Beiträge von BlackLotus

    Hmm, also zur weiteren Ursachenforschung würde ich – sofern verfügbar – mal ein Labornetzteil mit Strombegrenzung und Leistungsanzeige dran hängen. Allenfalls liefert dein Netzteil ja nicht wirklich "echte" DC-Gleichspannung. Oder sonst mal ein Oszilloskop dranhängen (Kanal 1 am Netzteil, Kanal 2 bei den "heissen Teilen" am Uni, Kanäle 3+4 nach Bedarf) und schauen, ob die Spannungen/Signale "sauber" sind. Unter Umständen sieht man solche Probleme mit einem Multimeter leider nicht direkt.

    Oder halt nach dem Ausschlussverfahren vorgehen, also Dinge abklemmen, bis das Problem nicht mehr auftritt. Bzw. halt schauen, mit welcher "Mindestkonfiguration" das Problem sich noch reproduzieren lässt. Momentan sind da so viele Komponenten verbaut, deren genaue (interne) Schaltung allenfalls auch noch zum Problem beiträgt, was dann die Fehlersuche auch nicht einfacher macht.

    Sonst noch als Gedanke (und da wissen andere User sicher viel besser Bescheid als ich): Könnte es sein, dass da über irgendwelche Spulen (z.B. in der Klingel, im Türöffner oder in den Relais) allenfalls eine Überspannung produziert/"induziert" wird?

    Mein neuer Dimmer 0/1-10V PM Gen3 wird – aktuell ohne angehängten Treiber, also ohne Last und dabei auch abgeschaltetem Ausgang – relativ warm, ca. 47-49°C.

    Dient aktuell nur als BLE Observer/Gateway (mit BTHome-"Komponenten" und damit verknüpften Aktionen für einen BLU RC Button 4, dabei KEINE Skripte).

    Ist im Moment temporär (testweise) in einer 80x80x35mm-AP-Abzweidose "frei in der Luft baumelnd" (Kurzes Kabel mit Stecker von der Steckdose zur Abzweigdose) verbaut, Umgebungstemperatur 20-22°C.

    Ist das bei diesem Modell so normal? Ist von all meinen Shellys – inkl. den sonst ja als "heiss" bekannten – Dimmer 2 und Shelly 2.5 – gerade der "hitzigste".

    Eigentlich war geplant, den zusammen mit einem 400W Finder-0-10V-Slave-Dimmer (Modell 15.11.8.230.0400) zur Steuerung/Dimmung von 390W ohmscher Last – in einer etwas grösseren UP-Abzweigdose zu verwenden. Habe da aber gerade ein wenig Bedenken wegen der Temperatur und Belüftung. Im Datenblatt des 400W-Dimmers steht auch, dass bei einer Last von über 300W auf genügend Wärmeabfuhr geachtet werden muss, was vmtl. alleine gerade noch so passen würde in der UP-Abzweigdose; aber wenn dann natürlich der Shelly selbst noch unnötigerweise gross "dazuheizt", könnte es schwierig werden.

    Und sehe ich das richtig, dieses Shelly-Modell hat auch gar keinen Eco Mode?

    Priamos Sehr spannender Input, vielen Dank! :)

    Das hast Du aber alles selber gebaut/programmiert, richtig? Oder gibt es dazu allenfalls irgendwelche Vorlagen, Blogposts, o.ä.?

    Zwei konkrete Fragen hätte ich dazu:

    • Wie verhinderst Du beim ersten BLE-Telegramm (wenn die Gateways die BLE-Devices noch nicht kennen), dass Aktionen mehrfach ausgelöst werden?
    • Wie verhinderst Du eine Mehrfach-Auslösung allgemein ausserhalb der Timeout-Zeit? Dann kann der Broadcast ja (je nach Timing) mehrfach ausgelöst werden, oder?

    Ich nehme mal an, es gibt eine Filterung der eingehenden UDP-Nachricht(en) auf den Aktor-Device (also das Device, das dann irgendwas ausführen soll) auf Duplikate oder etwas ähnliches?

    OK, wie verhindere ich dann – ohne Cloud und ohne dedizierten Server –, dass der Toggle 3x geschickt wird, wenn der BLE-Sender sich zufällig (Sender befindet sich nicht immer am gleichen Standort) in BLE-Funkbereich von A, B und C befindet? 10 Minuten später ist der BLE-Sender dann nur noch "in Range" von A und 20 Minuten später dann nur in Range von B+C.

    Zitat
    • Nö, man das Blu Gerät auch an mehrere Andocken und dann auch andere Aktionen steuern. Gab hier sogar ein Thema drüber.

