Beiträge von NScale

    Guten Morgen,

    ich nutze seit etwa zwei Wochen vier Shelly Plug M Gen3. Angeschlossen sind daran Membranpumpen via 24V Schaltnetzteile in unterschiedlicher Ausführung.
    Firmware ist aktuell.

    Schon seit Begin der Nutzung ist mir bei den vier Geräten aufgefallen, dass die Leistungsmessung nicht korrekt funktioniert. So kommt es bei den 30W Membranpumpen immer wieder vor, das kurz nach Einschalten die Last erkannt wird, dann aber für einige Minuten zurück auf 0W springt oder es generell einige Minuten dauert, bis eine Anzeige zur aufgenommenen Last ausgegeben wird. Bei den 60W Membranpumpen dagegen funktioniert die Leistungsmessung augenscheinlich ganz normal und wird wenige Sekunden nach dem Einschalten korrekt ausgegeben.
    Testweiße habe ich auch mal einige Leuchtmittel angehangen mit unterschiedlichem Ergebnis. So wurde die 10W T8 Retrofit auch nicht sofort erkannt, während vier 10W E27 Retrofit die korrekten 40W anzeigten. Bei drei E27, also 30W, hatte ich ein ähnliches Phänomen beobachtet wie bei den Membranpumpen. Rein ohmsche Verbraucher werden sofort und korrekt detektiert (getestet mit 25W und 45W Lötkolben).

    Ist das ein bereits bekannter Bug in der Firmware, oder hat der Plug M ggf. mit der eingebauten Messelektronik Schwierigkeiten bei Lasten mit kapazitiven Anteil und es bedarf einer gewissen Mindestlast hierbei damit die Last sicher erkannt wird? Ein Sekundärtest mit Shelly Plug S Gen3 zeigte kein solches Verhalten. Hier wurden auch die 10W der T8 Retrofit sowie die 10W der E27 Retrofit sofort, wenn auch mit minimaler Messabweichung, korrekt und sofort erkannt.

    Hallo MIHO danke für die schnelle Antwort. Die Übersicht habe ich mir angesehen. Gibt es da keine Alternative? Ich verstehe nicht so ganz, warum fünf Temperatursensoren gehen, aber nur ein DHT22 bzw. allgemein nur ein Feuchtigkeitssensor. Hat das mit der Versorgungsspannung zu zun?

    Hallo zusammen,

    ich würde das neue Pill gerne dazu nutzen in meinen Terrarien die Luftfeuchtigkeit und Temperatur zu überwachen. Sofern ich die Dokumentation richtig verstanden habe, lassen sich bis zu fünf Temperaturfühler und ein Kombisensor wie der DHT22 anbringen. Also ähnlich dem Plus Uni. Meine Idee wäre gewesen ein Pill für je zwei Terrarien zu nutzen. Unterstützt das Pill in diesem Fall ggf. zwei DHT22 oder ähnliche Sensoren wenn auf weitere Temperaturfühler verzichtet wird?

    Danke für dein Feedback Flutschi. Muss ich mir nochmal einen Kopf machen, wie ich das dann Sinnig umsetze, oder ob ich mir ggf. den Weg über ein Skript nehme. So wie ich das aber schon gelesen habe dürfte das wohl auch kompliziert(er) sein. Ist schade dass der wiederholte Auslöser nicht verzögert werden kann - technisch ergibt mir das auch immer noch keinen Sinn. Wenn die Szene wiederholt ausgelöst wird, müsste ja auch die Verzögerung wieder neu greifen. Warum eine Aktionsverzögerung dann das Auslösen wiederum komplett unterbindet scheint mir fraglich zu sein.

    Alternativ könnte ich wohl auf "Bei jeder Änderung" wechseln und die Temperaturschwelle etwas nach oben setzen. Erfahrungsgemäß übertragen die H&T aber nicht immer jede Temperaturänderung sofort. Während auf dem Gerät 17°C steht, steht online gerne mal noch 16,2°C oder 18,5°C - obwohl die kleinste Schwellwertänderung in den Einstellungen (0,5°C) bereits gewählt wurde.

