Beiträge von BlackLotus

    Mir gefallen die neuen "Dashboard" auch absolut nicht, aus folgenden Gründen:

    Dashboard-Wechsel mühsam

    Man kann von einem Dashboard nicht mehr einfach direkt auf ein anderes Dashboard navigieren (die "Dashboard-Tabs" oben fehlen), sondern muss immer extra den mühsamen Umweg (und jetzt zwei Klicks statt ein Klick) über "All Dashboards" gehen.

    Zweispaltiges Zwangs-Layout

    Das Dashboard ist neu immer zwingend zweispaltig (man muss "links" oder "rechts" als Spalte für die Widgets auswählen). Eine einspaltige Darstellung (wie bisher) ist nicht mehr möglich.

    Neue "Widgets" (aka "Karten-Gruppen") schränken die Anordnung massiv ein

    In bisherigen Dashboards konnte ich einzelne Karten ("Alte Widgets") für Räume, Gruppen, Szenen, Geräte beliebig arrangieren (d.h. z.B. 1 Raum-Karte, dann 2 Gruppen-Karten, dann 1 Szene-Karte, dann 3 Raum-Karten, dann 1 Geräte-Karte, usw.) und diese wurden nebeneinander dargestellt.

    Das neue Dashboard erlaubt jetzt nur noch das hinzufügen von "Neuen Widgets" ("Neues Widget" = "Gruppe von Karten – aka "Widget items" – nur vom gleichen Typ"), in welchem dann nur noch Karten ("Widget items") von diesem Typ dargestellt werden können.

    Wenn ich nun das alte Dashboard aus meinem Beispiel (1 Raum, 2 Gruppen, 1 Szene, 3 Räume, 1 Gerät) nachbauen versuche, dann werden die Karten (= Neue "Widget items") leider nur untereinander dargestellt (da die "Neuen Widgets" = "Karten-Gruppen" jeweils untereinander dargestellt werden, auch wenn nur 1 Karte = 1 "Widget item" in dem "Neuen Widget" enthalten ist).

    Karten-Darstellung ist jetzt je nach Typ unterschiedlich aussehend und unterschiedlich gross

    Bisher waren alle Karten (egal ob Raum, Gruppe, Device, usw.) gleich gross und gleich aussehend, was ein ansprechendes Layout ergab.

    Neu sind leider die Karten ("Widget items") je nach Typ völlig unterschiedlich gross und unterschiedlich aussehend.

    Device card customization wird auf dem Dashboard nicht angezeigt

    Wenn man die device card eines Geräts customized hat, fehlen auf den Device-Karten ("Device widget items") jetzt viele Infos. Die Device "widget items" zeigen jetzt nur noch einen Wert an.

    Gruppen-Karten ("group widget items") sind viel zu klein

    Die Gruppen-Karten sind viel zu klein, zudem wird nicht mal der Default-Text da drin (Anzahl on/off/offline) komplett dargestellt.

    Menü hat unnötiges Untermenü

    Auch auf einem grossen Screen wird das Menü links nicht vollständig angezeigt, sondern mit einem "..."-Untermenü. Das ist völlig unnötig und macht die Benutzung mühsam (immer ein Extra Klick).

    Hier mal ein paar Vergleiche "vorher"-"nachher":

    Vorher: Einfache Navigation zwischen den Dashboards über Tabs:

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    Nachher: Navigation zwischen Dashboards mühsam, nur noch via Umweg (und extra Klick) über "All Dashboards"

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    Vorher: Schöne Anordnung beliebiger Karten-Typen nebeneinander

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    Nachher: Völlig unbrauchbar und hässlich, weil a) Dashboard jetzt immer zweispaltig, b) Karten-Typen nicht beliebig mischbar, c) Karten-Gruppen (desselben Typs) werden immer untereinander dargestellt und d) Karten unterschiedlicher Typen sind unterschiedlich Gross:

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    Vorher: Nette grosse Device-Karten mit vielen Infos

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    Nachher: Kleine Karten, wichtigste Info (Messwert % oder Watt) auf der Karte zu klein (nicht mehr gross/fett), weitere Infos aus der Device Card Customization fehlen.