    Aber genau das will ich eben nicht. Mir ist völlig egal, mit welchem/n BLU Gateway(s) der BLE Button gerade Kontakt hat.

    Das Szenario ist (stark vereinfacht) folgendes:

    • 3 BLE Gateways (Plus/Pro Shellys): A, B und C
    • 1 BLE Button: T
    • 1 Shelly Gen1 ohne Skripting und ohne BLE: Z

    Ich will jetzt, dass ein Knopfdruck auf dem Button T den Shelly Z einmal toggelt. Dabei ist mir völlig egal, ob T sich im Empfangsbereich von A, B, C, A+B, B+C, A+C oder A+B+C befindet.

    Und eben genau das kriege ich ja – so wie ich es verstanden habe, bitte korrigiert mich sonst – mit den "dummen" BLE-Sendern nicht hin. Ich müsste die Aktionen auf A, B und C konfigurieren, was einerseits mühsam zum konfigurieren ist und – viel schlimmer – andererseits nicht zuverlässig funktionieren wird, da der Shelly Z – abhängig davon, ob A, B und/oder C den Button T gerade sehen oder nicht – zwischen 1 bis 3 mal getoggelt wird.

    Und das war mit dem alten WLAN-"Button 1" total easy möglich, man hat einfach im Button selber die Aktionen konfiguriert.

    Da der (WLAN-)Button 1 nicht mehr erhältlich (EOL) ist, muss ich mich aktuell (leider) mit den BLE-Geräten auseinandersetzen. Habe hier gerade einen "Shelly BLU RC Button 4" liegen und suche gerade die beste Möglichkeit, den zu integrieren.

    Das praktische an den WLAN-Buttons war für mich folgendes, und ist quasi auch meine Liste der Anforderungen an eine BLE-Lösung:

    • Konfiguration der Aktionen an einer zentralen Stelle (war bei den WLAN-Buttons schön in den Settings des Buttons)
    • Keine Cloud-Verbindung notwendig
    • Kein separater "SmartHome-Server" (HomeAssistant, ioBroker, usw.) notwendig
    • Funkabdeckung im ganzen Haus und Garten (entspricht der WLAN-Abdeckung), Roaming zwischen WLAN-Access-Points
    • Kompatibel zu Gen1-Geräten (kann via HTTP-Call die Gen1-Geräte steuern, also ohne Skripting auf dem Gen1-Gerät)

    Jetzt scheinen – korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege – die BLE-Buttons/Sender/Sensoren ja leider keine lokalen Aktionen(-Konfiguration) zu unterstützen, sondern sind einfach "dumme Sender", die über BLE einen Event broadcasten und die BLE-Empfänger (Plus/Pro-Geräte) sind dann für Weiterleitung (an Cloud oder SmartHome-Server) oder Handling (Aktionen lokal oder via HTTP-Call ausführen) zuständig.

    Gibt es da eine gute Lösung, wie man die BLE-Buttons (mehr oder weniger) mit den gleichen Anforderungen (siehe oben) einbinden kann?

    Funkabdeckung sollte statt "überall wo ein WLAN-AccessPoint erreichbar ist" halt einfach "überall wo ein BLE-Observer/Gateway/usw. erreichbar ist" sein. Dabei sollte ein BLE-"Sender" halt auch zwischen den BLE-"Empfängern" roamen können, also nicht an einen bestimmten BLE-"Empfänger" gebunden sein.

    Wenn ich das richtig Verstanden habe, gäbe es da aktuell folgende Möglichkeiten:

    • Aktionen als Szenen in der Shelly Cloud
      • Nicht gleichwertig, da Cloud-Verbindung notwendig
    • Skript auf einem BLE-Empfänger (Plus/Pro)
      • Nicht gleichwertig, Funkabdeckung nur in der Nähe dieses BLE-Empfängers, kein Roaming
    • Skript auf allen BLE-Empfängern (Plus/Pro)
      • Nicht gleichwertig, muss auf jedem Plus/Pro separat eingerichtet werden.
      • Funkabdeckung (annähernd) gleichwertig zu WLAN, wenn man viele Plus/Pro-Geräte hat.
      • Frage: Gibt es bei der Variante dann nicht auch Probleme mit mehrfach ausgelösten Aktionen sobald sich der BLE-Button im Funk-Bereich von mehreren Plus/Pro-BLE-Empfängern befindet?
    • SmartHome-Server
      • Nicht gleichwertig, da Extra-Hardware notwendig.
      • Der Vorteil der Shellys war für mich immer, dass man eben keinen Zusatz-Server benötigt. Ist für mich daher absolut keine Option, ich hab schon mehr als genug IT-Infrastruktur zu betreuen

