Beiträge von gantim

VPN/Proxy erkannt

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    Erwarten würde ich eher ein Problem mit ZigBee vs WLAN 2.4GHz. Über 50 ZigBee-Geräte habe ich im Haus, und im WLAN alleine 52 Shelly-Geräte, das WLAN dürfte also ca. 70 Geräte bedienen (Netzwerk ist meist LAN, deshalb hauptsächlich die Shellys). Mein ZigBee-Coordinator ist auf (ZigBee!) Kanal 15, WLAN 2.4GHz auf (WLAN!) Kanal 11. Nur Handys/Computer verwenden hier üblicherweise 5 GHz, das dürfte eher den 2.4 GHz entlasten und glaube nicht an Verbesserung dadurch, aber ich kann es nachher mal kurz ausschalten und schauen was passiert. Und wie erwähnt diverse Nachbar-Netzwerke, die die Situation sicher nicht verbessern (immerhin freistehendes Einfamilienhaus, wenigstens ein paar Meter sind es daher immer).

    Also, ich habe den Shelly innerhalb der Verteilerdose von links oben nach rechts unten getan. Seither ist der Empfang nicht mehr bei -84--87, sondern bei -81--82.

    Ändert eigentlich der Eco-Mode etwas am Empfang? Den verwende ich ganz gerne, sofern er nicht schadet. Für diesen Shelly habe ich ihn sicherheitshalber ausgeschaltet.

    @Cephalopod Den Schwellwert für re-Scan -80 erreicht er normalerweise nicht. Wenn ich den auf -60 oder -70 stelle, ändert das genau nichts, da er sowieso immer darunter ist und neu scannt. Der beste Wert, den ich vor der Neupositionierung des Shelly in den Logs der letzten 2 Tage hatte, war -83, der schlechteste -90 bzw,. Totalausfall für 10 Minuten. Ich würde eher überlegen, ihn auf -85 zu setzen, wenn er bei -81 und -84 zuverlässig ausreichenden Empfang hat, damit er sich den Rescan, wenn der eh nichts bringt, im Zweifel spart.

    Der Shelly befindet sich in einer Verteilerdose in etwa 2m Höhe links von der LED-Feuchtraumlampe direkt an der Garagen-/Hauswand, hinter der die APs sind. Hindernis, um die Fritzbox 7530ax elektromagnetisch direkt zu "sehen", ist bestimmt der ca. 2m hohe Serverschrank im Keller (mit NAS, mehreren Proxmox-Servern, Patchpanel, 24-Port-Switch, PoE-Switch). Ich habe überlegt, ob ich an der Kellerwand Alufolie/testweise Backbleche verwenden soll, um die WLAN-Signale zu reflektieren. Oder oberhalb des Shelly etwas Alufolie aufspannen, so dass in Richtung Repeater reflektiert wird.

    Möglicherweise liegt ein Stromkabel direkt vor der Shelly-WLAN-Antenne in Richtung AP oder sowas. Oder da ist genau die Decke EG/OG hinter der Verteilerdose, das könnte zum Problem passen. Ich schau mir das mal an, wie es ist und ob sich da was ändern lässt.

    Den Totalabsturz des Shelly klärt das alles halt überhaupt nicht. Ich bin immer froh, wenn ich weiß, durch was ein Problem verursacht werden würde/könnte und nicht raten muss, was Sache ist. Ich würde lieber den Shelly noch etwas von WLAN abschirmen (falls der schlechte Empfang die Ursache ist), das Problem verursachen und ein Issue an Shelly melden, damit es behoben wird. Aber dafür brauche ich weitere Analysemöglichkeiten. OK, wir werden sehen, ob das UDP-Log etwas zeigt, wenn es wieder passiert.

    Ich könnte den 1200ax relativ nahe im Keller, direkt hinter der Wand, positionieren, aber das würde ich nicht länger als mal eine Stunde machen wollen, weil sonst ein Großteil des OG nicht richtig versorgt wird. Mal kurz zum Test wie der Empfang ist, aber nicht zum Test, ob so der Absturz vermieden werden kann. Und vielleicht nicht gerade in der Ferienzeit, wenn die ganze Familie zuhause ist und das gleich negativ auffällt ...