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    Vorher: Gruppen-Karten schön gross

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    Nachher: Gruppen-Karten winzig klein, können nicht mal den Text vollständig anzeigen

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    Vorher: Menü zeigt alle Einträge an

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    Nachher: Menü hat unnötiges Untermenü (selbst auf meinem 32" Screen!)

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    Darum leider mein aktuelles Fazit: In der Form unbrauchbar! Sorry, Shelly Ltd., aber das könnt ihr definitiv besser!

    Vorschlag: Neben den Verbesserungen bezüglich Navigation (Tabs für Dashboards + Menü nur mit "..." wenn nötig) und Darstellung (einspaltig oder zweispaltig vom User bestimmbar), baut bitte mindestens noch ein "Mixed"-Widget ein, welches sich so verhält wie das bisherige Dashboard, wo man alle Art von "Karten" (widget items) beliebig und Typ-unabhängig (also unabhängig ob Gerät, Gruppe, Szene, Raum, usw.) untereinander mischen kann, wo die Karten alle gleich gross sind und wo alle Infos (gemäss Device Card Customization) angezeigt werden.

    Ich bin dank gutem Frühlings-Wetter (der ganze Krams hängt draussen schwierig zugänglich auf 3m Höhe) jetzt endlich mal dazu gekommen, an dem Problem etwas weiter zu "forschen". Sorry daher für die späte Rückmeldung.

    Schade. Weshalb eigentlich? Shelly-Aktoren, die mit einer Netzschnur versehen werden, erleiden solch ein Schicksal tagtäglich. Und für den Nutzer besteht keine Gefahr, sofern das Leuchtmittel nicht gesockelt ist…

    In der Schweiz sind die 3-poligen Netzstecker "verdrehsicher", d.h. L und N können nicht – im Gegensatz zu nem Schuko – durch umgekehrtes Einstecken (welches mechanisch nicht möglich ist) vertauscht werden. Klar, bei 2-poligen Netzstecker (auch in CH Eurostecker) ist das schon möglich.

    Und der Pedant in mir sträubt sich halt auch etwas dagegen, Braun auf "N" und Blau auf "L" zu klemmen, das fühlt sich einfach für mich völlig falsch an. :D Wenn es vom Hersteller so vorgesehen wäre, wären doch sicher beide Anschlüsse mit "~" markiert, oder nicht? :/

    Andere Frage: Hat der LED-Treiber mit einer PE-Klemme? Hast Du im Verteiler RCD (im Volksmund „FI“) verbaut? Dann könnte man probeweise die Minusklemme der 0/1-10V mit dem PE verbinden und prüfen, ob es noch glimmt. Der Dimm-Eingang ist nämlich in der Regel „schwebend“ (potentialfrei).

    Das war ein guter Tipp, vielen Dank! :thumbup:

    Ich kann jetzt folgendes berichten:

    • Der LED-Treiber (laut Aufdruck – vmtl. ist gemeint auf der Ausgangsseite – SELV) und der LED-Dimm-Controller (laut Aufdruck SELV und Schutzklasse III) selber haben keine PE-Klemmen.
    • Die Metallschiene (in welche der LED-Treiber/Controller/Leuchten eingebaut sind) ist mit einer PE-Klemme versehen, die natürlich auch angeschlossen ist.
    • Im Verteiler ist ein RCBO (FI/LS, Typ A, 30mA) verbaut.
    • Mit "DIM-Minus zusätzlich an PE" (also am PE der vom Verteiler kommt) glimmt nichts mehr.
      • Ist halt norm-technisch (NIN-Norm, quasi die Schweizer VDE-Norm) meines Wissens so eigentlich nicht zulässig.
    • Ich hab dann noch etwas weiter experimentiert (jeweils wieder ohne den "DIM-Minus auch an PE" Workaround)
      • Selbst wenn ich den geschalteten L (vom Shelly-Ausgang O) und den N Richtung LED-Treiber auf Shelly-Seite trenne (und nur noch Gehäuse-PE, DIM-Plus und DIM-Minus verbunden sind), glimmt es weiterhin.
      • Selbst wenn nur eine der Dimm-Adern mit dem Shelly verbunden ist (und sonst ausser dem Gehäuse-PE keine weiteren Adern Richtung Metallschiene/Trafo/Dim-Controller/Leuchten verbunden sind), glimmt es.
      • Was mich dann zur Vermutung(?) führt, dass da keine "Einkopplung" von einer anderen parallel geführten Ader stattfindet.
      • Es reicht bereits aus, nur entweder DIM-Minus oder DIM-Plus mit dem Shelly zu verbinden (und weder L noch N Richtung Gehäuse/Treiber/Controller/Leuchte sind verbunden), damit das Glimm-Problem auftritt.