    Also alles mit BLE leider nicht wirklich gleich easy und komfortabel wie die – leider eingestellten – WLAN-Buttons. :(

    Wenn ich das selber bauen/coden müsste, würde ich vmtl. ein "dummes" Skript auf allen BLE-Empfänger (Plus/Pro) installieren, dass ALLE BLE-Events einfach stupid via Netzwerk an einen bestimmten Shelly (ich nenne den Mal "Server-Shelly") schickt. Dieser "Server-Shelly" würde halt alle Events behandeln und die Aktionen (via Skript-Code) dort einmal zentral "konfigurieren" und dann (via HTTP-Call) auslösen. Vermutlich(?) müsste man dort auch das "Mehrfach-Auslösen" irgendwie verhindern, da ja derselbe BLE-Event-Broadcast (z.B. Tastendruck auf der BLE-Remote) von mehreren BLE-Empfängern gesehen und weitergeleitet werden würde, oder?

    Gibt es da evtl. schon solche Skripts? Oder andere Lösungs-Möglichkeiten, welche meine Anforderungen erfüllen?

    Alen79 Ja, und zwar in verschiedenen Varianten:

    • Blindabdeckung
    • Erhöhungs-Rahmen
      • Hinter verschiedenen AP-Geräten (Einfachgerät mit Steckdosen oder Doppelgerät mit eingebautem Taster und Steckdosen)
      • Shelly in einem 3D-gedruckten "Erhöhungs-Rahmen" zwischen Feller-Gerät und Wand.
        • Habe diverse Rahmen designt, die meisten halt für Feller-AP-Rahmen (Einfach und Doppel), aber ich glaube, irgendwo hab ich auch einen Erhöhungs-Rahmen für eine Feller-Einfach-UP-Dose verbaut (dort hats aber IIRC keinen Shelly drin, sondern einfach mehr Platz für Wagos).
        • Eigene Designs, kann ich bei Gelegenheit sonst auch mal bei Thingiverse hochladen. Ist halt im Moment alles sehr für mich customized, da ich die Anzahl und Positionierung der Kabeleinführungen auf unser Haus und die Vor-Ort-Situation ausgelegt habe. Ausserdem sind die nicht mit einem normalen 3D-Programm "3D gezeichnet", sondern über OpenSCAD "3D programmiert". Code ist auch recht "hacky", da ich nie vor hatte, das zu teilen (würde bei meinen Kunden nie so Spaghetti-Code abliefern ;)
        • Als Druck-Material nimmt man idealerweise zertifiziertes, feuerbeständiges Material (z.B. Prusament PETG V0 mit UL-Rating).
    • Ausserhalb der Feller-Steckdosen
      • In "ausgehöhlten" alten Funksteckdosen, wie hier beschrieben
        • Shelly hat in bestimmten Modellen (bei mir: alte Brennenstuhl Funksteckdosen) gut Platz.
      • In (bereits vorhandenen) UP-Abzweigdosen an den von den Steckdosen/Tastern/Schaltern kommenden Kabeln
        • Shelly hat dort häufig genug Platz, leider halt nicht immer.
      • In neuen AP-Abzweigdosen
        • Empfehlung: Spelsberg ABox 040 oder Doppel-025/2
          • Die Einzel-025 geht auch, wird aber platzmässig etwas knapp)
          • Bei Aussenverwendung Abox-i 040 mit höherem IP/IK-Rating.
        • Shelly einfach in der Abzweigdose

    Bild 19 ist im Übrigen eine europäische Schuko-Steckdose, keine schweizer Feller-Steckdose.

    Scheint ein beim Hersteller bereits bekanntes 1.4.2 Firmware-Problem zu sein, wenn ich mir die Shelly-Facebook-Gruppe so angucke.

    Der Shelly Support hat mir dann auf Anfrage eine Beta-Firmware "20240909-142221/g18771cf" zur Verfügung gestellt. Hab ich gerade über das lokale Web-Interface http://192.168.x.x/#/settings/firmware eingespielt und werde jetzt mal testen.

    Noch als Tipp zum lokalen Firmware-Updaten: Man muss wegen dem Stromsparmodus den Deckel hinten wegnehmen und den kleinen Knopf dauernd gedrückt halten, um überhaupt ins lokale Web-Interface zu kommen. Knopf NICHT loslassen (2. Person ist sehr hilfreich), ZIP mit der Beta-Firmware lokal einspielen, warten bis hochgeladen (Knopf weiterhin NICHT loslassen) und Reboot durch ist. Erst wenn man die neue Version 20240909-142221/g18771cf im lokalen Web-Interface sieht, dann darf man den Knopf wieder loslassen. Mit USB-C-Netzteil (statt Batterien) hats bei mir überhaupt nicht gut funktioniert, immer wieder Verbindungsabbrüche. Erst mit neuen (Lithium 1.5V) Batterien und Knopf dauern drücken konnte ich die Firmware updaten.

