Shelly 3EM, hoher Leistungsbezug auf L1 verringert Wert auf L3

  • Hallo,

    auf Phase 1 werden laut Shelly ca. 122 Watt gezogen, auf L3 9 Watt.

    Wird jetzt eine Elektroheizung dazugeschaltet, zieht L1 2451W und L3 4W.

    Bei 3567W auf L1 sind es 0 W auf L3

    L2 habe ich mal nicht betrachtet, da sind die Werte aktuell schon so etwas schwankend (es hängen ziemlich viele Geräte auf dem Stromkreis, sodass das normal ist).

    Die wenige Leistung auf L3 ist absolut realistisch, da es 2 Hauptstromkreise mit 1poligen FI-Schaltern gibt, die auf L1 und L2 angeschlossen sind, L3 ist nur an Drehstromgeräten angeschlossen bzw. auf Stromkreisen wo aktuell nur Geräte mit niedrigem Standby-Bedarf laufen.

    Nach ca. 36 Stunden des 3EM in Betrieb habe ich auf L3 "total_returned" von 1 Wh, d.h. vermutlich wird bei noch stärkerem Bezug von Energie auf L1 sogar eine geringe Rückspeisung gemessen.

    Wie kommt dieses Verhalten zustande? Habe ich eventuell die Stromwandler bzw. Leiter falsch an den Shelly angeklemmt? Ich habe zwar sehr sorgsam gearbeitet, will es aber nicht ganz ausschließen, aber andererseits sind die Werte, die so geliefert werden ziemlich realistisch. Gibt es einen einfachen Test um festzustellen, ob alles richtig angeklemmt ist?

  • Prüfen ja, wenn du Phase für Phase abschalten kannst und an die jeweilige angeschaltete Phase einen definierten Verbraucher (Leistung die bekannt) anschließt. Wenn die Werte soweit passen sollte es richtig sein. Besser aber vorher nochmal prüfen und messen.

    Fehlerquellen gibt es viele. Die Spannungsüberwachung der Phasen "VA; VB; VC" müssen zu den Stromwandlern passen "A; B; C" (Stecker).

    Dann können noch die Stromwandler in verkehrter Richtung über den Leiter/Stromschiene geschoben sein.

    Grüße Jens

    Mein smartes Home:

    in Betrieb inzwischen 116 Shellys der verschiedensten Genarationen und Typen, seit 2024 Home-Assistent (HA) als lokales "Hirn" im Einsatz mit ständiger Erweiterung , Netzwerk Fritzbox 7590 + Mesh-Repeater (3000,2400,4x1200,), 2 PV-Anlagen 15kWp und 8kWp, zentraler und dezentrale WR, 24kWh Speicher

  • Hi jenne72,

    ich habe jetzt mal die einzelnen Phasen abgeschaltet um die jeweilige Steckdose zu ermitteln, die an dieser Phase hängt. Die abgeschaltete Phase erkennt man daran, dass im Shelly ein geringer negativer Leistungswert angezeigt wird.

    An diese Phase habe ich dann eine Elektroheizung angeschlossen. Diese soll 2000 Watt haben. Laut ELV Energycheck Master sind es 1870-1900 Watt. Der Wert schwankt, zum einen wegen der schwankenden Netzspannung zum anderen weil der Heizdraht mal kälter/wärmer ist und dadurch sich der Widerstand und darausfolgend die Stromaufnahmen ändert.

    Der Shelly zeigt den Leistungsanstieg auf der korrekten Phase an. Die angezeigte Leistung des Shelly stimmt so auf ca. 40 Watt genau. Das lässt sich schwer sagen, da die Leistung auf der Phase selbst schwankt (in diesem Stromkreis sind viele Verbraucher) und die Heizung Leistungsaufnahme der Elektroheizung ebenfalls schwankt. Ich halte diese Genauigkeit für realistisch, wenn man sich mal https://www.researchgate.net/publication/32…ic_interference anschaut. Dort hatten alle einphasigen Messgeräte die angegebene Genauigkeit eingehalten, während 3phasige Messgeräte da schon einige Probleme hatten. Das würde erklären, warum ich bei meinen einphasigen Messungen auch so hohe Genauigkeiten feststellen konnte.

    Zitat

    Dann können noch die Stromwandler in verkehrter Richtung über den Leiter/Stromschiene geschoben sein.

    Du meinst den Fehler, dass dann ein negativer Leistungswert angezeigt wird? Das kann ich definitv ausschließen.

    Damit kann ich davon ausgehen, dass alles richtig angeschlossen ist, oder? Messwandler A ist natürlich auch an Eingang A angeschlossen usw.

    @66er: Kannst du hier den Link posten, wenn du den Beitrag zu den Zuordnungen verfasst hast?

  • Dieses Thema enthält 7 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.