    Wie kann das überhaupt sein? Es besteht ja (mit nur 1 Ader) gar kein "geschlossener" Stromkreis? Oder verstehe ich da etwas falsch?

    Anyway, ich hab mir jetzt mal ein "Schalk RDS U1" ("Kompaktes Schaltrelais für Doseneinbau mit geringer Verlustleistung und zwei getrennten Magnetsystemen. / Zwei potentialfreie Schließer mit je 10A.") bestellt.

    Der Plan ist, mit dem Relais – angesteuert via geschaltete Phase vom Shelly "O" – die beiden DIM-Plus und DIM-Minus Signale immer automatisch zu "kappen", sobald die Leuchte von der Shelly-Seite her ausgeschaltet wird.

    Spricht da allenfalls irgendetwas elektrotechnisch dagegen?

    Nochmal vielen Dank für die bisherigen hilfreichen Inputs! :)

    Was passiert eigentlich konkret, wenn die Batterie komplett den Geist aufgibt? Was (welche Einstellungen, Uhrzeit, usw.?) "puffert" die denn genau?

    Vielleicht mag ja einer der Elektronik-Gurus hier mal die Batterie auslöten und über die Ergebnisse berichten?

    Ich hoffe einfach, dass dann bei AC-Power-Loss (und total defekter Batterie) "nur" die Uhrzeit verloren geht (die dann aber bei AC-Power-On wohl bei den meisten Usern wieder via NTP korrekt gesetzt wird) und es sonst keinerlei negative Auswirkungen wie Einstellungs-Verlust, "Shelly tot", Uhr geht auch bei AC-Power nicht mehr, usw. hat. Weil sonst ist das für mich nichts anderes als "geplante" – oder zumindest "absehbare" – Obsoleszenz.

    Ein paar Gedanken dazu:

    • Ich würde bevorzugen, wenn man das Verhalten konfigurierbar machen würde. Von mir aus als Default = "Sicher(er)" (für Neu-Installationen bzw. nach Werks-Reset), aber in den Settings halt mit der Option – von mir aus mit Warn-Abfrage/-Modal "Are you sure? This will be less safe!" – wenn man es auf "Unsicher(er)" zurückstellt.
      • Für bestehende Geräte, sollte sich das Verhalten durch ein Update auf 1.7.5 nicht ändern! (Siehe auch nachfolgender Punkt)
    • Das ist – so wie ich es verstehe – u.U. (je nach Implementierung) ein "Breaking Change", also im Sinne dass ein Firmware-Update das Geräte-Verhalten derart verändert, dass Nutzer, die davon ausgehen "Hey, wenn ich wieder direkt auf den AP muss, dann einfach Power-Reset und der AP ist wieder ein paar Minuten offen" dann plötzlich keinen Zugang zu dem AP mehr haben. Das ist dann z.B. problematisch, wenn der Shelly so eingebaut ist (beispielsweise in einer Decken-Dose in 10m Höhe), dass man nicht einfach mehr an ihn dran kommt (aber an die Sicherung/LS im Verteiler eben schon, um den Shelly bei Bedarf durch Power-Cycle wieder für einen Moment in den AP-Modus zu bekommen). Der User hat sich damals beim Einbau also allenfalls auf dieses "Feature" (AP via Power-Cycle für nen Moment aktivieren) verlassen. Wenn sich dieses Verhalten jetzt ändert, bekommen diese User damit dann ein unerwartetes Problem. Und ich finde, solche "Breaking Changes" sollte man unbedingt vermeiden.
      • Im Übrigen: Das kann dann auch dazu führen, dass User keine Firmware-Updates (auf die Firmware mit dem "Breaking Change" und nachfolgende Versionen) mehr durchführen können, weil sie das alte Verhalten beibehalten wollen/müssen. Und wenn dann z.B. in einer späteren Firmware (z.B. 1.7.9) ein wichtiger Security- (oder Safety-)Bugfix reinkommt, dann können diese User (weil sie "auf ewig" auf 1.7.4 bleiben müssen) davon nicht profitieren.
      • Dieses "Schnell-Schuss"-Sicherheitsfeature in 1.7.5 führt in der Folge dann – bei gewissen Usern – allenfalls langfristig für mehr Sicherheits/Safety-Probleme (weil die eben – je nach Einbausituation und pre-1.7.5-Anwendungsfall – quasi gezwungen sind, für immer auf der 1.7.4 zu bleiben).
    • Die Funktion "Sobald ein AP-Passwort festgelegt wurde, kann es nicht mehr auf leer (offenes AP) zurückgesetzt werden.", finde ich sehr schlecht. Es kann durchaus Gründe geben, warum man KEIN AP-Passwort haben will. Wenn man jetzt aus Versehen doch eines setzt, muss man – durch den Feature Change – immer einen Werks-Reset machen (und ich hoffe, dann wird das PW wieder auf leer gesetzt!) – und damit dann alle anderen Settings (Skripte, usw.!) sehr aufwändig wieder konfigurieren/eingeben.
      • Einstellungen sollte man immer auch wieder (einfach) zurück ändern können, alles andere ist aus Usability-Sicht sehr ungünstig.
      • Mindestens gehört aber auf solche "Nicht-Zurück-Änderbar"-Einstellungen – vor dem Speichern! – eine grosse Warnung a la "Diese Einstellung kann NICHT mehr geändert werden und führt zu geändertem AP-Verhalten nach einem Power Cycle, sind Sie ganz sicher, dass sie dies tun wollen?"
      • Was im Übrigen auch damit rein spielt: Aus "Human Factor" Sicht auf die IT-Sicherheit ist dieses "Passwort kann nicht mehr auf leer gesetzt werden" sehr ungünstig, denn es kann dazu führen, dass Benutzer dazu verleitet werden aus "Angst" vor irgendwelchen Einschränkungen (man kommt ohne Werks-Reset nicht mehr zum "alten" oder dem bestimmten AP-Verhalten ohne gesetztes Passwort) dann prinzipiell NIE mehr ein AP-Passwort setzen. Was halt der Security (aus Gesamt-Sicht) auch nicht dienlich ist.
    • Ich war ehrlich gesagt etwas irritiert, als ich das neue "Feature" im 1.7.5 Changelog gesehen haben. Von Shelly erwarte ich eigentlich, dass man nicht – sehr kurzfristig! – solche Breaking Changes "mal schnell" einbaut. Das ist für die meisten User (die die Changelogs nicht lesen, sondern einfach automatisch Updates immer machen) unerwartet und verändert Produkt-Eigenschaften (je nach Anwendungsfall und Einbausituation, siehe oben) derart, dass es für einzelne User sehr negative – und für sie unerwartete – Auswirkungen haben kann.
    • Irgendwie wirkt das für mich ehrlich gesagt wie ein nicht durchdachter "Schnellschuss", wegen irgendwelcher regulatorischer Anforderungen (siehe EU-Links von tvbshelly).

    FAZIT: Bitte überdenkt das nochmal und berücksichtigt die obigen Punkte. Ich sehe als IT-Sicherheitsberater ja die Notwendigkeit von "Secure by Default" für Neu-Installationen und Neu-Käufer durchaus ein, ABER die Changes sollten – für bestehende Installationen und bestehende User – halt irgendwie auch "backwards compatible" sein. Und auch wenn ein User – aus irgendwelchen Gründen – die Installation bewusst und absichtlich (weiter – oder auch neu!) "unsicher" betreiben will (weil er dafür gute Gründe hat), dann sollte man ihm diese Option halt – mit entsprechenden Sicherheits-Warnungen bei "unsicheren" Einstellungen – belassen (und ermöglichen). Aber ihn einfach mit "Es muss jetzt sofort automatisch 'sicherer' sein zu bevormunden, finde ich echt nicht gut.