    Hallo Forum,

    Ich nutze zwei Shelly H&T G3 zur Raumklimaüberwachung. Dazu habe ich mir pro Raum je eine Szene erstellt, die mich benachrichtigen soll wenn die Temperatur unter einen bestimmten Bereich fallen.
    Szenentechnisch funktioniert dies im Grunde auch. Anbei ein Screenshot wie die Bedingung konfiguriert ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Aktion (Einmal Standard Benachrichtigung auf Telefon / einmal Hinzufügen zum Aktivitätsprotokoll) daraus sieht folgendermaßen aus:

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    So konfiguriert bekomme ich alle paar Sekunden (unterschiedliche Intervalle) eine Benachrichtigung via App aufs Smartphone. Also eine anhaltende Flut Notifikationen.
    Meine Idee war eine Aktionsverzögerung zu hinterlegen, damit mich das nur noch alle paar Minuten daran erinnert. Sobald ich bei der Aktionsverzögerung jedoch einen Wert größter 0 Sekunden oder 0 Minute eintrage, erhalte ich gar keine Notifikationen mehr und auch keinen Eintrag mehr im Aktivitätenprotokoll. Bei Werten darunter, kann es sein dass zwei Minuten nichts passiert und dann eine Notifikation erscheint ggf. auch mal zwei oder drei in wenigen Sekunden aufeinander.

    Ich bin noch nicht so ganz dahinter gestiegen, wie die Routine im Hintergrund aussieht. Sofern ich das richtig verstanden habe wird bei der auslösenden Bedingung minütlich geprüft ob der Zustand zutrifft. Solange der Zustand zutrifft, gilt die Bedingung als erfüllt. Daraus ergibt sich der Trigger für die Aktion. Soweit so gut. Meinem Verständnis nach wird die Aktion also dauerhaft getriggert, was die Notifikationen Flut auslöst. Was ich nicht verstehe ist, wie eine Aktionsverzögerung nun dazu führt, dass die Aktion unterbunden wird obwohl die Bedingung dafür vorhanden ist. Ist das ein Bug oder ein Konfigurationsproblem? Eine Lösung wäre, die Bedingung nur einmal auslösen zu lassen. Das würde mir aber die Gefahr bedeuten, dass ich ggf. die Notifikation einfach mal weg wische und dann nicht mehr daran denke. Hat mir jemand einen Tipp oder Hinweis was ich hier falsch mache?

    Grüße und Danke im Voraus.

    Hallo in die Runde.

    Ich habe nun seit einigen Monaten diverse Shellygeräte in Anwendung, die ich zur Fernüberwachung meiner Lastaufnahme nutze. Sowohl für Drehstromanlagen als auch für Einphasen-Wechselstromkreise, die aber alle noch mit MID Zählern gezählt und S0 Bus Auswertung haben. Die Genauigkeit der MID Zähler wurde erst September ´25 neu nachgewiesen und zertifiziert. Nun sind mir die letzten Monate einige Differenzen ggü. der Shelly aufgefallen, bei denen ich mich frage ob das noch im Rahmen der Erfahrungen anderer ist. Sowohl die MID Zähler als auch die Shelly Geräte entsprechen nach Herstellerangaben der Genauigkeitsklasse B gemäß IEC 62053-21.

    Für die Beispiele gilt nun der Auswertrahmen 01.01.2026 00:00 bis 01.02.2026 00:00.

    Beispielfall 1: Hauptzähler Landis Gyr + vom Netzbetreiber ggü. Shelly 3EM-63W.
    1085 kWh ggü. 1012 kWh. ~ 6,7% Differenz

    Beispielfall 2: Unterzähler Drehstrom Eltako DSZ15D - 3x80A MID ggü. Shelly 3EM-63W
    301 kWh ggü. 277 kWh. ~ 8 % Differenz

    Beispielfall 3: Unterzähler Wechselstrom Eltako WSZ12DE-32A ggü. Shelly Pro EM-50
    89 kWh ggü. 94 kWh. ~ 5,4% Abweichung

    Beispielfall 3: Unterzähler Wechselstrom Eltako WSZ12DE-32A ggü. Shelly Pro EM-50
    238 kWh ggü. 220 kWh. ~ 7,6 % Differenz.

