Beiträge von bp4willi

    Ja. Der Stromstoßschalter muss an den Steuereingang "SW" des Shelly angeschlossen werden. Die Lichter, die vorher am Stromstoßschalter angeschlossen waren, werden dann an den Ausgang "O" des Shelly angeschlossen.

    Dann wird der Shelly vom Eltako und von der App gleichermaßen gesteuert. Und der Shelly steuert die Lampen.

    thgoebel ja, Zero crossing kann man mit BL0942 realisieren. Im Datenblatt von Belling heißt es:

    BL0942 provides access to on-chip registers via UART/SPI interfaces. One configurable low jitter pulse output Pin provide pulse that is proportional to active energy. Zero-crossing voltage (ZX_V), zero-crossing current (ZX_I) and overcurrent are accessible via the external pin

    Denke, dann wird Allterco das Zero-ceossing Schalten auch, wie bei den anderen Shellys mit diesem Baustein, eingeführt haben. Vielleicht het jemand die Möglichkeiten, das zu verifizieren. Mir fehlt leider das technische Equipment. Ich schlussfolgern nur aus den Auswirkungen.

    thgoebel ok, ich habe dann mal jetzt dieses Ticket beim Shelly Support aufgemacht. #163762
    Mit folgendem Text:

    from this forum thread

    thgoebel
    1. Oktober 2022 um 15:27

    I learned, that the Shelly mini 1PM Gen3 device has a Zero-Crossing function for Zero-Voltage Crossing at switch-on and Zero-Current Crossing at Switch-off.
    The Problem is:
    I have a simple Victron Battery charger of 460W = 2A attached to this Shelly mini 1PM Gen3.
    The 230V input of the Charger has a transformator/inductor coil.
    When switching on the Shelly+Charger, the 230V household fuse shuts off !!
    It's a 16A automatic household fuse (Type B characteristics = 80A inrush current)

    this information about switching on/off inductive load,
    Beware of Zero-Crossover Switching of Transformers

    clearly tells, an inductive load might easily cause inrush current of more than 80A at 230V AC,
    If the load is switched on at zero-voltage crossing, - as this is in the Shelly mini 1PM Gen3.

    == this Zero-Crossing function in Shelly is the reason for excess inrush current and fuse shut-off !!

    Improvement needed: either

    1. additional setting option in the Shelly PM appliance GUI, for selection of load type; either standard/resistive/capacitive or inductive load ; which in result should change the "switch-on" timing:
      standard = switch-on at AC Zero-voltage crossing ; inductive load = switch-on at AC wave peak voltage
      or alternatively:
    2. one common setting for all load types:
      switch-on load at 15-30° angle of AC sine-wave = at 25-50% of AC peak voltage.
      This should accomodate for all load types and reducing inrush current for all cases.

    Appreciate your consideration and feedback about this problem, concern and proposal.

    Else,

    pls tell how I can control/switch the simple Battery loader, and avoid the issues given by Shelly mini 1PM Gen3 timing topic (fuse shut-off).

    Many thanks.

    kind regards

    Mal sehen, was kommt.

    thgoebel

    Das ist sehr wahrscheinlich:

    Habe ich das richtig verstanden, dass aus der Gen3 nur die Geräte mit "PM" im Namen die Nulldurchgangssteuerung für Spannung(Ein) und Strom(Aus) haben?

    Also hat der Mini 1 Gen3 nicht diese Nulldurchgangssteuerung beim Einschalten ??

    Dann müsste ich wohl einen Mini 1 und den vorhandenen Mini 1PM kombinieren. Den potentialfreien Kontakt des Mini 1 in Reihe schalten mit dem Mini 1PM.

    Der Ausgang des 1PM schaltet den SW am Mini 1. Oder besser noch über http Kommando/Aktion. Dadurch kleine Zeitverzögerung.

    Einschalten in der Reihenfolge 1PM + 1 >> kein Spannungs-Nulldurchgang beim Einschalten (zufallsabhängig)

    Ausschalten durch den 1PM >> Ausschalten im Strom-Nulldurchgang

    Was denkst du darüber?

    thgoebel

    Nachtrag: Ein Vorschlag, der im Konfigurationsmenü umsetzbar wäre, sieht so aus: Ein Menüpunkt „Induktive Last“ (Relais, Schütz, Transformator, Elektro-Motor) sorgt dafür, daß ein Einschalten im Maximum der Spannung ausgewählt werden kann. Ohne Häkchen (ohmsche bzw. kapazitive Last) wird, wie aktuell realisiert, im Spannungsnulldurchgang geschaltet.

