Beiträge von borsti0

    Info von "original" Ecowitt Wittboy WS90-Nutzer, nicht Shelly WS90:

    bei uns hat es heute Nacht geregnet. Der Niederschlag (mm) wurde erkannt. Was mir noch unklar ist, wann er zurückgesetzt wird. Mit Ende des Regens blieb der "Zählerstand" stehen. Ob das nach 24 Stunden rausgerechnet wird oder weiterzählt bis unendlich, weiß ich (noch) nicht. Ich habe mir in HA einen Helfer gebaut, der die aktuelle Niederschlagsmenge in mm/h anzeigt, und das funktioniert problemlos. Den Feuchtigkeitssensor hatte ich nicht aktiviert, aktuell zeigt er trocken an, aber es war seit in der Füh auch wirklich trocken...

    Bei Ecowitt gibt es diverse Datenpunkte zur Regenmenge:
    - Aktuell (=> hochskaliert auf mm/h)
    - Stündlich (= mm/h)
    - Täglich (= mm/day, "Reset-Stunde" kann stündlich gewählt werden, Default = 00:00)
    - Wöchentrlich (= mm/week, "Reset-Wochentag" kann entweder Sonntag ODER Montag sein, Default = Sonntag 00:00)
    - Monatlich (= mm/month)
    - Jährlich (= mm/year)

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    Der "mm/h" wirkt dabei wie ein Filter der aktuellen Regenmenge:
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    All diese Daten werden auf dem Gateway im 8 Sekunden-Raster gerechnet und können durch HA & Co bei Bedarf ausgelesen werden.

    Ich vermute mal dass du einen Shelly 1 Gen4 (und NICHT den Shelly 1PM Gen4) mit 230V AC betreiben (=> vorm Trafo abgreifen) und trotzdem die 12V AC auf der Sekundärseite mit dem I+O-Relay schalten kannst und auch DARFST (Thema SELV/PELV bei Mischbetrieb 12V AC/DC <=> 230V AC).

    Es gibt da eine "Umkehrte Schaltung" als Anschlussdiagramm wo der Shelly mit 24-48V betrieben wird und 230V schaltet:
    53878

    Da der Shelly 1 Gen4 auch primär mit 230V (=> Versorgung + Taster) betrieben werden kann und sekundärseitig es dem Relay relativ egal ist ob du 12V AC oder 230V ADC hast (solange du <16A bleibst) sollte das "erlaubt" sein.

    Hat da schon wer Erfahrung mit so einer Beschaltung?

    Dachte dass es für die Zeit Spanne ist wie heute hatte ich einen Stromausfall wenn es darin liegt schaltet se des dann auch nicht mehr ein.

    Du kannst einstellen dass er beim Hochfahren den "Letzten Zustand" des Relays wiederherstellt, dann hast du auch deinen Stromausfall im Griff (wenn das für deine Glasschrank-Beleuchtung relevant ist)

    Mich hat deine Idee nur drauf gebracht wie "sinnlos" ich es zuerst angesehen hatte dass beim Ecowitt WittBoy WS90 (und nun auch Shelly WS90) ZUSÄTZLICH zur Solarzelle+SuperCap auch noch 2 AA-Batterien als "Fallback" verbaut sind - diese sind nur bei "leerem" SuperCap aktiv und werden dadurch nur ein paar Tage im Jahr gebraucht aber ermöglichen dadurch eben auch einen 24h/365d-Betrieb auch wenn es 1 Woche lang mal durchregnet.
    Mittlerweile bin ich froh dass es diese 2te Versorgungsschiene gibt.

    Meine (jetzige) Meinung:
    => Schau dass du dir die "Option" offen hällst auch noch eine "Fallback-Batterie" einzubauen falls die Energie mit dem Solarbetrieb nicht hinreichend ist und die Funktion für dich an JEDEM Tag wichtig ist.

    Um Batterien zu sparen, würde ich außerdem gerne das Solarpanel der Pollerleuchte verwenden, um einen "GoldCap" aufzuladen und dann damit den Shelly Blu Motion versorgen. Eventuell mit 3V LDO Wandler.

