Beiträge von Balkoner

VPN/Proxy erkannt

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    Hallo zusammen, nachdem mein Marstek Venus 3.0 einige Wochen wunderbar mit dem Shelly Pro 3EM funktioniert hat, häufen sich seit ca. 3 Wochen Probleme. Im Automatikbetrieb vom Speicher hört er trotz PV-Überschuss auf zu laden...wobei man gültige Werte vom Shelly in der Marstek App sieht! Einmal hörte er auch im Entladebetrieb abends auf.

    In der Shelly App meldet der Pro 3EM gültige Werte. Wlan scheint also in Ordnung und auch keine anderen Hardwarefehler.

    Meist hilft nur ein Reset am Marstek Venus 3.0 damit er wieder im Automatikbetrieb entlädt oder lädt.

    Hat jemand seit ca. 3 Wochen ähnliche Probleme? Der Venus hat in dieser Zeit drei Firmware-Updates bekommen, die alle reibungslos durchgelaufen sind. Der Shelly hat diese Woche eins bekommen. Auch problemlos.

    Bin etwas ratlos, da Marstek auf dem Standpunkt steht, dass der Speicher ordentlich arbeitet. Da ich aber gültige Messerte in der Martek App sehe, vermute ich das Problem eher beim Speicher.

    In den ersten 4 Betriebswochen ist dieser Fehler nie aufgetreten. Im Moment fast täglich, heute auch wieder. Ich kann ihn dann teilweise im manuellen Betrieb laden lassen, aber das nervt auch und ist nur sinnvoll wenn die Sonne scheint und nicht unnötig Strom aus dem Netz gezogen wird.

    Wo ist das Problem mit einer Phase? Für die Verbrauchsmessung und die Verrechnung ist die Gesamtkompensation entscheidend.

    Wenn der Backofen mit 2000 W auf Phase L1 heizt, der Fernseher mit 100 W auf L2 läuft, kann der Speicher sogar mit 2100 W auf L3 einspeisen und man zahlt exakt 0 Cent für den Verbrauch. Mein Speicher hängt auch auf einer Phase (L2) und kann damit den Gesamtverbrauch auf 0 drücken.

    Wenn der Speicher nur eine Phase berücksichtigt, ist er für normale Anwendungen mit Drehstrom (3 Phasen) unzeitgemäß ausgelegt.

    So habe gestern noch das Firmware-Update durchgeführt. Ich habe keinen Unterschied erkannt in der App. Weiterhin beim Laden keine 800 W-Begrenzung, was in Kombination mit bestimmten Verbrauchern zu Problemen führen kann.

    Immerhin ist das Update fehlerfrei und reibungslos durchgelaufen. Da ich kein sehr schnelles Internet habe, hat es ca 3-4 Minuten gedauert.

    Ja nachher ist man immer schlauer. Ich kann eigentlich damit leben, mich sört dass man es aber nicht abstellen, wenn man wollte.

    Jetzt ist der Speicher da, mir reicht einer. Im Januar habe ich nur noch 20 kWh ins Netz gespeist. Den Rest selber verbraucht oder in den Speicher.

    20 kWh kosten mich ab März noch 25 Cent....also hätte ich 5 Euro sparen können.

    Mir wird jetzt eine neue Firmware in der App angezeigt Ich werde diese Ende der Woche installieren und berichten, ob sich was ändert.

    Der Support hat auch schon geantwortet...mein Gerät arbeitet ordnungsgemäß. Werde erstmal das Update installieren und dann sehe ich weiter.

    Natürlich kann das Laden zu Problemen führen. Bei einer 5 kW PV Anlage misst der Smartmeter dass ein Überschuss von knapp 5 kW da ist zu bestimmten Zeiten.

    Wenn Speicher und ein anderes Gerät wie Trocker oder Waschmaschine im gleichen Kreis hängen, wird die volle Ladeleistung freigegeben.

    Dann sind dass 4500 bis 5000 W und hoffentlich fliegt der Automat bevor es brennt oder schmort.

