Beiträge von horkatz

    Ich würde gerne einstellen, dass für die Aktivierung des Shellys ein langer Tastendruck nötig ist

    Du meinst aber nicht einen Tastendruck auf dem Smartphone, du hast noch einen normalen Taster angeschlossen, der den Shelly steuert, oder?
    Eingang auf "abgetrennter Schalter" einstellen, dann eine Aktion einrichten, Longpush schaltet den lokalen Shelly ein.
    Zusätzlich musst du im Shelly noch einen AutoTimerOFF anlegen, etwa 1 Sekunde...

    Der Shelly ist falsch angeschlossen, die Brücke von I nach SW ist falsch, sie muss nach +12V geklemmt werden.

    Du sprichst vom Trafo (rechts im Bild), meinst aber vermutlich das Netzteil (links). Dort sehe ich unten nur einen blauen Draht (an L???), hier fehlt was...

    Edit: Bei genauer Betrachtung sehe ich die grüne LED, ist doch vollständig angeschlossen...

    Die Zahl der Klemmen hat sicher auch etwas mit dem Gehäuse zu tun. So hat z.B. der PM Mini Gen3 auch 4 Anschlüsse, so wie die anderen Minis auch, obwohl 3 reichen würden. Das ist billiger, als ein neues Spritzgusswerkzeug zu bauen, oder das vorhandene mit zusätzlichen Anbauteilen zu versehen, die je nach Produkt dann montiert oder entfernt werden müssen...

    Am Eingang zum Raum ist aber noch der eingangs gezeigte Busch Jäger zentralschalter der alle Rollladen gleichzeitig steuern soll. Das klappt leider nicht.

    Von diesem Schalter gehen doch mindestens 2 Drähte zu einem Einzelschalter. Der neue Zentralschalter wird an einen I4 angeschlossen und sendet seine Befehle zu den anderen Shellys. Die ursprüngliche Verbindung wird daher nicht mehr gebraucht und du kannst den N von dort zurück schalten. Ist allerdings etwas grenzwertig, weil es vermutlich keine blaue Ader gibt.

    Alternativ kannst du auch einen batteriebetriebenen BluButton nehmen, den genauen Namen weiß ich gerade nicht...

    Du sprichst zuvor vom Mini Gen3, meinst aber den 1 Mini Gen3. Der hat einen potentialfreien Relaiskontakt. Der 2PM Gen3 kann messen und hat keine potentialfreien Kontakte. Den L gibt es 2 mal, weil Platz dafür da ist. In deinem Anschlussbild ist der L vermutlich deshalb doppelt angeschlossen, weil als Last 2 Steckdosen gezeichnet sind. Der Ersteller des Plans wollte so vermutlich den Strom aufteilen. Persönlich halte ich das für Quatsch, ein einfacher Anschluss reicht aus. Steckdosen als Last sehe ich beim 2PM eher kritisch, weil dieser Shelly keine 16A schalten darf...

    2), sowie zu den zwei L-Eingängen am Shelly (3+4) gehen

    Um die Verwirrung aufzuklären, hier reicht eine Verbindung. Ansonsten mache ich das ähnlich wie du, ich nehme die Shellys auch erst mit angeschlossenem Schuko-Kabel in Betrieb, erst nach Einbindung und Update kommen sie an die Verwendungsstelle. Was das Thema Taster angeht, auch da bin ich bei dir, mit Tastern ist die Bedienung einfacher, nicht nur bei Rollladen, auch bei Beleuchtung machen sie Sinn. Man kann einem Taster dann mehrere Funktionen zuweisen. "Single Push" schaltet die zugehörige Beleuchtung, "Doublepush" öffnet alle Rollladen, "Longpush" schließt sie alle...

    Bei Busch-Jaeger lassen sich die meisten Schalter übrigens auch einfach in Taster umbauen (eine kleine Feder genügt)...

    Wenn es an der gleichen Sicherung hängt, dann ist alles ok. Sicherheitshalber würde ich aber mal zwischen den "beiden" Phasen messen (L am Shelly, L am Schalter). Wenn dort etwa 400V anliegen, dann ist es nicht die gleiche Phase, weiterhin bedeutet das dann auch, dass die Eingangsstufen des Shelly jetzt defekt sind...

    Muss ich ggf den bestehenden alten Schalter durch einen "intelligenten" Shelly Schalter ersetzen?

    Wenn du einen Zentralschalter haben willst, dann brauchst du einen weiteren Shelly + Doppeltaster/schalter (da reicht ein I4), dieser sendet über http Kommandos an die eigentlichen Rollladenshellys.

    Der ursprüngliche Post liegt hier:

    Papillon
    30. März 2025 um 18:02

    Gibt's dafür evtl. einen Schaltplan?