    Oder kurz gesagt: Überlegt euch doch bitte eine flexiblere Lösung mit "Backwards Compatibility" und ohne "Breaking Changes", denn das könnt ihr bei Shelly und eure Entwicklungs-Abteilung sicher einiges besser!

    "Secure by Default" heisst im Übrigen NICHT "Secure by Zwang"!

    Hast Du mal probeweise N und L am AC-Eingang des LED-Treibers vertauscht?

    Danke für Deine Hilfe :)

    N und L tauschen habe ich soeben probiert, das Glimmen besteht aber leider weiterhin.

    Ich weiss nicht, ob allenfalls da noch die Trennung des LED-Treibers/Trafos und des LED-Dimmcontrollers auf zwei Geräte eine Rolle spielt?

    Hera bietet für diese LED-Leuchten leider keinen Treiber/Trafo mit integrierter 1-10V Dimmfunktion an, sondern man hängt zwischen LED-Treiber/Trafo und LED-Leuchten noch ein zusätzliches Gerät ("Dimmcontroller"), welches – neben 24 V DC IN (vom Treiber/Trafo) und gedimmtem OUT (zu den Leuchten) eben auch den 1-10V Anschluss hat. Es gäbe zwar Treiber mit integrierter Dimmfunktion (entweder Phasenan-/abschnitt oder DALI), aber die passen dann von den Abmessungen nicht mehr in die Metall-Profil-Schiene.

    Habe mir den „Teardown“ (Shelly Dimmer 0/1-10V Gen3: Messungen der Ausgangsspannung und Teardown) nochmals angesehen und vermute, daß der Y-Kondensator die Ursache des Glimmens darstellt:

    Abhilfe wäre durch Vertauschen von N und L am Shelly (der dann leider N schalten würde, was bei fest installierten Leuchtmitteln IMHO tolerierbar wäre) und/oder am Treiber (wie bereits vorgeschlagen) möglich.

    Hmm, am Treiber/Trafo N und L tauschen funktioniert wie gesagt nicht. Den N schalten bzw. N und L am Shelly tauschen möchte ich eigentlich auch lieber vermeiden.

    Ich nehme mal an, die +/- 1-10V Anschlüsse am Dimmcontroller (oder am Shelly) zu tauschen, würde auch nicht funktioneren (weil Dimmsignal DC ist) bzw. im dümmsten Fall den Dimmcontroller oder den Shelly beschädigen, oder?

    Ich glaube fast, ein potenzialfreies Relais wie der Finder 13.31 (Datenblatt, Seiten 5 & 10) wäre vmtl. die beste Lösung, um auch das 1-10V Signal physikalisch zu trennen, wenn der Shelly Ausgang (O) ausgeschaltet ist. Oder spricht da etwas dagegen?

    Und soll ich mit dem Relais besser den Plus 1-10V oder den Minus 1-10V Ausgang des Shelly trennen? So von meinen (bescheidenen) DC Kenntnissen her würde ich ja eher zum "Plus trennen" tendieren, aber wegen der Verbindung zwischen "Minus" und L (via Y-Kondensator) bin ich mir da nicht ganz sicher?