    Firmware habe ich gerade die aktuelle Beta drauf gemacht, vorher war die aktuelle Release drauf.

    Garantie/Gewährleistung bestimmt. Ist zwar nicht gestern gekauft, sondern 3-4 Monate her, aber länger glaube ich nicht.

    Es gab im Haus 2-3 Leuchtstoffröhren, diese habe ich beim Einzug allesamt durch LED ersetzt (komplett die Lampe, kein Vorschaltgerät behalten oder sowas). Außer einer 100W-Glühbirne, die ich in einem abgedeckten Aquarium manchmal für Tests zum Simulieren einer Terrarien-Heizung verwende und einer Lavalampe (<30W Halogen meine ich), beides meines Wissens seit Monaten unbenutzt, kommen ausschließlich LED zum Einsatz. An der Garagensicherung hängt auch nicht viel an Geräten. Eine Steckdose und Außenlampe (mit Helligkeitssensor) hinter einem Plus2pm, und halt dieses Licht in der Garage. Oder stören ggf. Geräte an einer anderen Sicherung? Enthärtungsanlage?

    Die Fritzbox zeigt an, dass der Shelly den zusätzlich aktivierten DVB-C-Repeater 2.4GHz verwendet. Allerdings sind die vom Shelly angezeigten Werte nicht besser (momentan -88dB!). Würde ein defekter Kondensator den schlechten Empfang erklären? Es sind sehr viele Funknetze von Nachbarn aktiv, aber mit meinem Handy habe ich in der Garage deutlich besseren WLAN-Empfang als der Shelly. Trotz mehr Entfernung (am Eingang der Garage, Shelly hat 2m weniger zu überbrücken) sind es -73dB am Handy zu dem 2.4 GHz-Netz des dvb-c, und zum 1200ax-2.4GHz wären es 66dB.

    Hauptproblem ist aber einfach der Absturz. Was sind denn die Auswirkungen, falls ein Kondensator defekt ist?

    Das Garagenlicht, das der Shelly schaltet, ist eine Feuchtraumlampe (LED). Der Verbraucher ist aber imho völlig egal, denn immer, wenn der Shelly nicht verfügbar/erreichbar wurde, war es ausgeschaltet. Teilweise seit Tagen, mindestens aber seit mehreren Stunden. Einfach während Inaktivität weg.

    Das Problem ist wieder aufgetreten. Also, Erkenntnisse.

    • Kein AP! Ich hatte ihn offengelassen - nicht da.
    • Keine Reaktion auf Schalter! Jetzt, wo es erneut aufgetreten ist, erinnere ich mich, dass es beim allerersten Mal schon so war, dass der Schalter nichts getan hat.

    Der Shelly ist dann also tatsächlich abgestürzt/tot. Das war schon vor Installation des Watchdog so. Die ganzen Empfangstipps sind also derzeit am Problem vorbei (was man bis eben nicht wusste). Der schlechte Empfang könnte (sollte aber nicht, Vermutung, weil es kein anderer der 52 Shellys, davon 7 1PM Mini Gen3, Zählung laut Home Assistant, hat) das Problem auslösen. Meine Aktionen:

    • Aktivieren der UDP logs. Vielleicht sehe ich noch was im "letzten Aufbäumen", bevor das Problem auftritt..
    • Firmware-Update auf 1.7.4-beta2 (nur um bereits behobene Probleme auszuschließen).

    Jetzt schauen wir mal. Wenn da nichts bei rauskommt, wird es wohl schwieriger.

    Schubbie Danke für den Hinweis, aber alle meine AP/Repeater sind per LAN angebunden.

    Testerum Ja, das geht mit Fritz leider nicht. Ich bin an vielen Stellen mittlerweile mit Fritz unzufrieden (Domain fix fritz.box, Netzmaske defekt nur 255.255.255.0 geht richtig, Rebind-Schutz nur IPv4, doppelte IP LAN/WLAN nicht möglich auch wenn Drucker immer nur eine Schnittstelle gleichzeitig aktiv haben können etc. etc.). Allerdings scheue ich die Investitionen und Umstellungen, wenn ich ein anderes Mesh möchte.

    Aktuelle Firmware auf dem Shelly?

    Jawohl. 1.7.1

    Gibt es noch einen weiteren Router im MESH, den der Shelly sieht?