    Komisch auch: Ich habe 2 H&T Gen 3, beide ursprünglich mit 1.4.2, aber nur einer hat rumgezickt und läuft jetzt mit Beta-Firmware.

    Das LM aus deinem Edit sollte passen, ist ja einfach die 3000K Variante von den von mir verlinkten 2700K bzw. 2200-2700K(DimToWarm/DimTone) Varianten. Ist halt einfach "nur" CRI 90.

    Ich kenne das Problem mit den "zu niedrigen" CRI bei vielen LEDs selber auch sehr gut, es ist halt immer die Frage, welche Einschränkungen (Temperatur, Lumen, Lichtfarbe, Dimmbarkeit) man für den höheren CRI in Kauf nehmen will, bzw. was einem wichtiger ist.

    Ich hab vor 2-3 Jahren hier praktisch alles auf LED umgerüstet (161 Leuchtmittel in 97 Leuchten 8o) und musste bei gewissen Leuchten teilweise auch diese Abwägung "hoher CRI vs. andere Eigenschaften" treffen. Alles unter CRI 90 mag ich eigentlich nicht, liess sich aber bei sehr exotischen Varianten (z.B. GX53/B15d/2G11 Fassungen mit sehr spezifischen Lumen/Kelvin/Dimmbarkeits/Abstrahlwinkel-Anforderungen, u.ä.) und vielen LED-Retrofit-Röhren leider nicht komplett vermeiden.

    Hier haben wir viel LM mit CRI90 verbaut und merken eigentlich keinen wirklichen Unterschied (und ich war lange Jahre wegen den damals grottigen CRIs auch totaler LED-Skeptiker, inkl. grossem Glühbirnen-Vorrat im Keller :D). Vmtl. merkt man es hier auch nicht weil als Lichtfarbe oft das gemütliche 2700K (allenfalls noch mit DimToWarm) bevorzugt wurde und viele Leuchten sowieso noch einen Diffusor oder eine matte Glasabdeckung haben. 3000K hats auch an einigen Orten (z.B. Bad/Küche mit CRI97 LED-Einbauspots :love:) und 4000K eigentlich nur in einzelnen Nebenräumen (Keller, Dachboden, Waschküche, Werkstatt).

    Was ich Dir für Einbauspots und Wunsch nach hohem CRI sonst auch wirklich empfehlen kann: LED-Einbauspots (ohne wechselbares LM) mit separatem LED-Treiber (allenfalls auch den LED-Treiber und den Spot gezielt aussuchen und von unterschiedlichen Herstellern kaufen). Da dort technisch gesehen nicht die ganze Elektronik in ein bestehendes GU10-Gehäuse "gequetscht" werden muss, sind diese einfach technisch besser (höherer CRI – bis zu CRI98, mehr lm, weniger W, weniger tc, dimmbar je nach Treiber auch mit moderneren und schonenderen Methoden wie 0/1-10V oder DALI, usw.) als die GU10-Retrofit-Leuchtmittel und werden auch nicht so extrem heiss. Natürlich idealerweise ein Produkt von besseren Qualitäts-Herstellern und nicht irgendwelchen Chinesium-Billig-Ramsch. Kann da Firalux und Luxion (zwei Schweizer Hersteller) empfehlen. Oder guck sonst auch mal bei HERA, z.B. die SR68 (CRI93, 800lm, Dimmbar, 7.5W, Schwenkbar). Treiber von Tridonic sind auch ganz nice.

    Also die Wattzahl ist bei LEDs nicht wirklich vergleichbar (ist bei LED leider nicht mehr so einfach wie damals bei den Glühbirnen und Halogenlampen), von dem her ist eine Empfehlung schwierig. Man müsste wissen, wieviel Lumen (Abkürzung lm) benötigt werden.

    Ich gehe mal davon aus, dass du mit "ca. 10W" die Wattzahl deiner jetzigen Ledvance Parathom Pro meinst, also ist das (gemäss aktuellem Ledvance-Produktkatalog) vmtl. eine "LED PAR16 80 36° DIM P PRO 9.5W 927 GU10" mit 9.5W und 575 lm.

    Was mir bei den technischen Daten dazu auffällt: Die hat eine relativ hohe tc (maximale Oberflächentemperatur) von 105°C. Kann es sein, dass diese Lampen bei Dir einfach schnell den Hitzetod sterben? Einen direkten Zusammenhang mit dem Shelly Dimmer2 halte ich nämlich für eher unwahrscheinlich.