    Hallo zusammen,

    Ich habe wieder mal ein etwas obskures Problem:

    Geräte

    Setup

    Leuchten, Trafo und Dimm-Controller sind in einer Metall-Profil-Schiene (Alu) eingebaut. Der Shelly befindet sich in einer externen Anschlussdose, wo auch die 230V-Leitung (3x1.5) vom Sicherungskasten reinkommt. Die Anschlussdose ist über eine 5x1.5 H07RN-F Leitung mit der Metall-Profil-Schiene (genauer: deren Innenleben, also Trafo bzw. Dimm-Controller bzw. Erdungs-Anschluss der Metall-Profil-Schiene) verbunden:

    • Gelb-Grün = PE zum Erdungs-Anschluss der Metall-Profil-Schiene
    • Braun = vom O Ausgang des Shelly zum AC Eingang des Trafos
    • Blau = ungeschalteter N zum AC Eingang des Trafos
    • Schwarz = vom + 0/1-10V Ausgang des Shelly zum Pluspol des 1-10V Eingangs des Dimm-Controllers
    • Grau = vom - 0/1-10V Ausgang des Shelly zum Minuspol des 1-10V Eingangs des Dimm-Controllers

    Schalter/Taster sind keine angeschlossen, das Ganze soll später über eine BLU Remote gesteuert werden.

    Problem

    Prinzipiell funktioniert soweit fast alles, über den Shelly kann man die Leuchten Dimmen sowie ein- und ausschalten. Der 1% Dimm-Zustand erscheint mir zwar immer noch relativ hell, ist aber soweit akzeptabel. Beim Ein-/Ausschalten hört man klar das Klicken des Shelly-internen Relais.

    Im ausgeschalteten Zustand (über Shelly Cloud UI OFF) leuchten die 5 LED-Leuchten jedoch noch ganz, ganz schwach (weit unter dem 1%-Dimm-Zustand) nach. Das Nachleuchten (und dessen Leucht-"Stärke") ist unabhängig vom vorherigen (vor dem Ausschalten) Dimm-Prozentsatz. Ich habe testweise den Shelly (der auf 1-10V Modus eingestellt war) auch mal in den 0-10V Modus gestellt, aber das macht keinen Unterschied bezüglich dem Nachleuchten.

    Sobald die beiden +/- 0/1-10V Leitungen vom Shelly zum Dimm-Controller nicht verbunden sind, tritt das Problem nicht mehr auf – aber die Leuchten lassen sich natürlich dann auch nicht mehr dimmen.

    Fragen

    • Wie kann das sein?
    • Wenn der Shelly OFF ist, sollte doch weder auf dem O-Ausgang noch auf den beiden (+ und -) 0/1-10V Ausgängen des Shelly irgendeine Spannung/Potential anliegen?
    • Habe ich irgendwas falsch gemacht bezüglich Verdrahtung?
    • Oder ist der Shelly evtl. defekt?
    • Gibt es einfache Lösungsmöglichkeiten?
    • "Notlösung" wäre vmtl. ein potenzialfreies (Doppel-)Relais, das eine (oder beide) +(/-) 1-10V Verbindungen in der Anschlussdose kappt, sobald am "O" des Shelly keine Spannung mehr anliegt? Kann das aber evtl. den Dimm-Controller oder den Shelly beschädigen?

    Schon jetzt vielen Dank für jegliche Hilfe :)

    Edit/Ergänzung: Ich gehe nicht davon aus, dass es eine Restspannung auf nem Kondensator ist, denn auch nach ner halben Stunde OFF "glimmen" die 5 LED-Leuchten weiter fröhlich vor sich hin.

    Bin schon gespannt auf den IFA-Termin morgen, wo neue Produkte angekündigt werden sollen.

    Spannend auch auf der Knowledge Base folgende neuen Produkte:

    In den Investoren-/Aktionärs-Präsentationen und den dazugehörigen Videos (oben im "Earnings Calls" Menü ein spezifisches Jahr wählen, dann unten das Quartal aufklappen, dann sieht man die Videos) findet man auch oft interessante Infos zu neuen Produkten. In der neusten Präsentation (2. Quartal 2025) auf Seite 14 findet man für Q3/2025:

    • Shelly Power Strip
    • Shelly Presence Sensor
    • XL Display (wurde gerade im Shop online geschalten)
    • Ultrasonic Sensor

    Und für Q4/2025:

    • Shelly Cameras
    • Shelly Pro Gen4
    • Weather Station
    • Shelly Bulbs
    • Plug PM