    Vermutlich. Wie bekomme ich die Liste, welche APs er mit welcher Qualität sieht? Unter Einstellungen/WLAN sehe ich nur die aktuelle Verbindung. Unter Diagnostic sehe ich den Scan, aber nicht, welche Alternativen er sieht. Hilft es, den Debuglevel irgendwo zu erhöhen?

    was ist dazwischen? Stahlbeton? Dann kann das schonmal passieren.

    Ne, das ist die Hauswand, und das sollten Ytong-Steine sein. Außerdem sieht er noch bestimmt den 1200ax-Repeater im 1. OG, der ist nicht weit.

    Was nach dem restart des shellys passieren kann, ist das die Fritzbox per Beamforming das Wlansignal so ausrichtet das der shelly einen guten Pegel bekommt.

    Aber warum hilft es nicht, wenn der Watchdog einen Reboot macht? Sicherung für 5 Sekunden raus und wieder rein bringt den Empfang zuverlässig zurück, aber der Watchdog Reboot, der vermutlich alle 4 Minuten geschieht, wenn kein Empfang ist, hat über 12 Stunden nicht geholfen?!? Glaube eher, dass da etwas hing, aber um das zu überprüfen, muss es erst mal wieder passieren. Auch um das Log der Fritzbox (bzw. des entsprechenden AP) zu prüfen.

    Was bei dir helfen könnte wäre ein Access Point im EG. Bei mir hab ich eine ähnliche Konstellation. ein Shelly Uni Plus in der Garage und quasi gleich daneben im Keller die Fritzbox. Der Uni verbindet sich immer zum 1200AX im EG quer durchs Haus und hat dann auch eine Stabile Verbindung.

    Herzlichen Dank für die Anregung! Ich habe 4 AP. Die 7530ax im Keller ist DSL-Zugang und Mesh-Master. Die 7490 im Wohnzimmer ist für Telefonie zuständig und von der Garage maximal entfernt. Der 1200ax im OG ist der dritte im Bunde, und Nummer 4 ist der DVB-C-Repeater, der Out Of Support ist. Leider kann ich ihn nicht durch eine Cable-Fritzbox ersetzen, weil die TV-Empfang nur im Intranet weitergegeben wird, wenn man auch Internet via Kabel bekommt. Ich möchte ihn (oder Ersatz) aber für TV-Empfang als IPTV-Broadcaster haben. Nun war der WLAN-Teil des DVB-C-Repeaters, weil ich mit WLAN Probleme hatte, ausgeschaltet. Da mittlerweile klar ist, dass der DVB-C-Repeater nicht die Ursache ist, konnte ich ihn gestern auf deine Anregung hin wieder aktivieren. Er ist im EG am Ende der Garage. Leider ist der Empfang dadurch nicht besser geworden.

    3 AP in Reichweite 5-10 Meter, ohne nennenswerte Hindernisse, und trotzdem grausiger Empfang. Ob eine Antenne falsch verdrahtet ist oder ein Empfangsteil defekt? Ich überlege, einen anderen Shelly dort zu testen.

    Mehr wie -80 machen Probleme und der ist öfters nicht erreichbar oder es dauert länger.
    Bei einem Neustart ist das so, der baut die Verbindung neu auf und nach einer gewissen Zeit wird die schlechter.

    Aber wieso hilft dann der Watchdog-Neustart nicht? OK, ich muss erst rausfinden, ob der überhaupt stattfindet oder ob dass Teil hängt - coming soon. Je nachdem, wann es wieder auftritt.

    Welches WiFi ist eingestellt?
    Manche kommen mit WifI 6 zurecht, manche nicht.
    Ich habe das 2,4GHz Band bei meiner 7690 getrennt und 2,4GHz auf WiFi 4 eingestellt.

    Der 7530ax kann gar kein Wifi 6, meine ich. Auf jeden Fall möchte ich nicht wegen einem einzelnen Shelly das ganze Netz umkonfigurieren.