    Als Alternativen könnten sich anbieten:

    - Philips – Serie "MASTER LEDspot Value" – Modell MASTER LED spot VLE D 6.2-80W GU10 927 36D (Variante "D", dimmt einfach die Helligkeit)

    - Philips – Serie "MASTER LEDspot Value" – Modell MASTER LED spot VLE DT 6.2-80W GU10 927 36D (Variante "DT", steht für "DimTone", ändert beim Runterdimmen auch die Lichtfarbe ins etwas wärmere, soll angeblich "gemütlicher" wirken und mehr dem Dimmverhalten einer klassischen Halogenlampe gleichen)

    Die haben beide laut Datenblatt auch 575lm und brauchen dafür sogar weniger Strom (6.2W statt 9.5W). Auch ist die Oberflächentemperatur nur 75°C (Variante "D") bzw. 80°C (Variante "DT").

    Wichtig zu beachten ist aber hier (auch) folgender Hinweis aus dem Datenblatt "Min. 10 mm Luftraum beim Deckeneinbau zur Gewährleistung der konstanten Wärmeableitung".

    Da es sich bei deinen "Sterbe-Lampen" und auch den genannten Alternativen um relativ leistungsstarke LED-Lampen handelt, würde ich wirklich nochmal prüfen, ob das "Sterben" nicht an der lokalen Einbausituation (Hitzestau) liegt. Allenfalls auch mal den Einbau einer weniger starken Lampe prüfen (die Du dann dafür nicht mehr dimmen musst ;))?

    Ansonsten: Die Garantie-Abwicklung von Ledvance ist meiner Erfahrung nach wirklich top. Ich habe für defekte Lampen problemlos und ohne grosse Umstände direkt einen Ersatz zugesandt bekommen. Philips hingegen ist bezüglich Garantieabwicklung bei LED-Lampen eine totale Katastrophe; nachdem die sich intern zuerst wochenlang das Support-Ticket ein paar mal quer um den Erdball geschoben hatten, hat man mir am Schluss mitgeteilt, dass sie gar keine Garantie geben würden. :cursing: Ich bevorzuge seither darum auch Ledvance und nehme nur dann Fies-Schlips...ähhh...Philips, wenn Ledvance nichts für den konkreten Anwendungsfall passendes im Angebot hat.

    Abwesenheitsassistenz bringt nicht viel, hatten wir in einfacher Form auch vor dem Einbruch, hat die halt nicht gejuckt.

    Und heute klingeln die netten Herrschaften einfach an der Haustür und wenn jemand da ist dann gibts irgend eine Ausrede ("haben mich in Adresse geirrt"); wenn niemand da ist, wird dann versucht einzubrechen bzw. einzuschleichen (hab solche – heute zum Glück erfolglosen – Kandidaten auf Video). Und Weiterleitung der Türklingel auf dein Handy nutzt nur dann, wenn dein Handy Emfang hat und du auch effektiv erreichbar (wach, nicht anderweitig beschäftigt, usw.) bist.

    Reizgas hätten wir – im Privathaus – im Übrigen durchaus verbauen lassen können, war aber relativ teuer, schützt nur kleinere Räume gut und der Reinigungsaufwand bei Auslösung wäre auch nicht ohne gewesen.

    Der "Push" muss im Übrigen halt auch irgendwo ankommen, bei richtigen Alarmanlagen ist das meist die Benachrichtigung via SIA Protokoll an eine Leitstelle eines Sicherheitsdienstes (oder unter Umständen auch direkt die Notrufzentrale der Polizei). Nur dort ist nämlich immer jemand da.

    Als "Profis" gelten heute im kriminalistischen Sinne übrigens auch die vielen organisierten Banden, welche reihenweise EFH-Einbrüche begehen. Die haben neben Brechstangen auch weiteres Werkzeug und teilweise auch Multiband-Jammer dabei. Dein IP auf OSI-Layer 3 nützt Dir halt nix, wenn das WLAN auf OSI-Layer 2 wegen Jamming nicht mehr funktioniert. Die "Gelegenheitseinbrecher" (Jugendkriminelle, Beschaffungskriminelle, usw.), die "klassichen Einbrecher von früher" (Ganoven-Ede mit Maske und Brechstange) und die "Auftrags-HighEnd-Vollprofi-Einbrecher" (a la Ocean's 11, die Dir den Tresorraum einer Bank/Casino/Museum unbemerkt leerräumen) gibt es heute natürlich auch noch, aber das Problem ist, dass heute eben die "Marktlücke" zwischen Ganoven-Ede und Ocean's 11 durch professionell organisierte Banden ausgefüllt wird, für welche massenhaft begangene Einbrüche in Einfamilienhäuser das "Haupt-Geschäft" darstellen.

