Stimm dir da grundsätzlich zu, aber trotzdem noch etwas Laien-Senf von mir dazu:
Der Leitungsschutzschalter Schützt die Leitung, nicht das Gerät.
Ein 8 A Relais an einem B16-Stromkreis ist zulässig wenn die angeschlossene Last entsprechend ausgelegt ist.
Jep, aber da ist eben das "Problem": dann werden 8A-Relais dort verbaut wo man auch was "anstecken" kann und dann raucht das Relay hald ab - man denkt dann in 1 Jahr hald nicht mehr dran dass man da nicht "alles anstecken darf was rein passt".
Und ICH als Laie sehe dass schon mehr so: wenn das Gerät/Shelly "fix in der Wand" verbaut ist und ich etwas extern "anstecken" kann, dann sollte schon vorher der Leitungsschutzschalter fallen bevor das Gerät (wegen externer überlast) in der Wand abraucht - da gehört FÜR MICH der Shelly dann quasi "zur schützenden Leitung" dazu. Ein (durch überlast) abrauchender Shelly in der Wand ist hald schon ein großes Brandrisiko.
Wenn man auf halben Weg zwischen LS und Steckdose einen Shelly verbaut, dann sollte schon die gesamte Strecke hinreichend abgesichert sein.
16 A angaben anderer Hersteller
Dies betrifft meist nur ohmische Lasten. Meist ist eine konservativere Angabe zu bevorzugen!
Jep, da hast du recht, aber zumindest sinds schonmal 16A anstatt der 12A von Shelly. Obs dann WIRKLICH hilft ist eh fraglich.
Aber wie bereits geschrieben: Bei den Geräten die SO viel Leistung saugen bin ich nun eh auf Relay-lose Strommessung umgestiegen (Shelly Plug PM Gen3 bzw. Shelly 3EM-63W Gen3 für Waschmaschine, Geschirrspüler & Co). Bei "Schaltnotwendigkeit" nutze ich dann vorhandene digitale Schnittstellen und schalte nicht einfach so extern >3kW "einfach so" per Relay aus.
Die genannten Einschränkungen sind keine Geräte Schwächen sondern normale elektrotechnische Rahmenbedingungen
Jep, und deswegen besteht ja auch diese "Gefahr" mit Shelly und anderen "Smart-Geräten" alles mögliche einfach so schalten zu dürfen/können ohne ein Verständnis zu haben was man da eigentlich macht
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