    Der Hersteller ist ja auch den 800 Watt inkonsequent. Die Ladebegrenzung kann auch kein Elektriker mit vertretbaren Mitteln erzielen.

    Ich behaupte sogar, viele würden es gar nicht merken.

    Hatte heute eine kleine "Wartezeit" und da habe ich meine Beobachtungen mal in der App an den Support geschrieben. Bin gespannt was die antworten.

    Keine Angst ich kann und darf so ein Ding installieren. Den Speicher kann man mit einem Schukostecker in die Steckdose stecken und ohne Smartmeter betreiben.

    Ob das Sinn macht in Deutschland ist ein anderes Thema. Für ein Gerät mit Schukostecker kontaktieren wohl auch selten Laien einen Elektriker. Daher finde ich den Hinweis von Marstek etwas merkwürdig. Beim Smartmeter verstehe ich es...ich habe die Bedienungsanleitung nie ganz gelesen. Den Speicher habe ich aber ohne den Smartmeter von Marstek gekauft.

    Natürlich ist die PV-Anlage separat abgesichert und offiziell angemeldet und hat im Prinzip nichts mit der restlichen Installation zu tun.

    Den Shelly Smart Meter für den AC-Speicher habe ich nachgerüstet. Dieser erfasst auch die Leistung vom PV-Wechselrichter, weil ich die Leitung vom Wechselrichter, der auf L1 einphasig einspeist, auch durch die Zuleitung von L1 geführt habe. Ja, durch Stromwandler von L1 gehen zwei Leitungen und die Verrechnung funktioniert.

    Der Marstek AC-Speicher hängt an einem separat abgesichertem Stromkreis im Keller. 16 A 1,5 mm².

    Für die thermische Belastung dieser Leitung spielt es keine Rolle, ob ich den Speicher lade oder entlade. Im Prinzip finde ich es gut, dass der Venus E 3 Leistungsspitzen laden und entladen kann, dennoch würde ich mir Begrenzungsmöglichkeiten wünschen für die Ladezyklen.

    Natürlich, wenn ich den Speicher im Kreis zur Waschmaschine hängen würde, könnte es Leistungspitzen bis knapp 5 kW geben. Dann fliegt hoffentlich der Automat bevor es brennt . Im 60 Grad Programm heizt eine Waschmaschine auf recht lange, oder der Backofen kommt auch in den Heizphasen über 2 kW, von daher habe ich keine Panik wegen den 2,5 kW vom Speicher, weil der ja diese Leistung nie ins Netz drückt.

    Ja die Ladeleistung wird dynamisch gesteuert, abhängig vom PV-Überschuss. Das sind ca. 11 A bei 2500 W. Wenn der Speicher komplett entladen ist, können also rund 2 Stunden 11A fließen. Ich finde das recht viel....Wenn die Grenze bei 800 W aus Sicherheitsgründen eingeführt wurde, muss sie meiner Meinung in beiden Richtungen umsetzbar sein, weil die Stromrichtung für die thermische Belastung keine Rolle spielt.

    So, habe den Venus E 3 auf 800 Watt gestellt und wie befürchtet lädt er mit höheren Leistungen. Für mich macht das insbesondere in Verbindung mit einem Smartmeter keinen Sinn. Die Entladeleistung kann ich eher steuern als die Ladeleistung, die normalerweise von der PV-Anlage gesteuert wird.

    Das heißt bei 10A-Absicherungen kommt man alleine mit dem Speicher an die Grenze, wenn eine ausreichend große PV-Anlage im Netz ist.

    Auch 16A-Kreise werden sofort überlastet, wenn unbedachte Personen das Gerät zusammen mit Verbrauchern anschließend.

    Dass es offenbar KEINE Ladebegrenzung gibt, finde ich nicht gut. Zudem würde ich mir für beide Richtungen (Laden/Entladen) eine "Mitteleinstellung" bei 1500-1800 Watt wünschen, unabhängig von der anderen Richtung einstellbar. Mal sehen was mit den nächsten Firnware-Updates kommt!