    @borsti0 Jawohl, die Tests mache ich, wenn es das nächste Mal passiert, danke für die Ideen! Erfahrungsgemäß passiert das immer dann, wenn man unterwegs zu einem Termin ist, spät dran und nur noch kurz was aus der Garage holen will ... wir werden sehen. Den Watchdog hatte ich als watchdog.js.txt beim ersten Beitrag angehängt. Als watchdog.js aktiviert und bei Reboot automatisch starten. Huch, er ist nicht mehr da? Komisch. Hier ist er:

    Ein Shelly 1PM mini Gen3 ist in meiner Garage seit einigen Wochen für den Lichtschalter zuständig. Es ist ca. 3mal vorgekommen, dass er offline war und nicht erreicht werden konnte.

    Abhilfe: Sicherung Garage raus, Sicherung Garage rein. AP habe ich deaktiviert, Bluetooth habe ich deaktiviert. (Die Shelly App nutze ich nicht - einmal gestartet, festgestellt dass ich mit den Nutzungsbedingungen nicht einverstanden bin - deinstalliert, nie wieder gestartet.)

    Erste Maßnahme: Das gleiche WLAN als zweites WLAN eintragen. Mit identischen Daten. Ich glaube, dass es damit häufiger versucht wird, das WLAN zu erreichen. Bei einem anderen Shelly mit ähnlichen Problemen hat es mir dauerhaft geholfen. Hat hier aber nicht geholfen, ist wieder passiert.

    Zweite Maßnahme: Idee war, wenn ein Neustart hilft, kann ich einen Watchdog laufen lassen, und wenn WLAN offline geht, einen Reboot durchführen. Siehe Anlage. Der Watchdog läuft und ist im Autostart. Nun war der Shelly trotz Watchdog 12h offline und Sicherung raus - kurz warten - Sicherung rein hat geholfen!

    Dritte Maßnahme (gerade eben durchgeführt): AP aktiviert, um nachsehen zu können, wenn es wieder passiert, ob der Shelly vielleicht abgestürzt ist oder anderweitig "hängt".

    Insgesamt bin ich aber eher ratlos. Obwohl der Shelly recht nah an meiner Fritzbox 7530ax im Keller ist, hat er ziemlich schlechten Empfang (zeigt -84/-85 dB, ist aber ansprechbar). Aber wieso fängt er sich (zuverlässig immer), wen man die Sicherung kurz ausmacht, aber nicht bei einem Reboot? Wird etwas in der Hardware nicht richtig zurückgesetzt? Kann ich den Watchdog verbessern, so dass er korrekt zurücksetzt und der Empfang wieder klappt?

    Meine beiden Proxmox-Server habe ich an 2 Shelly Plug S gehängt. Zum einen möchte ich gerne sehen, was sie verbrauchen, zum anderen habe ich auch aus der Ferne so eine Notfall-Reset-Möglichkeit.

    Nun gibt es für die Plug S ein Firmware-Update. Ich möchte aber nicht meine Proxmox-Server mit diversen VMs und LXC (forgejo runner, Spieleserver, NextPVR etc.) ausgeschaltet wissen.

    Kann ein Firmware-Update durchgeführt werden, ohne dass die Plug S zwischendurch den Strom abschalten?

    Ich habe einen Shelly Plug S Gen 3 mit Firmware 1.7.1.

    Im Handbuch wird die Funktion "Auto On" unter Timers erwähnt, die für meine Anwendung vermutlich perfekt wäre. Zwischen "Schedules" und "Settings" befindet sich aber kein Menüpunkt "Timers" in der Weboberfläche.


    Welche Information fehlt mir? Ist das bei einem Update rausgeflogen? Muss man etwas einstellen, damit der Menüpunkt sichtbar wird?

    Bisher war ich der Meinung, bei Shelly wäre das Updaten der Firmware problemlos möglich, mir nur zuviel Aufwand. Ich hatte entsprechendes gelesen, aber das war vermutlich vor Gen2. Und Firmware-Links gesehen.

    Ist die Aussage, dass es die Firmware nicht mehr zum Download (und Einspielen per RPC oder Webinterface) bereitgestellt wird, offiziell und schriftlich vorhanden, oder kann ein Ticket beim Support möglicherweise eine andere Aussage erzeugen? Ich kämpfe gegen Miele und Grünbeck, weil viele Dinge nur über deren Server gehen. Ich möchte ungern alle Shellys im Haus austauschen, aber wenn der Hersteller nicht mehr vertrauenswürdig wäre (und das wäre dann der Fall), müsste das sein.

