Beiträge von horkatz
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Ein Hoymiles-Wechselrichter schaltet sich ohne Stromerzeugung komplett ab.
Ob er sich wirklich komplett abschaltet, habe ich noch nicht nachgemessen, die Leistungsaufnahme ist auf jeden Fall vernachlässigbar klein. Jeder Shelly braucht mehr...
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Er misst nur Verbrauch.
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Kleine "Nebeninformation", nutze auch einen Plus1PM an meinem Balkonkraftwerk, da ich aber auf keinen Fall will, dass der Shelly das BKW abschalten kann, habe ich den fabrikneuen Shelly etwas modifiziert
. Relais ausgelötet und Kontakt durch dicke Brücke ersetzt, Relaispule durch Widerstand ersetzt. (Ob letzteres nötig ist, habe ich nicht ausprobiert, vielleicht geht es auch ohne.Der Shelly misst nur, wenn das "Pseudo"-Relais eingeschaltet ist (macht ja auch Sinn), interessant ist, einmal habe ich aus- und ein "geschaltet" als noch etwa 15W vom Wechselrichter ankamen. Nach Wiedereinschalten zeigte der Shelly 0W Leistung an. Es scheint also, dass die Messung tariert wird, wenn der Ausgang abgeschaltet ist...
Nachts "schalte" ich den Shelly übrigens ab, aber nur, damit ihm nicht langweilig wird. Mein WR (Hoymiles) verbraucht extrem wenig Strom, wenn er im Standby ist.
Ach ja, bevor jetzt Kommentare kommen "warum benutzt du keinen Shelly EM....", mir ist bekannt, dass es diesen Shelly gibt, ich bin aber zu geizig, ihn hier einzusetzen
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oder gibt es evtl noch einfachere Möglichkeiten und ich sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Wie schon von anderen geschrieben, es gibt meistens mehrere Möglichkeiten...
Da die Rolläden ja bisher nicht elektrisch sind, wirst du um ein paar Stemmarbeiten vermutlich nicht herumkommen. Ich vermute mal, dass zwischen den beiden Wechselschaltern für das Licht ein 5adriges Kabel liegt und die beiden Außenleuchten auch über dieses Kabel miteinander verbunden sind. Egal, von welcher Seite deine Einspeisung kommt, die 5 Adern sollten reichen, sie müssten nur umfunktioniert werden. Du brauchst auf jeder Seite L, N, PE. Die beiden verbleibenden Drähte nutzt du als einmal als Tasterleitung zum Shelly plus 1, einmal als Lampendraht. Die beiden Lichttaster werden somit parallel angeschlossen.
Persönlich mag ich die Shelly Taster nicht, ich würde wieder etwas vernünftiges nehmen, evtl. gibt es ja etwas ähnliches wie dein bestehendes Programm. Um den WAF zu erhalten, würde ich auf jede Seite einen Serientaster (oder Rolladentaster) setzen, links zusätzlich einen Taster für das Außenlicht, rechts zusätztlich 2 Taster, einmal Außenlicht, einmal Steckdose außen. Diese 3 Taster dürfen auch wieder beleuchtet sein, allerdings muss dein Elektriker Varianten wählen, wo die Signallampe getrennt angeschlossen werden kann. Diese kommt dann parallel zur Lampe bzw. Steckdose. Links hast du dann später 2 UP-Dosen, rechts 3. Um Platz zu haben, solltest du tiefe Dosen mit zusätzlichen Putzausgleichsringen nehmen, evtl. auch auf jeder Seite eine Elektronikdose, dann hast du Platz für die Shellys und die Klemmen. (Kabel der Rolladenmotoren über Leerohr in die Dose ziehen).
Auf jeder Seite sitzt also später je ein Shelly plus 2 PM für die Rolläden, die beiden Shelly plus 1 können beide auf die rechte Seite, oder einer links (Lampen), einer rechts (Steckdose). I4 benötigst du keinen.
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ich teste das mal wenn ich den Schalttimer von 1 Sek auf 3 sek stelle
Hallo Brainpain,
habe es gerade mal versuchsweise mit einem TestShelly nachgebildet. Der Auto Off Timer steht auf 0,5s, also eher kurz...
Bei mir funktioniert es trotzdem einwandfrei, beim ersten Versuch nach Speichern der Szene hat es gefühlt 1-2 Sekunden gedauert, danach ging es immer verzögerungsfrei.
Hier ein Screenshot meiner Szene. Ist deine Szene auch eingeschaltet?
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Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Bei den Zeiteinstellungen sollte später 22:00 Uhr bis XX:XX Uhr aktiviert werden, zum Testen lässt man die aktive Zeit wie folgt stehen:
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Also muss der Shelly potentialfrei schalten, richtig?