    Spannend ist auch die "Add device"-Funktion im Cloud-Web-Interface, dort kann man nach einem Klick auf "Include Device via Web Bluetooth" eine Liste aller Shelly-Produkte finden. Interessanterweise auch folgende – meines Wissens noch nicht erwerbbare – Produkte:

    • Shelly 3EM-63 Slim Gen4
    • Shelly AZ Plug
    • Shelly BLU Button 4 ZB
    • Shelly BLU Button ZB
    • Shelly BLU Distance
    • Shelly BLU Distance 2
    • Shelly BLU Door Window ZB
    • Shelly BLU H&T Display ZB
    • Shelly BLU H&T ZB
    • Shelly Dimmer Gen4
    • Shelly Dimmer Gen4 US
    • Shelly EM Gen4
    • Shelly H&T G3 FFS (wofür steht wohl das FFS? :/)
    • Shelly Plug US Gen4
    • Shelly Plus Plug IT 16A (bisheriger IT Plug hat nur 10A)
    • Shelly Power Strip 4 Gen4
    • Shelly Power Strip 4 US Gen4
    • Shelly Presence Radar
    • Shelly Pro 3EM 2000
    • Shelly Smoke Gen4
    • Shelly Smoke US Gen4
    • Shelly Wall Display X1i
    • Shelly Weather Station
    • EcoFlow Plug S
    • EcoFlow Plug UK
    • EcoFlow Pro 3EM
    • Cury
    • Heiman CO2 Sensor
    • Neo Advanced Water Valve
    • TopacEVSE - EV charger

    Aber leider immer noch kein Shelly Plug CH in Sicht ;(

    Der Shelly zeigt auch weiterhin das beschriebene Verhalten, täglich sind mehrere „Spikes“ von rund 50W „Phantomleistung“ zu beobachten.


    Ich habe den Shelly jetzt mal aufgemacht:

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    Sieht für mich OK aus, aber vielleicht fällt jemandem von euch etwas „verdächtiges“ auf?

    Ist das PCB (wegen der Versionsnummer) evtl. eine frühe oder Beta Version?

    thgoebel Was meinst Du mit Artefakt, ich sehe auf deinem Screenshot gerade nichts auffälliges, halt einfach Volt, Hertz und kumulierte Wattstunden, also alles eigentlich ganz normal bei ausgeschaltetem Gerät? Oder übersehe ich da etwas?

    Auf meinen Screenshots tauchen jedoch immer wieder Watt, Volt und kumulierte Wattstunden auf. Der Plus 1PM hat im übrigen im Gegensatz zu deinem PlugS Gen3 keine Hertz-Anzeige, d.h. bei ausgeschaltetem Plus 1 PM (und das ist bei all den anderen Plus 1PM hier auch definitiv so) dürfte man nur zwei Werte (Volt und kumulierte Wattstunden) sehen, wie auf folgendem Screenshot:

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    Und eben, das Problem tritt hier auch immer wieder bei dauernd ausgeschaltetem Ausgang (und auch wenn an O nichts angeschlossen ist) auf, hat also keinen Bezug zu einer Abschaltung 2 Sekunden vorher.

    Zitat

    Frage in die Runde: Müsste im WebUI nicht auch jeweils die Angabe für Ampere ausgegeben werden, wenn Leistung angezeigt wird?

    Eigentlich schon, aber das seltsame bei diesem Shelly ist (auch), dass zwar Leistung (Watt) angezeigt wird, aber eben kein Strom (Ampere).

    Sieht man auch gut in HA, zwar "power" aber kein "current":

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    Hier noch der Web-UI Screenshot (war doch nur einer) von gestern mittag:

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    Und Home Assistant von heute bisher :

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    Wie gesagt, der Shelly (blaue Kurve) hängt seit gestern nachmittag nur an L und N und war die ganze Zeit ausgeschaltet. O und SW sind seither auch komplett unbelegt.

    Dann nimm jetzt einen anderen 1PM und baue ihn ersatzweise an gleicher Stelle ein. Wenn Du keinen übrig hast, dann tausche ihn mit einem der anderen 17 verbauten Exemplare. Dann, wenn das Problem sich an den neuen Einbauort verschiebt, können wir uns eventuell weitere 237 Beiträge zu diesem Thema sparen. ann schmeißt Du den Übeltäter weg und das wars.