    Vielleicht gelangt das ja über das QA-Team gen Bukarest…

    Hast du diesen Vorschlag eingereicht?

    Ist der Vorschlag angenommen worden und in Arbeit?

    Diese Verschlimmbesserung des Einschalten beim Spannungsnulldurchgang mag bei Kapazitiven und ohnschen Lasten helfen. Für induktive Lasten ist es kontraproduktiv, wie hier mehrfach geschrieben.

    Aus eigenem leidvollen Test kann ich beschreiben, dass selbst bei kleinen induktiven Lasten von 460W (2A im Normalbetrieb) , beim Schalten im Nulldurchgang ein Impulsstrom von über 80A in der ersten Viertelwelle fließt. Da fliegt dann auch der 16A Typ B Leitungsschutzschalter (Haushaltssicherung) raus !!

    Der Kompromissvorschlag sollte sein, das Einschalten bei etwa 1/10 der Periodendauer, also 2ms nach Nulldurchgang bei 50Hz vorzunehmen.

    Dann ergibt sich ein besserer dU/dt Spannungsanstieg. Das sorgt bei induktiven Lasten für einen geringeren Einschaltstrom.

    Und für kapazitive Lasten ist die Startspannung noch etwa auf der Hälfte des Peak Wertes

    Was denkst du?

    thgoebel Danke. Laut der Abschätzung aus der Seite, sollte ich einen 33 Ohm NTC mit 2,5A maximaler Belastbarkeit einsetzen. Hatte mir noch 10 und 22 Ohm Typen mitbestellt.
    Test heute:
    -der 33 Ohm NTC wird grenzwertig heiß, wohl über 150°C
    -mal umgerüstet auf 2x 10 Ohm NTC in Reihe (die sind je bis 7,5A oder 5W belastbar); auch diese werden nohc bis zu 150°C heiß, aber wegen der höhern Grenzbelastbarkeit mach ich mir da weniger Sorgen, dass die durchbrennen.
    -beim manuellen schalten ist schonmal nichts mehr passiert. (Zufall?) >> Tagestest im normalen Shelly Regelbetrieb steht jetzt aus

    --------------------

    Mir ist aber bei der Suche nach potentiellen Nulldurchgangsschaltern als letztem Mittel, dieses in die Hände gefallen:

    https://www.te.com/de/products/re…l?tab=pgp-story

    Ich bin zwar nicht überzeugt, dass das Victron Blue Smart IP22 12/30 Ladegerät einen 500W Trafo im 230V Eingang hat (die sind groß), - aber vielleicht doch eine gößere Magnetspule/Drossel, denn das Gerät hat schon Masse.

    --> Kann es sein, dass die Shelly Bausteine zufällig immer/oft im 230V AC Nullspannungsdurchgang das Ausgangs-Relais einschalten ? (Programm/System/Hardware-bedingt)

    Wäre es nicht besser, er würde einfach die hauseigene Mesh Funktion der Fritz-Repeater and der Fritz-box nutzen, anstatt irgendwas manuell zu konfigurieren?
    Dann haben alle Repeater das identische WLAN (SSID+PW) und es gibt keine Konflikte bei Funk-Grenz-Überschreitungen.
    Aber noch hat der Themenersteller ja noch nicht dargelegt, wie er die Fritz-Repeater tatsächlich konfiguriert hat.

    ruediger60 prima vielen dank. - manche diagramme sind dort als Balkendiagramme, manche als Liniendiagramme angezeigt. Vielleicht bin ich mit Blindheit geschalgen, aber ich finde nicht, wie ich das einheitlich aus Balkendiagramm umstellen kann. Hast du auch dafür noch einen Tipp für mich. Vielen Dank.

    Hi,
    bei Geräten ist es ja möglich zum Energieverbrauch nicht nur den aktuellen Wert, sondern auch die Historie und einen Graph anzeigen zu lassen.

    Fasse ich mehrere Geräte in einem Raum zusammen, sehe ich den aktuellen Energieverbauch. Aber gibt es auch für Räume eine Energie-Historie/Graph, den man sich anzeigen lassen kann ?
    (Mir ist klar, dass das nur in der Shelly Control Cloud existieren kann, weil lokal ja nichts zusammengefaßt wird.)

    Hyper 2000 bei Systemen die 230V AC Netzstrom in einen Akkuspeicher laden, und später über einen Wechselrichter wieder ins 230V AC Netz Zurückspeisen,

    hast du in der Regel immer Verluste in Höhe von25-30%

    Bei meinem sind es nachgemessen 28,6%

    Das sind Verluste beim Ladegerät, beim Wechselrichter und in der Akkuchemie.

