400V AC beaufschlagt, wenn ein Taster betätigt wird, der nicht an der Phase der Versorgung des Shelly hängt.

    Das stimmt, ich gehe aber davon aus, dass die Isolationsstrecke des Shelly Decouplers deutlich mehr aushält (ähnlich wie beim PC817). Allerdings weiß ich nicht, was im Inneren verbaut ist, habe keinen...

    Um 2,15€ liefert der wackere Chinamann (AliExpress) solche Optokoppler für die DIN-Schiene:

    Für den Preis kann man sie nicht selber bauen. Was etwas stört ist der fehlende Berührungsschutz...

    (Wobei fraglich ist, ob die Decoupler für 400V isoliert sind?.)

    Wenn der Decoupler statt Relais verwendet wird und über die Taster mit verschiedenen Phasen angesteuert wird, dann ist das egal, es knallt ja dann im Taster, wenn 2 Taster gleichzeitig gedrückt werden. 400V kommen nicht am Decoupler an, außer, man verwendet das 4-fach Teil mit verschiedenen Phasen...

    Dass die nicht gleichzeitig betätigt werden ist mir klar und wird auch nie passieren

    Sag niemals nie...
    Gibt es nicht die Möglichkeit einer sauberen Installation? Die Leitungen enden doch vermutlich alle in der Unterverteilung...

    Bei Reichelt gibt es z.B. diesen Hallsensor, der kann bis zu 30A DC messen. Der 60W Kühlschrank zieht allerdings nur 5A, wie genau die Messung dann noch ist, müsste ausprobiert bzw. berechnet werden.
    Anschließen könnte man das Teil z.B. auch an die "Pille" (The Pill), die Versorgung mit 5VDC für beide Geräte macht es einfach. Unbelastet liefert der Sensor die halbe Versorgungsspannung (2,5V), pro A kommen 66mV dazu. Die Messspannung bewegt sich dann im Bereich zwischen 2,5V und 2,83V.
    Sehe gerade, "The Pill" kann ohne Addon direkt Spannungen bis 2,5V messen. Wenn man den Sensor so anschließt, dass die Spannung kleiner wird, dann kann man direkt messen, die Spannung bewegt sich dann zwischen 2,5V (entspricht 0A) und 2,170V (entspricht -5A).

    Die erste Variante geht auf keinen Fall, da der Plus 1PM nur Wechselspannung/strom messen kann.
    Bei der 2. Variante bekomme ich auch Bauchschmerzen, der Motor ist eine induktive Last und wird dem Shelly nicht gut tun. Umgekehrt ist es auch nicht besser, wenn der Motor irrtümlich "gedimmt" wird, wird er ziemlich sicher Schaden nehmen.
    Evtl. geht etwas mit einem Plus Uni und einem Hallsensor (oder konventionell mit Shunt), da müsste ich aber auch erst suchen...