Der Shelly 1 Plus schaltet potentialfrei, auch sind die erforderlichen Abstände im Inneren gewahrt, so dass du ihn mit 230V versorgen darfst. Das hat aber nichts mit dem Eingang SW zu tun, dort könntest du z.B. einen Taster anschließen, der von der gleichen Phase versorgt wird, wie der Shelly. Macht bei einem Tor aber meistens keinen Sinn.
Die Szene müsste an und für sich funktionieren, wenn sie vom Ausgang des Shelly getriggert wird, vermutlich ist die Zeit aber zu kurz, Szenen sind cloudbasiert, da gibt es öfter schon mal Timingprobleme...
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Wo habe ich den Fehler? Beim Anschließen oder in der Szene?
Zunächst mal beim Anschließen, da du am Torshelly nichts am Eingang angeschlossen hast, kann auch kein Tastendruck erkannt werden
.Zu dem gelb/grünen Draht hat Funkenwerner ja schon was geschrieben...
Da du vermutlich auch nichts am Eingang des Shelly anschließen wirst, musst du die Szene ändern.
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Gibt es einen billigeren Shelly, den ich statt des i4 nutzen kann?
Du könntest auch einen "alten" Shelly 1 nehmen, das, was du vorhast, geht mit fast jedem Shelly...
Persönlich würde ich aber auch eher den moderneren I4 nehmen. Wenn du statt des Schalters einen Taster verwendest, kannst du 4 Aktionen (je Eingang des I4) ausführen:
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Verstehe noch nicht so ganz, was du mit dem I4 anstellen willst, wenn du nur einen freien Draht hast. Nutzt du nur einen der 4 Eingänge?
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Ich weiß nicht, um wieviele Rolläden es letztlich geht. Mich würde stören, dass sie alle immer gemeinsam fahren
.Habe die Anleitung des Eltako kurz überflogen, wenn er so angeschlossen ist, wie ich anhand der Beschreibung vermute, dann weiß der Shelly zumindest, in welche Richtung sich die Rolläden bewegen. Du kannst sie dann auch gezielt aus der Ferne steuern.
Wenn du in deiner Konstellation eine teilweise Öffnung brauchst, dann musst du mit Szenen tricksen, da du keine Kalibrierung durchführen kannst
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Ein paar zusätzliche Infos wären hilfreich: Typ des vorhandenen Tasters (ist es wirklich ein Taster oder ein Schalter), welche Relais sind im Schaltschrank verbaut? Sind es etwa Stromstoßschalter?
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das Licht wird übr deb Sclter ein, ausgeschaltet
Sorry für die späte Antwort, habe z.Zt. wenig Zeit.
Hängt die Lampe am Ausgang des Shelly 1pm, oder bist du noch in der Planungsphase?
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Da gibt es einige Möglichkeiten. Zunächst müsste man aber wissen, wie das Ganze aufgebaut werden soll. Du könntest z.B. Licht und Lüfter über einen 2-kanaligen Shelly (z.B. Shelly PLUS 2PM) steuern. Oder du hast für Licht und Lüfter je einen Shelly (z.B.Shelly PLUS 1). Auch da gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, ich nutze z.B. einen Shelly als Erkennung, ob das Licht an ist (er schaltet etwas anderes, die Erkennung paralell zu einer Lampe erfordert aber einen kleinen Schaltungstrick). Dieser Shelly triggert dann in meinem Fall die Zirkulationspumpe im Keller, beim Ausschalten des Lichts außerdem den laufenden Lüfter. (Wenn er schon läuft, dann wird die Zeit wieder neu gestartet, Laufzeit 1 Stunde). Der Lüftershelly hat bei mir einen eigenen Taster zum Einschalten...
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Die Shellies werden teils eh resettet, da man sich freut, dass etwas funktioniert und man dann 5x innerhalb der ersten Minute schaltet.
Der Spruch ist gut
.Entspricht leider den Tatsachen, ist mir auch schon mal nach einem Reboot passiert...
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Die Nebenuhren-Linie muß kurzgeschlossen sein, während kein Minutenimpuls anlieg
Ist das generell bei allen Mutteruhren so? Ich werde es in der Firma mal bei Gelegenheit nachmessen...
Das Umpolen der Spannung sorgt ja schon für eine gewisse Störfestigkeit, die langen Leitungen zwischen Mutteruhr und den diversen Nebenuhren würden sich sonst wie ein Kondensator nach und nach aufladen... -
Ich möchte meine Zeitinvestition ungerne für die Tonne leisten, auch wenn dies letztlich nicht total ausgeschlossen werden kann.
Das kann ich total verstehen.