    Und ja, ein ganzheitliches Schutzkonzept ist absolut notwendig, nur fehlt leider vielen Konsumenten heute das Verständnis für solche Zusammenhänge. Man verlässt sich lieber auf "Mein SmartHome kann auch irgendwas mit Alarm" (= lässt sich vom SmartHome-Marketing aufgrund fehlenden Wissens über richtige Alarmanlagen halt leicht in die Irre führen) und schaut dann halt dumm aus der Wäsche, wenn die Hütte trotz der SmartHome-"Alarmanlage" leergeräumt wird.

    Also laut kriminalistischen Studien und Täterbefragungen halten sichtbar verbaute(!) Alarmanlagen durchaus einen grossen Teil der Täter von Einbruchsversuchen ab, da diese häufig einfach auf schnellen Gewinn ohne viel Risiko aus sind. Täter-Aussagen waren glaub ich in die Richtung "dann geh ich lieber zum Nachbarn".

    Wenn einer trotzdem einsteigt, hat erstens mal die mechanische Sicherung versagt (daher auch mein Hinweis auf die Probleme mit RC2-Beschlägen) und zweitens kann man dann natürlich trotzdem entsprechende Gegenmassnahmen auslösen, welche ihm den Aufenthalt möglichst unangenehm machen, z.B. durch laute Innensirenen, eine Raum-Vernebelungsanlage oder auch (das gibts tatsächlich) eine Reizgas-Anlage. Auch wird für richtige Alarmanlagen mit Aufschaltung üblicherweise ein Interventionskonzept erstellt, welches genau vorgibt, was im Alarmierungsfall genau passieren soll. Wenn dann innerhalb von 10 Minuten der bewaffnete Wachschutz oder gleich die Polizei vor Ort ist und die hohen Werte bzw. die "beliebte Beute" im Haus noch zusätzlich gesichert (z.B. Tresor, Waffenschrank, usw.) sind, gibts für die Täter halt nicht wirklich was zu holen.

    Bei vielen SmartHome-Anlagen-mit-Alarmierungsfunktion (ich nenne sie bewusst nicht Alarmanlagen) scheitert der Vergleich mit richtigen Alarmanlagen halt schon an technischen Dingen wie Sabotage-Schutz, Schutz der Meldewege gegen Jamming, Redundante Auslegung von Meldewegen, Ausfallsicherheit gegen Ausfall von Meldewegen und gegen Stromausfall, Schutz von Schalteinrichtungen vor Manipulation (z.B. Aufbrechen und Kurzschliessen eines aussenliegenden Keypads oder Badge-Lesers zur Unscharfschaltung der Anlage – wird bei richtigen Alarmanlagen dadurch verhindert, dass aussenliegende Schalteinrichtungen "dumm" sind und nur Inputs weiterleiten aber selbst keine Schaltmöglichkeiten/-drähte haben), usw.

    Im Übrigen gehört zu einer richtigen Alarmanlage wie gesagt ein Interventionskonzept, d.h. man überlegt sich im voraus im Detail, was für (Melde-)Szenarien eintreffen können und legt im voraus fest, wie auf jedes Szenario reagiert wird. Ich glaube, diesen Teil vergessen leider viele Leute, wenn sie irgendwelche SmartHome-mit-Alarmierungsfunktion-Geschichten fälschlicherweise als richtige Alarmanlage betrachten. Was, wenn die SmartHome-App nach einem (Auto-)Update auf dem Phone einen erneuten Login braucht und sonst nicht alarmiert? Wie Ausfallsicher sind die Push-Server? Habe ich immer und überall Handyempfang? Was mache ich, wenn ich in Hawaii im Urlaub bin und um 3 Uhr morgens meine SmartHome-App einen Alarm meldet? Wache ich dann überhaupt auf? Habe ich die Direktnummern zu den für das Objekt örtlich zuständigen Notrufzentralen gespeichert? Hat mein Handy-Vertrag überhaupt ein Roaming-Kontingent? Wer reagiert denn eigentlich, wenn ich auf dem Langstreckenflug nach Hawaii gar keinen Handyempfang habe und in der Zeit eingebrochen wird?, usw.

    Juristisch "gefährlich" wird die falsche Bezeichnung von SmartHomes-mit-Alarmierungsfunktion als "Alarmanlagen" bzw. die Vermischung der Begriffe übrigens auch deshalb, weil ein Otto Normalverbraucher auf einem Versicherungsantrag dazu verleitet wird "Alarmanlage: Ja" anzugeben (weil er ja ein SmartHome mit Alarmierungsfunktion hat). Im Schadenfall verweigert dann die Versicherung einfach die Leistung, da es halt einfach keine normgerechte Alarmanlage ist.