    Die Firmware für 2PM ist durchaus zu finden unter dem Link https://updates.shelly.cloud/update/Plus2PM - aber wo man den findet, wenn er nicht zufällig in der Community erwähnt wird, weiß ich nicht.

    Super, Anzeigegenauigkeit im Home Assistant von Default weg auf 2 Stellen hat für die Anzeige sofort geholfen, Klasse! Da habe ich den Sensor ja eh.

    Das Ticket, ob man das auch im Script bekommen oder abfragen kann, mache ich vielleicht trotzdem noch, mal sehen, das ist eine gute Idee.

    Edit: Das kann auch eine Erklärung für die Diskrepanz zwischen den Werten geben. Im Home Assistant wurde gelegentlich ein 0,5 Grad anderer Wert angezeigt. Meine Vermutung wäre nun, dass ein Wert gerundet ist und der andere abgeschnitten.

    Ist völlig OK und mir bewusst. Es ist ein DS18B20, und ich hätte gerne den Messwert mit allen seinen Fehlern.

    Übrigens glaube ich, dass dieser Fehler im Vergleich zur real existierenden Temperatur besteht. Er wird nicht, wenn permanent 21 Grad herrschen, abwechselnd 20.5 und 21.5 liefern, sondern üblicherweise 0,5 insgesamt falsch liegen. Permanent zu hoch oder zu niedrig. Vielleicht etwas verzögert reagieren, weil er sich erst erwärmen oder abkühlen muss.

    Aber genau solche Dinge würde ich gerne sehen und messen wollen. Genau die Art der Ungenauigkeit würde mich interessieren. Das finde ich aber nur heraus, wenn ich genau den Wert erhalte, den der Shelly erhalten hat. Nicht gerundet, nicht interpoliert, falsch wie er sein mag. Das hätte ich gerne. Daher meine Frage, mit dem Hinweis, dass es nicht für den Betrieb relevant ist. Ich will ja niemanden verklagen, sondern die Genauigkeit des jeweiligen Sensors vielleicht sogar beurteilen können, schließlich habe ich mehr als einen und es könnten welche besser oder schlechter sein als andere.

    Der Beitrag war jetzt aber nicht so direkt eine Antwort auf meine Frage?

    Bei meiner Terrariensteuerung verwende ich auf dem Shelly Plus 2pm die Events des Addons mit event.name temperature, diese liefern die aktuelle Temperatur mit einer Nachkommastelle.

    Allerdings sehe ich in der Konsole, dass der Shelly intern 2 Nachkommastellen verwendet. Das werde ich eher nicht im Normalfall/beim Betrieb brauchen, aber beim Debugging wäre es gelegentlich hilfreich. Besteht die Möglichkeit, die zweite Nachkommastelle auch zu erhalten?

    Und nachdem wir das jetzt schon recht weit gesponnen haben, meine ketzerische Ansicht: So eine Aufgabe würde ich üblicherweise nicht einem Shelly überlassen.

    Ich bin ein Freund davon, dass ein Gerät möglichst unabhängig arbeitet, dass ein Ausfall eines Systems nicht andere nach sich zieht. Bei manchen Steuerungen (Temperatur Terrarien) ist es mir wichtig, dass es unabhängig von irgendwelchen eigenen Servern (ganz zu schweigen dem Internet - das ist ein No-Go) läuft.

    Aber die Feiertage durch den Shelly holen zu lassen finde ich unpassend. Ein Shelly ist eine IoT-Komponente. Sowas sollte nicht ins Internet gelassen werden. Oder gar von externen Diensten wie einem Feiertagsdienst im Internet abhängig sein. Was ist, wenn man 5 Shellys hat, soll jeder einzelne diese Liste holen? Klar, kann man machen, aber wenn sich die Adresse ändert, muss man sie an 5 Stellen ändern. Ich finde, da gehört es sowieso nicht hin.