    Rechne dir mal durch wie lange du mit dem GoldCap auskommst wenn keine Sonne scheint oder das Solarpanel mit Schnee bedeckt ist. Würd mich interessieren was "rechnerisch" die Laufzeit ist. Lt. Homepage meinen sie ja dass der Shelly BLU Motion "bis zu 5 Jahre" mit einer CR2477 auskommt die ~3Wh haben soll.

    Bei einer Laufzeit von >>1 Jahr stelle ich mir die Frage ob es den Aufwand überhaupt wert ist den Shelly Blu Motion auf Solarbetrieb umzurüsten.

    Soll ich die nachreichen?

    Ich glaube du hast "hinreichend" gezeigt dass man so eine Schaltung machen KANN, aber obs sinnvoll ist bezweifle ich auch.

    Warum bei dem kürzeren 2.5mm²-Kabel weniger Leistung fielst als bei dem längeren kann ja nur aus 2 Gründ geschehen
    1) Die Messung ist falsch
    2) Der Wiederstand des Strompfades ist höher. Ich kann mir folgende Gründe vorstellen
    - partielle interne Drahtbrüche des steifen Kabels
    - Schlechter Kontakt an den Stromschienen ("schief" eingelegt, nicht ganz genau gleich fest zugedreht, ....)
    - Qualitätsunterschiede wodurch der Wiederstand pro m anders ist (=> gibt es das in dem Ausmaß dass man es messen kann wirklich?)

    Das schaut alles sehr plausibel aus, auch wenn die Kabellängen (und somit der ohmsche Wiederstand) nicht genau bekannt ist.

    Dass sich die Ströme und somit Leistungen der 2 Leiter im 1sten Beispiels mit 2,5mm²/(10+2,5) zu 10mm²/(10+2,5) aufteilen und somit auch "analog addieren/subtrahieren" lassen stimmt mit meinem "Milchmädchen-Elektrotechnik-HTL-Wissen" gut überein. Ein paar W auf oder ab sind da nur Messfehler und erwartbar.

    Ähnliches sehe ich das auch für das 2te Beispiel, da schlagen aber offensichtlich die unterschiedlichen Kabellängen bei den 2x 2.5mm²-Leitern grob zu => aber die Addition/Substraktion funktioniert trotzdem wie im 1sten Beispiel.

    Danke für die Tests und den großen Aufwand.


    Ich würde trotzdem dringendst davon abraten solche Schaltungen zu machen.
    Grund:
    Wird die Schaltung aus Bsp 1 verwendet (10mm² + 2.5mm²-Drähte), dann ist diese Schaltung wohl auch mit einem Leitungsschutzschalter für 10mm² (oder gar 12.5mm²) abgesichert.
    => Wenn dann aus irgendeinem Grund der 10mm²-Draht an dieser Stelle ein Kontaktproblem hat, dann würde der gesamte Strom über die 2.5mm² fließen und dieser würde wohl relativ schnell verglühen!!!
    (=> Siehe angesprochenes Beispiel aus Post #30 mit den geschmolzenen NVIDIA-Versorgungssteckern)

    Ich hoffe, dass Shelly die zeitbasierte Kalibrierung mit einem Update wieder einbaut – das wäre sicher für viele hilfreich.
    Gerade bei Rollläden mit Funkmodulen oder externer Steuerung dürfte das Problem ja öfter vorkommen.

    Ich habe an Shelly diesbezüglich bereits ein "Feature request" geschickt, da das Problem wirklich OFT hier im Forum aufkommt - ich erwarte mir aber ehrlich gesagt nicht dass es umgesetzt wird, leider....

    Frage an Dangermou5e : was hast du denn eigentlich genau für ein Rollo incl. Funksystem?

    hatten grad vor ein Paar Tagen ein ähnliches Problem mit 2 unterschiedlichen Zeiten für ein Licht, welche an sich mit 2 "Aktionen" lösbar waren, aber, wie auch bei dir: wenn die "kurze" Aktion aktiviert wird während die Zeit der "langen" Aktion noch läuft, so wird der Timer mit der "kurzen" Zeit neu aufgesetzt.
    Ich weiß zwar nicht ob das nun schon endgültig gelöst wurde, aber es scheint wohl so zu sein dass man das (offline) nur mit Scripten lösen kann wo man diese 2 Aktionen gegeneinander verriegelt.

