Hallo tischer.s,
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Im Neubau würde ich generell zur Sternverdrahtung raten. Da ist man später für alle Eventualitäten besser aufgestellt. Außerdem ist die Wartung oder auch ein Systemwechsel wesentlich einfacher. Ob man dann für die Schalterverdrahtung bei 230V-Verkabelung bleibt, oder (evtl. etwas günstiger) Kleinspannungsleitungen (z.B. Ethernetkabel) verwendet muß Jeder selbst entscheiden. Die allerbeste (aber auch aufwendigste) Variante wäre die komplette Installation mit Leerrohr auszuführen. Da kommt es halt auch darauf an wieviel man Selbst ausführen kann.
Am Argument von Eulhofer mit der besseren Energieeffizienz bei zentralen Systemen ist schon etwas dran, aber das ist natürlich alles realativ. Da gibt es bestimmt Stellen an denen man wesentlich mehr sparen kann. Wenn man bei angenommenen 50 Shellys und 1W/Shelly und einem Strompreis von 0,35€/kWh ausgeht, dann wären das ca. 150€/Jahr. Mit einem zentralen System spart man vielleicht die Hälfte der Stromkosten ein, als ca 75€/Jahr. Die Frage ist dann zum Einen: Was kostet solch ein System mehr und zum Anderen sollte auf jedem Neubau eine PV-Anlage installiert werden. Damit würden sich die Stromkosten schätzungsweise von den 150€/Jahr auf ca. 50€/Jahr reduzieren (bei ca. 0,10€/kWh PV-Strom Gestehungskosten).
Was die "Verstopfung" des WLAN angeht, so kann ich bei mir (bei über 200 WLAN-Teilnehmern) keine Effekte feststellen. Man kann natürlich auch die Shelly Pro-Serie einsetzen, aber dann wird das Ganze auch wieder doppelt so teuer.