    Meine persönliche Lösung ist eine Integration namens Feiertag im Home Assistant, der auf einem Proxmox-Server läuft und sowieso viel bei mir im Haus macht. Die Rolladen-Öffnungszeit morgens ist 5 Minuten vor Sonnenaufgang, aber mindestens 6:15 an Werktagen und 8:00 an Sams-, Sonn- und Feiertagen. Die Schließzeit abends ist 5 Minuten nach Sonnenuntergang, aber spätestens 20:45 vor Werktagen und 21:30 vor sonstigen. Diese Uhrzeiten sind natürlich auf der GUI verstellbare Variablen. Der Home Assistant kümmert sich darum, alle iirc 14 Rolläden zu schließen. Er startet für den Terrassen-Rolladen einen Extra-Timer (der geht 3 Minuten nach den anderen runter, damit man die Chance hat, aus dem Garten reinzukommen oder das Schließen durch einfaches Bewegen des Rolladens abzubrechen). Und die Feiertage sind automatisch immer aktuell, weil die Integration gepflegt wird.

    Wenn das alles jeweils in dem Rolladen-Shelly implementiert wäre (der bei mir üblicherweise kein Internet hat, aber egal), das ginge des öfteren schief. Da gehört es meiner Meinung nach einfach nicht hin. Mehrere Print-Ausgaben hintereinander werden verschluckt. Wenn man den 5. Timer gleichzeitig aktiv hat oder den 5. verschachtelten RPC-Call macht, steigt das Script aus. Shelly-Scripte sind daher prinzipiell als unzuverlässig zu betrachten. Meine Terrarien-Steuerung wird daher überwacht, wenn das Script 2 Minuten oder so nicht läuft, startet der Home Assistant es neu.

    Solange es nur ein Shelly mit einer Aufgabe ist, passt das. Als Programmierübung ist es wunderbar und kann einen weiterbringen. Aber mittelfristig würde ich doch einen anderen Ansatz empfehlen. Wenn es keinen Home Assistant gibt, würde ich einen Dienst im Haus empfehlen, der die Daten holt, wann Feiertag ist, und die Information weitergibt. Wobei ich den Shelly vielleicht jede Nacht nach Tageswechsel um 0:01 fragen lassen würde, ob heute ein Feiertag ist, und dann die passende Aktion einleiten. Oder den Dienst, der die Feiertage holt, auf dem Shelly das Script starten lassen. Oder auch nur einen Schedule aktivieren. Oder wenn man sagt, dass der Dienst echt zuverlässig ist, direkt das Licht anschalten, wenn es sein soll (wie es auch der Home Assistant machen würde), und den Shelly "dumm" lassen als Schalter.

    Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Vor- und Nachteile auch. Ich wollte es nur erwähnt haben, dass man sich solche Gedanken machen sollte, was wo sinnvoll ist, bevor es mehrere Shellys sind, die solche Aktionen machen, und die Umstellung aufwändiger würde. Insbesondere da nur eine Detailfrage gestellt wurde, ohne die Gesamtsituation zu schildern.

    Beispiel ist hier bei scheduleNextLightEvent. Das könnte schon weitgehend passen. Die Abfrage, was das nächste Event ist, passt in diesem Fall nicht direkt. Ich gehe davon aus, dass jeden Tag ein- und ausgeschaltet wird. Und ich bin auch bei täglich, das obige Script setzt ggf. ein paar Tage aus. Aber ein Tag hat 60*60*24 also 86400 Sekunden, und die kann man bei einem Timer auch mal Anzahl Tage dazurechnen, wenn das Event erst in mehreren Tagen ist. Hängt davon ab, was man will. Ich würde ansonsten ausschalten eh nicht in einem eigenen Script machen, damit nicht getrennt wird, was zusammen gehört. Für den Überblick.

    Verbesserungsvorschlag: Ich finde es nicht gut, einen Timer jede Minute laufen zu lassen um zu checken ob eine bestimmte Minute erreicht ist, von der man eigentlich weiß, wann sie ist. Das kostet nur Strom und ist völlig unsinnige Verschwendung von Ressourcen. Wenn man weiß, wie lange es bis zum nächsten Event dauert, dann kann man einen Timer bis genau zu der Zeit setzen. Ändert sich die Planung, löscht man ihn (die ID des Timers ggf in einer globalen Variable merken, wenn sie null ist, läuft kein Timer) und setzt ihn neu.

    Damit nicht genug, ist die bisherige Logik fehlerträchtig. Wenn jetzt der Timer um 05:54.998 zuletzt aktiv ist, aber ein anderes Event den Timer etwas verzögert, so wird 05:55 übersprungen und es ist gleich 05:56.