Wie schon geschrieben, es handelt sich um die Mutteruhr in der Firma, in der ich arbeite. Ich hätte also auch ein schlechtes Gewissen, wenn du in deiner Freizeit Programmierarbeit leistest, die dann anderen zu Gute kommt
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Nachgereicht:
Vielleicht würde ich für dich bei Muße ein solches Skript erstellen.
Das wäre natürlich super nett, für mich alleine musst du dir die Mühe aber nicht machen, denn, wie gesagt, noch läuft die alte Mutteruhr, meine Idee mit der SPS entstand zu dem Zeitpunkt, als mal wieder die Sommer/Winterzeitumschaltung anstand...
Ich kann mir aber vorstellen, dass ein solches Script auch für andere interessant ist, derartige Kombinationen aus Mutteruhr mit Nebenuhren gibt es vermutlich in jeder größeren Firma. Nur müssten dann die entsprechenden Entscheidungsträger überzeugt werden, dass ein Umbau Sinn macht. (Solange es noch Sommer/Winterzeit gibt, entfällt das lästige Stellen, außerdem läuft die Uhr immer genau, da sie über einen Zeitserver synchronisiert wird).Allerdings gibt es im Internet auch Projekte, die auf einer DCF77 gesteuerten Uhr beruhen, sind auch nicht so teuer, aber eben auch mehr oder weniger Bastellösungen...
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Hier eine SPS einzusetzen, halte ich für sehr übertrieben - um es vorsichtig auszudrücken.
Das ist Geschmackssache
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Eine kleine SPS (S7-1200 DC/DC/DC mit entsprechender Anschaltung) ist, auf die zu erwartenden Jahre gerechnet, eine günstige und vor allen Dingen industrietaugliche Lösung.Aber ich gebe dir Recht, ein Shelly PRO 2 mit entsprechender Anschaltung ist deutlich günstiger, allerdings schreckt mich die Script Programmierung ab, ich gehöre da eher zu denen, die sich die Scripte zusammenkopieren und anpassen...
Ich weiß nicht, wie viele Schreibzugriffe der NVS der Shellys verträgt, gebe aber zu bedenken, wenn man jede Minute einmal speichert, dann sind das im Jahr über 500000 Zyklen, da ist nach wenigen Jahren mit Sicherheit Schluss
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Eine Lösung für die „Shelly-Hauptuhr“ hieße, 60 zusätzliche Impulse zu generieren oder die Mimik für genau eine Stunde stillzusetzen…
Das wäre in der Tat die sinnvollste Methode.
Ich kenne die "Innenleben"/Beschaltung solcher Uhren nicht
Die Nebenuhren werden, wie von Thomas Goebel schon beschrieben, über zwei Drähte angesteuert. Die Masteruhr schickt jede Minute einen Gleichspannungsimpuls über diese Leitung, dieser Impuls wechselt jedes Mal seine Polarität. Bei uns in der Firma beinhaltet die Masteruhr eine sehr präzise Quarzuhr, einen Akku zur Überbrückung von Stromausfällen, die Steuerung der Uhr mit ein paar Tasten und Schaltern. Es gibt einen "Schnellvorlauf" - Schalter, ist dieser betätigt, wird jede Sekunde ein Minutenimpuls erzeugt und auch an die Nebenuhren ausgegeben. Analog dazu gibt es einen Schalter, der die Mutteruhr (und damit auch die Nebenuhren) anhält.
Zum genauen Anpassen der Zeit gibt es noch eine + und eine - Taste, geht die Uhr z.B. 5 Sekunden nach, muss man 5 Sekunden lang die + Taste betätigen.
Bei meinen Überlegungen bin ich nicht von Shellys ausgegangen, ich würde das Projekt mit einer Siemens - SPS (1200er Serie) und 2 Koppelrelais umsetzen. Dazu hatte ich mir auch schon ein paar Gedanken zur Umsetzung und Programmierung gemacht, ich habe es aber noch nicht umgesetzt, da die Mutteruhr ja noch funktioniert. Lediglich das Stellen 2 mal im Jahr ist lästig...
Die SPS kann ich, zur Zeitsynchronisation, ohne Probleme in unser Firmennetzwerk einbinden (da kabelgebunden, es gibt auch ein extra VLAN für Maschinen usw), bei den WLAN-Shellys sieht das anders aus, ich glaube auch nicht, dass ich unsere IT davon überzeugen könnte. Einen kabelgebundenen Shelly aus der Pro Serie müsste ich aber ebenfalls integrieren können, er hat dann aber keinen Internetzugang und würde seine Zeit ebenfalls über das Firmennetz beziehen.
Letztlich sollte alles mit 24V laufen (zur Not auch ohne Akku, dann muss die SPS aber merken, wenn der Strom ausfällt und die fehlenden Impulse dann bei Wiederkehr nachholen).