    Wenn ich den Shelly dagegen in den Relay-Modus umstelle, funktionieren beide Relais und die Integration in HomeKit sofort einwandfrei – allerdings ohne Positionsanzeige oder Slider.

    Der Relay-Modus ist an sich auch keine Lösung, denn dann hast du einfach ein Modul mit 2 unabhängigen Relay-Ausgängen - und so präsentiert es sich dann auch in Homekit, Matter & Co. Das hat dann mit Cover gar nichts mehr zu tun.
    Darüber hinaus hast du dann (grundsätzlich) noch das Problem dass NICHT verhindert wird dass du auch beide Relays GLEICHZEITIG aktivierst, was bei einem meiner "Dummen" Motoren schon mal zu "lustigen Tönen" geführt hat und ihm sicherlich auch nicht sonderlich gut getan hat. => Dein "intelligenter Motor" wird das aber sicherlich nochmals separat verriegeln.

    Im Wesentlichen glaub ich kann man für eine "gescheite" Einbindung in Homekit/Matter wohl nur 2/(3) Wege gehen:
    1) einen Dummen Motor verbauen und den Shelly kalibrieren
    2) Für deine Motoren incl. dem verwendeten Funksystem ein Matter-Fähiges Gateway kaufen (habe ich für mein Velux-System gemacht). Shelly wird dann gar nicht mehr benötigt.
    (3) "Adapter" über Home Assistant & Co realisieren => das benötigt aber eine zusätzliche Steuerebene)

    Du kannst z.b.: auch den bestehenden Up/Down-Taster/Schalter (Taster bevorzugt!!!) von einem der Shelly 2PM Gen4 auswerten lassen.
    Per Software hast du dann u.a. auch die Option mehrere unterschiedliche Events der Tasten auszuwerten.

    z.b.:
    short push => fahre alle Rollos rauf/runter
    long push => fahre nur Rollo 1 rauf/runter
    double push => fahre nur Rollo 2 rauf/runter
    tripple push => fahre nur Rollo 3 rauf/runter

    Ich persönlich habe bei allen meinen Raffstores incl. Shelly 2PM Gen4 einen Taster verbaut und nutze folgende Parametrierung:
    short push => Kippe lokales Raffstore um +-20% (lokal per default-funktion)
    long push => fahre lokales Raffstore rauf/runter (lokal per default-funktion)
    double push => fahre ALLE Raffstore in dem Stockwerk/Raum rauf/runter (remote über Home Assistant)

    Als fast-Laie der Elektrotechnik sehe ich da aber einige "Probleme":
    1) der 2te "verkehrte" Draht in der Schaltung in deinem Posting aus #24 startet und endet an der gleichen Stelle => da läuft dann GAR KEIN Strom durch.
    2) Du baust darauf dass der unterschied der Leitungswiederstände auf diese Kurze Distanz relativ genau 1:X ist (ich verstehe deine Berechnung immer noch nicht wie du auf 20% kommst).
    => Da tragen dann natürlich bei weitem nicht nur die Leitungsquerschnitte, sondern auch beide Kabellängen, die Verbindungen an beiden Seiten oder möglicherweise sogar Lötungen zur Veränderung dieses Verhältnisses bei. U.u. sind sogar thermische Effekte und Qualität der Kabel ausschlaggebend.

    Das erinnert mich an die neuen NVIDIA-Grafikkarten, wo 600W über "6 parallel geführte gleiche Leitungspaare" geführt werden => da brennen immer wieder mal Stecker ab, da diese
    1) grenzwertig betrieben werden (ok, das Problem haben wir hier wohl nicht)
    2) der ohmsche Wiederstand dieser "eigentlich gleichen Leitungen" niemals so gut beherrschbar ist.
    => Es fließen dort bei Tests oft mal anstatt 6*8.3A auch gerne mal 10A auf manchen Adernpaaren und 6A auf den anderen.