    Hyper 2000 bei Systemen die 230V AC Netzstrom in einen Akkuspeicher laden, und später über einen Wechselrichter wieder ins 230V AC Netz Zurückspeisen,

    hast du in der Regel immer Verluste in Höhe von25-30%

    Bei meinem sind es nachgemessen 28,6%

    Das sind Verluste beim Ladegerät, beim Wechselrichter und in der Akkuchemie.

    Sind die beiden Fritz repeater als Mesh Repeater mit der Fritzbox zusammengeschaltet? Also propagieren die exakt dasselbe WLAN wie die Fritzbox? Oder haben die separate WLAN Einstellungen?

    Der Shelly verbindet dich im Standard ja nur mit einem WLAN. Wenn die Fritz Repeater also nicht im Mesh arbeiten, verbindet sich der Shelly nur mit dem einen Repeater mit dem eingestellten WLAN.

    thgoebel Als Einschaltstrombegrenzer hatte ich mir jetzt den hier mal über Amazon besorgt: "DWT Sanftanlaufmodul Sanftanlauf 230 Volt 12A" . Funktioniert aber nicht. Damit startet das Victron Ladegerät den Ladevorgang garnicht mehr. Anscheinend kommen sich der elektronische Sanftanlauf, der ja eigentlich für große Maschinen gedacht ist, und die Eingangselektronik des Victron Ladegerätes in den Weg.
    Ich denke, es bräuchte vielleicht doch etwas primitiveres. Einen NTC. Aber da komme ich nicht mit der Dimensionierung der Ohmzahlen für meinen Anwendungsfall klar. (Ohmsches Gesetz kenne ich natürlich) NTC's gibts für meinen Fall wohl im Range 1 bis 33 Ohm. Welcher Wert begrenzt den Einschaltstrom wirksam genug, um Sicherung und Shelly zu schützen, aber bei dem normalen Arbeitsstrom von 2A des Victron Ladegerätes nicht zuviel Abwärme zu produzieren ?
    Bei Reichelt.de gibt es z.B. diese Serie: Artikel-Nr.: EPC B57364-S100; NTC Widerstand, 5,1 W, 10 Ohm


    JSE222 Über Shelly regeln schalte ich die Stromentnahme immer bei 20% Restkapazität ab. Da sind dann noch 40Ah in dem Akku. Selbst mit einem minimalen Rückstrom durch das Victron Ladegerät, geht der Akku über Wochen nicht leer. Und letztlich hat auch der Akku eine Abschaltung gegen Tiefentladung durch das eigene BMS.

    thgoebel werde sowas probieren, den Anlaufstrom des Ladegerätes zu begrenzen.

    JSE222  Krauskopp klar, nicht optimal. Das Victron begrenzt die Ladespannung aber auf 14,2V während der Akku bis 14,6V verträgt, bevor das BMS des Lifepo zur Sicherheit abschaltet. Überladung also ausgeschlossen.

    PS. Das Victron Ladegerät hat einen Netzstecker und einen 12V Ausgang. Sonst nichts. Powert mit 30A bis 14,2V erreicht.

    DIYROLLY einen Abschalter auf der 12V Seite des Ladegerätes?? Wo dann 30A am Ausgang des Ladegerätes auf einen Schlag wegfallen? Würde meinen, dass das noch viel eher zu Spannungsspitzen im Ladegerät führt, wenn die Last plötzlich tot ist. Und damit Nachteilig für die Lebensdauer des Ladegerätes.

    Trotzdem danke für all eure Gedanken und Vorschläge.

    Hi,

    über einen Shelly 1PM Mini Gen3 Schalte ich ein Victron 12v/30A Ladegerät ein/aus, dass eine Lifepo Batterie auflädt.

    Das Schalten passiert getriggert von Solarstrom Überschuss, gemessen am Pro3EM am Hausanschluss.

    Wenn jetzt der Sonnenschein schwankt, oder Lasten wie E-Herd oder Waschmaschine schnell ein/aus schalten, so wird durch die lokalen Regeln (keine Cloud Szenen) auch das Ladegerät immer wieder schnell aus und ein geschaltet. Abstand von Minuten bis Sekunden.

    Dabei fliegt gelegentlich die davorliegende 16A Sicherung raus (kein FI).

    Wie könnte ich durch eine Schaltung vor dem Ladegerät verhindern, dass die Sicherung fliegt?

    Das Ladegerät zieht ja eigentlich nur max 450W.

    PS. RC Snubber hinter dem Shelly hab ich schon probiert, bringt keine Abhilfe.