Beiträge von steffda

    Egal wie, es braucht eine Rückfallmöglichkeit falls etwas schief läuft (kaputtes Update, schlechte Scripte, hängt nach Stromausfall etc. ...) und die muß so funktionieren, dass man im Zeifel nicht die Wand aufmachen muß und sie muß handhabbar sein nicht nur, wenn ich einen Shally habe sondern auch, wenn ich 100 habe.
    Ich habe mir mal die von tvbshelly verlinkte Info angeschaut. Wie soll sowas für Laien handhabbar sein? Nicht jeder ist Netzwerk- oder Informatikspezialist.
    Im grundegenommen muß sowas (etwas überspitzt) für meine 85-jährige Mutter handhabbar sein, ansonsten isses unbrauchbar.

    Oder wird damit das Ziel verfolgt DIY zu verhindern, indem man das durch Vorschriften so kompliziert macht, das es im Prinzip nur eingeweihte Spezialisten machen können?

    Aufgrund verschärfter Sicherheitsrichtlinien der EU müssen Hersteller Sorge tragen, dass ihre Geräte "sicher" sind - auch gegenüber "dummen" Nutzern.

    What f**k!
    Dann sollte m.M.n. bei Ersteinrichtung ein Passwort erzwungen werden oder wie in einem anderen Post ein Default-Passwort eingerichtet sein.
    Aber... wenn ich jetzt unerwartet versterbe und das nicht dokumentiert habe o.ä., dann sollte auch hier eine praktikable Rückfallmöglichkeit bestehen.

    Wie war es denn bisher und warum ist das ein Problem?

    Es sollte eine Rückfallmöglichkeit geben nach Fehlkonfiguration, Updatefehlern, Stromausfällen etc., so dass der Ap aktiv wird und ohne irgendeine Knopf physisch am Shelly zu drücken. Ansonsten macht man im Zweifel jedesmal die Wand auf bei Unterputzdosen.

    Die Installation durch eine Elektrofachkraft ändert aber nichts daran, dass der Laie die Shellys (verehentlich) überlasten kann. Der guckt halt in den Sicherungkasten und denkt "passt schon".

    Bei mir sind alle Lampenkreise mit B6 abgesichert, alle Steckdosenkreise mit C10 und nur die Steckdosen für Waschmaschine, Herd etc. mit B16.

    Ganz ehrlich... ein massentaugliches Gerät, dass auch ganz explizit die DIY-Gemeinde anspricht, sollte auch die üblichen Ströme, an gängigen Steckdosen auftreten, schalten können.

    Ich weiß, könnte schwierig werden bei Bauteileauswahl, Baugröße und Preis....

    Wo hast du das her?

    Hierher (mein Post und Antwort):

    steffda
    31. Juli 2025 um 20:19

    Zumindest habe ich das so interpretiert.

    Wäre es möglich jeweils 1x Schelly am Wechselschalter und 1x Shelly an der Lmape zu platzieren und sie dadurch zu verbinden?

    Ja, so meinte ich das in meinem Beitrag. Die Verbindung zwischen beiden Shellys geht dann per Wifi oder, wenn du funkenwerner s Variante nutzt per Bluetooth.
    Deshalb schrieb ich, du bist frei, von wo aus du die Lampen schaltest.

    Diese sollen ich Keller bzw. Erdgeschoss über bereits vorhandene Wechselschalter geschalten werden können.
    Die Lampen selbst werden im Dachgeschoss mit Strom versorgt. -> es gibt keine direkten Leitungen zwischen Schalter und Lampen.

    Du brauchst einen Shelly, der die Lampen schaltet. Der muß natürlich physikalisch in der Stromversorgung der Lampen hängen.
    Von wo aus der dann betätigt wird, da bist du ziemlich frei.

    Ein Schalter kann auch direkt mit dem Shelly verbunden sein, aber, wenn der Shelly in der Stromversorgung der Lampen hängt und der Schalter im Keller ist, brauchst du min. eine Leitung zum Shelly. Außerdem muß sich dieser Schalter und die Stromversorgung des Shelly im gleichen Stromkreis befinden. Diese Variante würde ich wg. der Leitungsführung verwerfen.

    Zum Schalten der Lampen kannst du z.B. die App und dein Handy verwenden oder einen anderen Shelly, der dann physikalisch am Schalter angeschlossen ist und den Shelly, der die Lampen schaltet triggert (z.B, per Aktion). Das kann ein beliebiger Shelly mit Schalteingang sein.

    Also ich habe Homeassitant auf eine eigenen Mini-PC installiert. Ohne VM oder so, also direkt dieses HASSIO. Die Installation funktionierte ohne jede Probleme und auch schnell (per USB BOOT Stick, so wie in der Anleitung).

    Da ich mit Docker auf Kriegsfuß stehe (alles was ich direkt per Docker anfasse ist bei mir ein Griff ins Klo), kommt mir sehr entgegen, dass HASSIO das sehr gut unter seiner Bedienoberfläche versteckt. Das macht das System für mich gut handhabbar.
    A auch YAML ist für mich brainf**k. Die Struktur dieser Auszeichnungssprache ist gut beschrieben, die Schlüsselwörter, die der HA-eigene YAML-Interpreter kennt, nicht. So laufen bei mir diverse YAML-Scripte nicht, die z.B. Simon42 in seinem Blog oder auf Youtube zeigt.

    Dafür findt man viele Automationen in form von Blueprints auf der HA-Webseite. Ich nutze z.B. "Sensor Light" und "Smart Light" für die Lichter. Die kann man aber auch für beliebige andere Schaltaufgaben nutzen, da sie beliebige Schalter ermöglichen, nicht nur welche vom Typ Light oder so. Daran bin ich beim Versuch gescheitert, so etwas selber zu erstellen.

    Mein Fazit: HA läuft bei mir stabil und schnell. Für Autmationen werde ich Blueprints oder andere Eweiterungen nutzen, so das ich mit YAML und Docker etc. nichts zu tun habe.

    Was mir auch aufgefallen ist...
    Seit ich die Shellys in HA habe, sind die permanent online. Vorher hatte auch ich Probleme, dass doe Shellys sporadisch offline gehen, auch mal ein großer Anteil und es ziemlich lange dauert, bis sie wieder online waren (das Verhalten wurde hier in mehreren Threads beschrieben).
    Bei mir war es so, dass selbst Shellys, die online waren, per IP nicht erreichbar waren.
    Dieses Verhalten ist jetzt weg. Die Shellys sind online und auch über die jeweilige IP erreichbar.