    Aus Erfahrung haben die MID geeichten Zähler der Klasse B einen Verkehrsfehlerwert (Umgebungs- und Lastabhängigkeit) von bis zu 2,5% anstelle der Normgerechten 1%. Im Worstcase sollte die Differenz also nicht mehr als 5% im normaler Nutzungsumgebung betragen dürfen. Dies wird bei mir aber teils deutlich Überschritten. Sind das bei den genannten Shelly Geräten noch normale Abweichungen? Ich denke da auch an das Video von Zerobrain, der beim 3EM-63W ebenfalls Ungereimtheiten bei der Messung hatte. (Die ich mit einem Heißluftföhn mit Diodenschaltung von Mannesmann bei mir an einem fliegenden Aufbau ebenfalls nachstellen konnte, allerdings am Pro EM-50).

    Ich klink mich hier mal mit ein, da ich ein ähnliches Problem habe. Ich möchte mit dem Mini Gen3 die Aktivierung eines Bewegungsmelders, an dem auch eine 20W Leuchte hängt, auswerten um damit einen Plug S via Szene aktivieren. Nachdem ich das Mini Gen3 verbaut hatte, hat im ausgeschalteten Zustand des Bewegungsmelders die LED Beleuchtung angefangen zu flackern. Würde hier nicht eine 250V/400V Sperrdiode ausreichen um das Problem zu beheben anstelle des "Bukowski-Drahts"? Es geht ja nur darum, die Spannung am Ausgang des Bewegungsmelders zu detektieren und eine Rückspannung zu unterbinden. Oder übersehe ich da etwas?

    Guten Abend thgoebel  horkatz

    Das verstehe ich nun garnicht. Dachte, es ging um Anschaltung eines Shelly 0/1-10V Dimmer an Logo, der mit Netzspannung gespeist wird? Den willst Du jetzt an 230V AC anschliessen? Könnte mit gut vorstellen daß Du ihn mit 24V DC betreiben möchtest. In diesem Fall wird der SW-Eingang mit logisch „Null“ aktiviert, was für die Open-Collector-Ausgänge der Logo sehr angenehm ist. Die schalten nämlich nach GND…

    Den Shelly betreibe ich aktuell mit 24Vdc am Netzteil der Siemens Logo - so kann ich mir aktuell zwei Reihenklemmen sparen. Als Logo!8 kommt bei mir die 6ED1052-1MD08-0BA0 zum Einsatz, die vier DOs sind Relais, keine Transistoren. Mit einem der DOs schalte ich das Meanwell Netzteil, welches wiederum mit 230V betrieben wird. Meine Idee war, wie angemerkt, diese 230V dann abzugreifen und an den S1 des Shell zu legen als Trigger um mit dem Dimmen zu beginnen.
    Nachdem ich nun aber eine Nacht darüber geschlafen habe kam mir noch der zweite Fallstrick, dass das Shelly von der Logo gar nicht die Info bezieht, wann wieder herab gedimmt werden soll. Entsprechend habe ich das nun so gelassen wie es ist, muss ich eben zwei Mal im Jahr Logo und Shelly-Zeiten anpassen. Gibt schlimmeres.

    angegeben mit 10A Schaltstrom, im Inneren verbaut sind dann 8A - Relais...

    Das habe ich hier und da auch schon gehört, bisher aber nicht verifizieren können. Bei meinen Geräten der 0BA0 & 0BA1 Serie sind standardmäßig 10A Relais von Schrack verbaut. Den einzigen Unterschied, den ich bei älteren Geräten ausmachen konnte, war das in den 230V Geräten 24V Relais, und in den 12/24V Geräten 12V Relais verbaut waren... Grundsätzlich sind die Logo Geräte aber solide - wenn man nicht, wie ich eine Zeit lang, kapazitive Lasten mit den Miniaturrelais schaltet. Dann geht da tatsächlich wenig kaputt. Umgekehrt muss man sagen, die Geräte lassen sich in so einem Fall dankbar einfach reparieren. Von den zehn gekauften Ersatzrelais hab ich seither aber nur eines gebraucht...