    Das ist bestechend einfach:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Zu beachten ist allerdings, dass an den Klemmen des Shelly Netzspannung anliegt, daher muss die Schaltung gut isoliert werden! Man kann die Schaltung "fliegend" aufbauen, dazu biegt man alle Pins des Optokopplers zur Seite, an die Pins 3 und 4 und 2 lötet man kurze Litzen, an Pin 1 den Widerstand (Anschlüsse gekürzt) , daran dann ebenfalls ein kurzes Stück Litze. Die Anschlüsse werden dann mit Schrumpfschläuchen isoliert (bis ans Gehäuse des OK schieben). Das ganze Konstrukt isoliert man dann mit 2 weiteren Lagen Schrumpfschlauch. Dieser sorgt dann auch für die mechanische Stabilität.
    Die Litzen sollten nicht zu dick sein (max. 0,752mm) um die mechanische Belastung klein zu halten.
    Man kann die Schaltung natürlich auch auf Lochrasterplatine aufbauen, dabei muss man aber darauf achten, dass zwischen Ein- und Ausgang des OK genügend freie Fläche ist (Lötpunkte oder Kupferbahnen dort vollständig entfernen). Auch hier bietet sich Schrumpfschlauch zum Isolieren der ganzen Miniplatine an.

    PS: Stelle ich diese Fragen jetzt im falschen Forumsabschnitt...?

    Ja...

    stromlos halten. Aber wenn schon, dann sollte das für alle eingesetzten Bauteile gelten

    Du kannst den Shelly natürlich auch über die 12V versorgen und ihn so einstellen, dass er einschaltet, wenn er Spannung bekommt. Das macht aber wenig Sinn, weil du ihn ja auch unabhängig vom WR schalten wolltest...

    hätte ich die Schaltung im Kopf fertig beisammen...

    Evtl. mal aufskizzieren, dann lässt sich noch mehr dazu sagen...

    Gibt's dafür evtl. einen Schaltplan?

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    Zu beachten ist allerdings, dass an den Klemmen des Shelly Netzspannung anliegt, daher muss die Schaltung gut isoliert werden! Man kann die Schaltung "fliegend" aufbauen, dazu biegt man alle Pins des Optokopplers zur Seite, an die Pins 3 und 4 und 2 lötet man kurze Litzen, an Pin 1 den Widerstand (Anschlüsse gekürzt) , daran dann ebenfalls ein kurzes Stück Litze. Die Anschlüsse werden dann mit Schrumpfschläuchen isoliert (bis ans Gehäuse des OK schieben). Das ganze Konstrukt isoliert man dann mit 2 weiteren Lagen Schrumpfschlauch. Dieser sorgt dann auch für die mechanische Stabilität.
    Die Litzen sollten nicht zu dick sein (max. 0,752mm) um die mechanische Belastung klein zu halten.
    Man kann die Schaltung natürlich auch auf Lochrasterplatine aufbauen, dabei muss man aber darauf achten, dass zwischen Ein- und Ausgang des OK genügend freie Fläche ist (Lötpunkte oder Kupferbahnen dort vollständig entfernen). Auch hier bietet sich Schrumpfschlauch zum Isolieren der ganzen Miniplatine an.

    PS: Stelle ich diese Fragen jetzt im falschen Forumsabschnitt...?

    Ja...

    stromlos halten. Aber wenn schon, dann sollte das für alle eingesetzten Bauteile gelten

    Du kannst den Shelly natürlich auch über die 12V versorgen und ihn so einstellen, dass er einschaltet, wenn er Spannung bekommt. Das macht aber wenig Sinn, weil du ihn ja auch unabhängig vom WR schalten wolltest...

    hätte ich die Schaltung im Kopf fertig beisammen...

    Evtl. mal aufskizzieren, dann lässt sich noch mehr dazu sagen...

    Der Hinweis, eine Fachkraft hinzuzuziehen kam (gestern) von mir, unter anderem wegen deiner Aussage
    "Wäre dankbar, wenn ich dafür eine "umgangssprachliche" Auskunft bekommen könnte, denn fachbegriffliche Abkürzungen und Schlagworte sind für mich unverständliches Fachchinesisch..."
    Wenn ich auf die Fachkraft hinweise, dann ist das nie böse gemeint.
    Dein Werdegang ist wirklich recht spannend. Da du ja schon selber Platinen entworfen hast, werden dir diverse Bauteile auch nicht fremd sein. In dem Zusammenhang, zu deinem Problem von gestern, den Eingang eines mit 230VAC versorgten Shelly kann man mit 2 externen Bauteilen (Optokoppler und Widerstand) anpassen, so dass man ihn mit Gleichspannung ansteuern kann. Das ist extrem günstig und, im Gegensatz zum gestern erwähnten Koppelrelais verschleißfrei...

    Es geht auch mit langer Lebensdauer. Die aktuellen Siemens Steuerungen, mit denen ich beruflich zu tun habe, brauchen auch keine Batterie. Solange die Steuerung Spannung hat, werden remanente Daten im RAM gepuffert, nach dem Ausschalten werden Änderungen dann dauerhaft im Flash Speicher abgelegt. Die dafür nötige Energie liefert ein Hochleistungskondensator.