Hallo zuerst mal.
zu deinem "Einsteigerprojekt" eine "Warnung" bzw. Info zuerst:
Du hast da eine ganze Reihe von "Plus"-Geräten zum Start ausgewählt.
Das sind alles "Generation 2" bzw. hier oft als "Gen2" angegeben. Diese haben zwar schon die wesentlichen neuen Funktionen, aber ab Gen3 hast du "im allgemeinen" auch noch Matter-Support (=> ist jedoch Geräteklassenabhängig) und bessere BTHome-Unterstützung (=> direkten support für "BLU"-Geräte von Shelly). Ab Gen4 dann zusätzlich noch Zigbee-Support.
Zu deinen Fragen:
Du musst/kannst dich vorab entscheiden ob du "exklusiv" im Shelly Ökosystem bleiben willst => dann kannst du die meisten Sachen direkt mit "Aktionen" lokal Shely-zu-Shelly machen. Du kannst auch komplexere Aufgaben mit "Skripten" auf den Shelly's ausführen.
Wenn du vor hast auch Shelly-Externe-Komponenten einzubinden (z.b.: Rasenmäherroboter, Fernseher, Webkameras, ...), dann ist wohl ein "überlagertes Automatisierungssystem" empfehlenswert.
Das heißt nicht dass man die verfügbaren Funktionen des Shelly-Ökosystems nicht nutzen sollte (z.b.: direktes Schalten eines Ausganges eines Shelly's aufgrund eines Einganges eines anderen Shelly's), aber ich finde dass man mit dieser getroffenen Entscheidung gleich einmal "anders" an Probleme herangeht da diese dann über mehrere Wege lösbar sind.
bei einem "Überlagerten Automatisierungssystem" hast du dann natürlich mehrere/viele Optionen.
Dabei kann ich dir nur "meine" Lösung vorstellen:
Ich verwende dafür "Home Assistant" (=> "HA") um alle möglichen Geräte NATIV per Integration einzubinden (=> also NICHT unbedingt per MQTT, sondern z.b.: mit der Shelly-Integration, Tasmota-Integration, Husquarna-Integration, uvm.).
Ich verwende auch ein Addon für MQTT-Geräte: "Mosquitto broker" => diesen kannst du auch separat wo anders verwenden bei Bedarf
Somit habe ich dann ALLE Geräte in HA verfügbar, egal über welche lokale/remote Schnittstelle.
Ich verwende dann aber NICHT HA direkt zur "Automatisierung", sondern ein weiteres Addon: "Node-RED"
Dort kann ich (für mich logischer) Automatisierungen mittels "Kontaktverbindungen" realisieren. Mich hat jedoch überzeugt dass man dort "Submodule" bauen kann die man mehrfach wiederverwenden kann (z.b.: 10x Rollo-Ansteuerungs-Automatisierungen) und somit auch Änderungen gleich auf ALLE Instanzierungen ausrollen kann.
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Für die Visualisierung hat man dann wieder die "nativen" HA-Funktionen zur Verfügung oder man installiert sich wieder diverse Plugins, bsp:
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Ich kann nur empfehlen mit "wenigen Geräten" mal einen Testaufbau zu machen und sich mit dem gewählten Ökosystem vertraut zu machen. Ich habe mich mehrere Wochen damit beschäftigt eine System zu finden das flexibel, erweiterbar, duplizierbar (=> x Rollo-Ansteuerungen) und wartbar ist bevor ich überhaupt meine Hausinstallation angegriffen habe.