    In der APP steht, dass sich die Konfiguration (Einstellung 800/2500W) nur auf die Entladeleistung bezieht.

    Im geregelten Betrieb mit EIgenverbrauch finde ich das Unsinn. Ich habe es auf 800 W gestellt und werden beobachten. Könnte heute Sonne geben um auf 1000 Watt und mehr zu kommen. Die letzten drei Tage war Dunkelflaute.

    Mein Venus E 3 hängt an einem separatem Stromkreis, mit 16 A abgesichert. 2500W entsprechen ca 11A.

    Durch die Regelung im Eigenverbrauch speise ich (fast) nichts in Netz zurück.

    Im Gegenteil, solange das Gerät geladen ist, reduziere ich sogar Netzspitzen, von den Regelvorgängen abgesehen.

    Eigentlich müssten die Netzbetreiber ein Interesse haben, dass die Leute vorhandene Speicher mit möglichst hoher Leistung betreiben.

    Das gute an den 2500 W ist, dass man die "Heizspitzen" vom Backofen, Spülmaschine, Toaster, Kaffeemaschine, Herd...damit "abfahren" kann.

    Das sind meistens nur kurze Vorgänge von maximal 20 Minuten.

    Das einzige was mich stört, dass er nach einer Entladung je nach Belastung über längere Zeit mit 2500 W laden könnte.

    Ich habe aber schon einen Verbesserungsvorschlag an den Hersteller geschickt, Lade - und Entladeleistung getrennt einstellen zu können.

    Ein langsameres Laden mit max 1,2 bis 1,5 kW würde vermutlich auch die Lebensdauer des Akku schonen.

    Viel weiter will ich nicht runter gehen, um kurze Sonnenspitzen im Tagesverlauf auch einfangen zu können, Meine PV Anlage ist ohnehin nicht sehr groß, da nehme ich was ich bekomme.

    Auf einer Videoplatform mit Y geistert ein Video rum wo behauptet wird, die Anschlussbezeichnung am Pro 3 EM wäre falsch. Das ist aber Unsinn. Als ich dann die schlechten Leistungsfaktoren in der App gesehen habe - bei sehr geringer Belastung - habe ich das auch zuerst geglaubt.

    Dann hat es mich interessiert und mit einer Stromzange nachgemessen, und tatsächlich fließt der (Blind-) Strom. Mit Belastung passt es dann und der Leistungsfaktor geht gegen 1.

    Ich habe auch keine weiteren Sicherungen eingefügt...jedoch auch über einen FI geführt. Man sollte jedoch dann darauf achten, dass alles sauber verklemmt ist und alle Schrauben ordentlich angezogen sind .

    Wenn die 3 Phasen einigermaßen elastisch sind, bekommt man die drei einzelnen Stromwandler gut montiert. Klar man sollte auf die richtige Richtung achten, bekommt sie aber notfalls auch in der Software gedreht. Mich hat anfangs die hohe Scheinleistung irritiert, zur Kontrolle am besten Verbraucher zuschalten.

    Bei 1 kW Last geht der Leistungsfaktor auf 1 hoch, mit einem Wasserkocher z.B. Dann weiß man, dass man keine Phasen vertauscht hat.

    Habe jetzt einnen Venus E 3.0 auf einer Phase in Betrieb, seperat abgesichert. Die Regelung mit Shelly Pro 3 EM funktioniert gut.

    Wenn ich mir die Werte vom Venus E 3.0 in der Statistik ansehe, komme ich auf maximal 75% Wirkungsgrad.

    Netto hat man maximal 4,5 kWh verfügbar. Was mich auch stört ist, dass man die Lade- und Entladeleistung nicht getrennt einstellen kann.

    Ob Parallelregelung zweier Geräte mit einem Smartmeter funktioniert, würde mich auch interessieren. Wobei der 2. Speicher für mich nicht mehr wirtschaftlich wäre, da ich schon im Januar bei sonnigen Tagen auf 0 kWh Netzbezug komme. Für eine weitere Reduzierung von 100 kWh im Jahr lohnt sich kein 2. Speicher mehr.