    Natürlich spricht nichts dagegen, irgendwelche SmartHome-Funktionen als Zusatz-Schutz/-Erkennungsmöglichkeit zu nutzen. Nur kann und sollte man sich halt nicht in der gleichen Form darauf verlassen, wie man es bei einer richtigen Alarmanlage könnte.

    Inwiefern ist eine "klassiche Alarmanlage" denn beschränkt in ihren Möglichkeiten? Welche Möglichkeiten fehlen deiner Ansicht nach? So eine Anlage dient ja primär bzw. allein der Gefahrenmeldung und nicht irgendwelchen anderen (z.B. SmartHome-)Zwecken. Und inwiefern täuscht sie deiner Ansicht nach ein Sicherheitsgefühl vor?

    Im Übrigen gibt es auch für Alarmanlagen zertifizierte Schnittstellen zu Drittsystemen, diese werden aber üblicherweise strikt auf Einweg-Kommunikation ausgelegt (Drittsystem wie z.B. SmartHome bekommt Sensor-Meldungen mit, kann aber selber keinerlei Einfluss auf oder eine Unscharfschaltung der Alarmanlage vornehmen) und sind für höhere Sicherheitsgraden (der Alarmanlagen-Installation) trotzdem – zur Vermeidung von irgendwelchen Restrisiken – nicht zugelassen.

    Unsere Fenster im Erdgeschoss sowie die Fenster im 1. OG welche an einem Balkon liegen haben RC2 Sicherheitsbeschläge und mehrere Kameras sind auch installiert.

    Naja, besser als nix, aber was wirklich gescheites sind RC2 Beschläge halt auch nicht. Halten – wenn sie denn überhaupt korrekt verbaut sind – gemäss Norm gerade mal 3 Minuten gegen "einfaches Werkzeug" (1 Schraubendreher, Zange, Keil). Hat der Einbrecher nen zweiten Schraubendreher oder nen Kuhfuss dabei, wird der sehr schnell drinnen sein. Oder er nimmt sich halt die 3 Minuten.

    Oder wenn er nur ein klein wenig schlau ist, haut er halt einfach in ein paar Sekunden die Scheibe ein und öffnet das Fenster über den Griff. Abschliessbare Griffe (sofern nicht 200NM-Varianten) kannste übrigens auch vergessen, einfach etwas kräftig dran reissen, schon ist man drin.

    Und ja, ich rede aus leidiger Erfahrung, wir haben auch gemeint, RC2-Beschläge und abschliessbare Griffe seien ausreichend. Hat das kriminelle Gesocks halt trotzdem nicht abgehalten.

    Mechanik und Video sind somit schon vorhanden - fehlt noch Elektronik.

    Würde primär die Mechanik verbessern. Alles "unterhalb" von RC3-zertifizierten Fenstern, die zusätzlich – zu den bezüglich Glas und Griffen leider etwas sehr schwachen RC3-Vorgaben – auch noch mit durchbruchhemmendem P6B-Glas (hält 30-50 Axtschläge aufs Glas aus) und abschliessbaren 200Nm-Griffen ausgestattet sind, kannste für Einbruchschutz leider total vergessen.

    Für Kameras interessieren sich die meisten Einbrecher übrigens nicht. Entweder sind sie maskiert – oder es interessiert sie halt einfach gar nicht. Spreche da auch aus Erfahrung, die Polizei freut sich dann immer über "die sehr guten Aufnahmen" der ums Haus schleichenden Gestalten (die aber seit der "Aufrüstung" nicht mehr ins Haus reingekommen sind), nur finden sie diese Typen dann halt trotzdem nicht.

    Und SmartHome-"Alarmanlagen" sind vielleicht lustige Spielerei für eine "Feel Good Security", aber mit einer professionellen und entsprechende Normen erfüllende Alarmanlage, die auch entsprechend betrieben wird (Aufschaltung, Interventionskonzept, regelmässige Wartung, usw.), ist so SmartHome-Alarm-Spielerei-Zeug nicht zu vergleichen.

    Zitat von thgoebel

    Kann nicht erkennen, daß bei (meinen) Geräten der Generation 2/3 eine Möglichkeit zum Deaktivieren der LED mit FW 1.3.0 gegeben wäre.

