Ausschnitt aus einem Datenblatt eines "Feldwaldwiesen" SMD Dickfilm Widerstand für Massenware: https://www.yageogroup.com/content/datash…GROUP_51_ROHS_L
Ausschnitt aus einem Datenblatt eines "Feldwaldwiesen" SMD Dickfilm Widerstand für Massenware: https://www.yageogroup.com/content/datash…GROUP_51_ROHS_L
ZitatWIMRE werden Dickschicht getrimmt. Das kostet Zeit (und Geld). Halte es für ausgeschlossen, daß solche Massenware Lasergetrimmt wird…
Ja, das kann schon sein. Ich weiss nicht ab welcher Genauigkeitsklasse die Lasertrimmung zum Einsatz kommt, evtl. wird das erst bei < 1% gemacht.
ZitatWenn aber doch: Ein Einschnitt sollte durch thermische Belastung höchstens größer werden, oder? Dann würde der Widerstand steigen, nicht fallen?
Kommt drauf an. Wenn durch die Erwärmung die Dickschicht ausdehnt und der Einschnitt somit schwindet, dann würde der Widerstand kleiner werden - was aber nicht für eine dauerhafte Beschädigung sprechen würde. Auch hier, alles nur Rätselraten von mir ![]()
ZitatEine Vermutung, weshalb 43kΩ zu messen sind? Kenne ebenfalls keine 1206-SMD-Widerstände mit anderer Toleranzstufe als 1%…
Nein, Dickfilm (und Dünnfilm) Widerstände werden in der Fertigung mittels Laser getrimmt. Bei Dickfilm mittels Einschnitte. Vielleicht ist dieser "Einschnitt" durch die thermische Belastung beschädigt worden. Das würde erklären, warum der Widerstand kleiner wurde.
Zitat(A) Die verwendeten Widerstände bei Generation 3 haben größere Toleranzen! Die gemessenen 43kΩ sprechen nicht für 1%-Toleranz. Und ein Widerstand, der sich wegen zu hoher Verlustleistung von seinem Platz entfernt, verringert nicht seinen Widerstandswert!
Unwarscheinlich. Standard Genauigkeit der SMD (Dickfilm) Widerstände beträgt 1%. Allerhöchstens 5% aber das ist schon eher unüblich. Hier würden wir von 10% sprechen.
Zitat(B) Das Leiterplattensubstrat bei Shellies der Generation 3 führt Wärme nicht in gleichem Maße ab, wie das bei Generation 1 verwendete.
Das Substrat ist thermisch gesehen recht isolierend.
Zitat(C) Das Layout weist bei Generation 1 eine größere Kupferfläche an den Pads des Widerstands auf, die hilft, die Verlustleistung abzustrahlen.
Das dürfte am ehesten zutreffen. Kupfer leitet die Wärme sehr gut und das wird im Layout gerne unterschätzt. Bei Gen1 scheint der Widerstand praktisch direkt am Pin anliegend sein. Wenn dort noch das Kabel angeschlossen ist, kann die Abwärme recht gut abgeführt werden.
Danke für die Inputs.
Diese Problematik mit ECO Modus / BT ist mir bekannt. Alle Shelly's sind bei mir im ECO Modus und BT ist ausgeschaltet ausser bei zwei welche zusätzlich als Proxy arbeiten.
Zitat=> Vielleicht verursacht dein AP-Problem ähnliche CPU-Rechenleistungsprobleme am Shelly?!?
Diesen Verdacht habe ich auch.
ZitatFrage:
Ist u.u. bei deinem Problematischen AP eine "Minimum RSSI" eingestellt sodass dieser die Clients aktiv rausschmeißt?
Nein, das habe ich ausgeschaltet. Die Shelly's sind fix an einen AP geknüpft.
Ich habe jetzt im Unifi beim IoT Netz die Option "Enhanced IoT Connectivity" aktiviert. Jetzt ist die Temperatur bei allen Shelly's wieder gesunken, wobei bei diesem Prozess der AP neu gestartet wurde. Somit kann ich noch nicht genau sagen ob es eifach am Neustart liegt oder ob die Option wirklich Abhilfe schafft (wird sich wohl über die nächsten Tagen erhärten).
Ich habe ein Shelly, welches die hohe Stromaufnahme an dem einen AccessPoint hatte, an einen anderen AcessPoint zugewiesen. Nach dem Wechsel ist die Temperatur sofort drastisch gesunken. Wenn ich dann wieder zurück wechsle steigt die Temperatur wieder rasch an. Ich habe an dem besagten Shelly die Debug-Ausgaben angeschaut. Beim AccessPoint wo es die hohe Temperatur verursacht, erhalten ich zusätzlich die gelb markierten Ausgaben:
wifi:[ADDBA]RX DELBA, reason:39, delete tid:0, initiator:0(recipient)
Weiss jemand was diese Meldung zu Bedeuten hat ? Leider finde ich im Internet keine passende Antwort auf diese Debug-Ausgabe.
Hallo zusammen
Vermutlich habe ich nicht das richtige Unterforum gewählt, aber ich habe kein passenderes gefunden.
Ich nutze viele (verschiedene) Shelly's und steure sie hauptsächlich über Home Assistant an, es sind u.a. Shelly 1PM Gen3, Shelly 2PM Gen3, Shelly 1PM Mini Gen3 und einige mehr, aber praktisch alles Gen3 und mit der FW Version 1.7.0.
Seit etwas mehr als einem Tag beobachte ich folgendes Phänomen:
Analyse:
Hat jemand eine Idee woran dies liegen könnte? Oder was ich noch analyiseren könnte um das Problem einzugrenzen ?
Vielen Dank, in der Zwischenzeit habe ich bei ESPhome Hinweise gefunden, dass zumindest bei 1 Mini und 1PM Mini ein NTC vorhanden ist (an GPIO3):
https://devices.esphome.io/devices/Shelly-1PM-Mini-Gen3
https://devices.esphome.io/devices/Shelly-1-Mini-Gen3
BTW: Wie hast du das Gehäuse von Mini aufgebracht ? Geht das zerstörungsfrei ?
Der Shunt hat 1mΩ. Bei 16A Laststrom fallen dort 256mW ab. Das wird der Shunt aushalten. Aber die Temperatur im Inneren wird steigen. Leider gibt es keinen separaten NTC, sondern es steht nur die CPU-interne Temperaturmessung zur Verfügung (wenn die Temperatur denn ausgelesen werden kann).
Gibt es auf dem PCB keinen NTC ? Hast du Erfahrung wie hoch der Innenraumtemperatur in Relation zur CPU Temperatur ca beträgt? Die CPU-interne Temperatur dürfte ja um einiges höher sein.
(ich beziehe mich auf 1PM Mini)
BTW: Herzlichen Dank für die Teardowns Bilder & Erklärungen.
Danke für die Hinweise
Weiss jemand ob Shelly bei Gen4 die Problematik mit den Kondensatoren optimiert/behoben haben ? Ich interessiere mich vorallem für den 1PM mini Gen4