    Guten Abend thgoebel ,

    kurze Frage zum Platinenlayout bzw. zu den Eingängen S1/S2. Wie in einem anderen Thread angedacht nutze ich nun die 0/1-10V Dimmer PM Gen3 als Ergänzung zu meinen Siemens Logo und Dimme damit diverse Meanwell Vorschaltgeräte. Einen der Dimmer betreibe ich nun an 24Vdc, würde nun aber gern, da ich Ein/Ausschaltzeiten in der Logo definiere, gerne einen der Schalteingänge des 0/1-10V Dimmers nutzen um den Logoausgang abzufragen. Sprich: Logo schaltet Q1 auf Ein, damit die Beleuchtung an. Shelly Dimmer soll an S1 diesen Schaltzugang abfragen und mit einem "ein" Signal beginnen hoch zu dimmen. An S1 würde jedoch 230Vac anliegen. Würde das funktionieren, oder wäre in diesem Fall das Potential zur Hauptschaltung zu groß und ich müsste damit rechnen, dass es mir den DC Schaltkreis zerschießt?

    Viele Grüße und besten Dank im Voraus.

    Hallo thgoebel

    richtig, ich nutze ausschließlich die Typ B varianten. An die Dali Varianten ist teilweise als privat kein ran kommen bzw. sind die auch unverschämt teuer. Die Dimmung über das LOGO! 8 AM2AQ Modul funktioniert da eben leider auch nur mehr schlecht als recht mit einem Abgleichwiderstand. Bis vier Geräte geht das eigentlich noch einigermaßen gut, außer dass man sie nicht bis ganz runter dimmen kann. Da ich mittlerweile 10 Vorschaltgeräte zu dimmen habe, hatte ich mir mit den Shelly eine Besserung erhofft.

    Hallo Zusammen,

    da es immer mal wieder so eine Sache ist, mit der Siemens Logo moderne Netzteile zu dimmen war meine Überlegung hier in Ergänzung mit dem Shelly Plus 0-10V Dimmer zu arbeiten.
    Das ganze funktioniert an und für sich auch, allerdings habe ich in den unteren Dimmeinstellungen Probleme. Ich kann die Beleuchtung auf 15% herunter dimmen (10% ist Minimum laut Meanwell Datenblatt) ohne dass die Beleuchtung flackert. Schalte ich die Beleuchtung dann aus, so verbleibt ein minimales Glimmen der LED. Nach dem Einschalten bleibt dieser Zustand jedoch. "Richtig" Einschalten lassen sich die LED dann erst wieder, wenn die Dimmstufe auf 30% gesetzt wird. Ich habe das an einigen ELG Netzteilen verschiedener Leistung ausgetestet und komme immer wieder zum gleichen Problem. Lässt sich hier irgendwie Abhilfe schaffen?

    Edit: kurz zur Erläuterung, wofür das dient. Bei der zu steuernden Beleuchtung handelt es sich um eine Tagesrythmus-Beleuchtung. Soll also morgens mit minimaler Dimmstufe einschalten, innerhalb von 3 Stunden auf 100% hoch fahren und Abends innerhalb von 3 Stunden von 100% zurück auf die minimale Dimmstufe.

    Viele Grüße

    Guten Morgen towiat ,

    ich habe die Änderung gestern Abend noch eingespielt und für 7 Uhr eine Wertänderung vorgesehen. Diese wurde heute früh auch umgesetzt. Ebenso verliefen zwei weitere Tests nun erfolgreich. Vielen Dank Dir! Das Skript funktioniert nun so wie ich es mir erhofft habe. Ist natürlich weit von richtiger Nulleinspeisung entfernt, erfüllt aber bei den bekannten Lastgängen absolut seinen Zweck und ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Wechselrichterleistung ohne einzuspeisen.

    Viele Grüße und Danke. Ich hänge unten das Skript noch einmal vollständig mit ein paar Ergänzungen für diejenigen, die es ggf. ebenfalls gebrauchen können, an.