    Ist sie ja (leider) auch nicht, aber in der neuen Firmware 1.3.0 hat der Hersteller laut Release Notes etwas an der Logik bezüglich des "System LED" geändert. Das bestätigt somit aus meiner Sicht, dass es hardwareseitig durchaus möglich wäre, auch bei den Gen2/3 Geräten eine "LED disable" Funktion – wie man sie aus den Gen1 Geräten kennt – softwareseitig (wieder) einzubauen. Devil hatte sich ja weiter oben in diesem Thread gefragt, ob so eine Funktion beim Plus 1PM (= Gen2) hardwareseitig technisch denn überhaupt möglich wäre.

    Von dem her liegt das Problem der "nicht abschaltbaren LED" also an der in der Gen2/3 Firmware aktuell fehlenden softwareseitigen(!) "LED disable" Funktion und nicht etwa daran, dass bei der Gen2/3 Hardware die LED irgendwie fest verdrahtet – und damit gar nicht von der Software steuerbar – wäre.

    Weil es in der Firmware nicht vorgesehen ist. Keine Ahnung ob es Hardware technisch überhaupt möglich ist. Es ist halt aktuell einfach so

    Laut den neusten Firmware 1.3.0 Release Notes scheint die LED durchaus per Firmware ansteuerbar zu sein:

    Zitat
    • System LED: missing response to WiFi disconnects

    Man hat also beim Hersteller dieses Feature der älteren Shellys bei den neueren Shelly in der Software entweder einfach vergessen – oder gar bewusst weggelassen.

    Ich finds recht nervig, dass ich da an den neuen Shellys die LEDs immer erst noch mit Duct Tape zupappen muss, währenddem es bei den älteren Shellys einfach eine praktische Software-EInstellung war. War auch recht (negativ) überrascht, dass das tolle Feature bei den neueren Geräten einfach fehlt.

    Der 2PM geht nicht, da er nicht potential frei schalten kann. Der würde nur funktionieren wenn man normale und keine Funkrolläden hat. Das Funkmodul darf nur potentialfrei geschalten werden.

    Geht vielleicht nicht direkt angeschlossen am 2PM, aber wenn man das Potential halt nochmal selber trennt, z.B. mit einem dazwischengeschalteten potentialfreien Relais (oder einem Optokoppler, usw.), geht das schon mit einem 2PM.

    Der automatische IP-Block bei fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen scheint mir etwas sehr schnell anzuschlagen.

    Ich bin gerade bei jemandem zu Gast (via Handy im WLAN aber bereits im Forum eingeloggt, daher kann ich hier sich noch schreiben) und wollte mich dort auf dem PC des Gastgebers schnell ins Forum einloggen (auf dem Handy sind die Anschlussschemen halt relativ mühsam zu lesen). War mir jedoch nicht ganz sicher bezüglich des Passworts (ist beim Handy und zu Hause ja eh im Passwortmanager des Browsers hinterlegt und wird automatisch ausgefüllt) und darum gabs halt ein paar fehlgeschlagene Anmeldeversuche. Mit einem „harten“ IP-Block nach 5 (oder warens gar nur 3?) Fehlversuchen habe ich jedoch echt nicht gerechnet. Also ich finde 3-5 Versuche jetzt keine „hohe Anzahl an fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen durch Ihre IP-Adresse“ (wie in der Fehlermeldung zu lesen). Unter hoher Anzahl würde ich jetzt 100+ Versuche verstehen…

    Dass dann zusätzlich nicht mal mehr die „Passwort vergessen“-Funktion funktioniert - bzw. falls sie funktionieren würde findet man halt den Link dorthin gar nicht, weil die Login-Maske (wo der Link IIRC steht) auch schon vom Block betroffen ist, ist auch etwas suboptimal.

    Hoffe im Übrigen mal, es passiert nie, dass jemand über einen grösseren Proxy (z.B. Zwangsproxy eines Mobilfunkanbieters) mal ein paar (eben so 3 oder 5) Fehleingaben macht, sonst sind dann halt alle User dieses Proxys (bzw. dieses Mobilfunkanbieters) für nen Moment (Wie lange eigentlich?) unabsichtlich geblockt. Das Risiko eines absichtlichen DoS (Angreifer nutzt grossen Proxy und triggert absichtlich den Block) besteht mit der aktuellen Unsetzung natürlich auch.

    Ich würde es daher begrüssen, wenn man die IP-Block-Einstellungen etwas weniger „forsch“ einstellen könnte sowie den Passwort-Reset (und danach den Login mit dem neuen Passwort) von IP-Block ausnehmen könnte. Eingeloggte User sind ja dann eh vom Block ausgenommen.

    Oder halt den (für mich ehrlich gesagt eher nervigen) Zwangslogin/-registrierung abschaffen, für jegliche Read-Only-Operationen (Beiträge lesen, Bilder/Schemen anschauen, Files downloaden, usw.) abschaffen.

    Nur mal so ne Anregung :)