    Problem tritt mit einem anderen Shelly an der gleichen Stelle nicht mehr auf. Betroffener Shelly hat (jetzt nur mit L und N, ohne angeschlossene O und SW) das Problem weiterhin.

    Einfach „tauschen und wegschmeissen“ ist nicht meine Art, ich verstehe auch gerne, was da kaputt ist. Wegschmeissen muss ich mal gucken, evtl. hab ich noch Garantie drauf (Schweiz 2 Jahre) oder sonst mach ich mal das Gehäuse auf und/oder schick ihn an thgoebel (falls gewünscht).

    Hier noch ein Screenshot aus HA, blau der betroffene Shelly, gelb der Ersatz, die Lücke ist die Zeit für Aus-/Einbau:

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    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach laufen wir hier hinter einem Phantom her, was im Zusammenspiel des HA mit dem Shelly (neue FW?!) zu suchen wäre. Leider gibt es sehr wenige Screenshots aus der WebUI…

    Mittlerweile habe ich den betroffenen Shelly gegen ein Reserve-Gerät getauscht. Der betroffene Shelly hängt mittlerweile (zum Testen an einem neuen Teil der Elektroinstallation, via Kabel mit Stecker) nur noch an L und N, die Anschlüsse O und SW sind nicht mehr belegt. Das Problem tritt weiterhin auf.


    Das Problem liegt aus meiner Sicht nicht an HA, es wird durch das HA Logging einfach besser im Zeitverlauf „sichtbar“.

    Hier ein weiterer Screenshot des Web-UI von gerade eben (Name und IP im Rahmen des Ausbaus geändert, ist aber derselbe Shelly):

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    Zwei Web-UI Screenshots von heute nachmittag habe ich auch noch zu Hause, kann ich später auch noch posten (Shellys sind im Elternhaus verbaut und bin gerade vor Ort).

    Heute morgen hatte ich 3x je eine knappe Minute eine "Phantomleistung" von rund 54W:

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    Auffallend ist der plötzliche (und nicht wirklich erklärbare) Temperaturanstieg zwischen 07:00 und 09:00 Uhr, die "Phantomleistungen" tauchen in diesem Zeitraum dann vermehrt auf.

    Ein Leistungs-Anstieg auf über 25W (für mehr als ein paar Sekunden) dürfte so ja eigentlich gar nicht möglich sein, denn es ist eine "Max Power Protection" von 25W konfiguriert, welche aber nicht zu greifen scheint:

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    Geschalten wurde zu den auffälligen Zeitpunkten übrigens nicht:

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    Auffallen ist auch noch, dass immer genau dann, wenn diese "Phantomleistung" angezeigt wird, die gemessene Spannung sich erhöht hat. Zum Zeitpunkt des Beginns der 17W "Phantomleistung" sprang die Spannung beispielsweise von 224.7V auf 227.9V. Aber nicht jede Spannungserhöhung führt automatisch zur Anzeige einer "Phantomleistung":

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    Soeben erfolgreich einen Screenshot des Web-UI machen können:

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    Laut Home Assistant (und selber in der Cloud-Anzeige auch gesehen, aber leider nicht gescreenshotet) kurz vor den 0.4W aus dem obigen Screenshot sogar 17W "Phantomverbrauch":

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    Zitat

    Verstehe ich das richtig: Die inkriminierte Leistungsanzeige ist nur sehr kurz vorhanden, so daß man keinen Screenshot machen kann?

    Nein, ich war halt bisher einfach nicht "schnell genug" bzw. hatte bisher noch nicht daran gedacht, Screenshots zu machen (oder Home Assistant loggen zu lassen). Zeitdauern der "Phantomleistungen" laut Home Assistant (wie gesagt, die ganzen Entitäten mit Logging erst vor ca. ner Stunde aktiviert) bisher: 1min, 31s, 1min 11s, 1min 59s und 59s. Gerade sogar mal mit höherer Leistung von 2.3W.