Mindestlast für Energiemessung nötig?

  • Guten Morgen,

    ich nutze seit etwa zwei Wochen vier Shelly Plug M Gen3. Angeschlossen sind daran Membranpumpen via 24V Schaltnetzteile in unterschiedlicher Ausführung.
    Firmware ist aktuell.

    Schon seit Begin der Nutzung ist mir bei den vier Geräten aufgefallen, dass die Leistungsmessung nicht korrekt funktioniert. So kommt es bei den 30W Membranpumpen immer wieder vor, das kurz nach Einschalten die Last erkannt wird, dann aber für einige Minuten zurück auf 0W springt oder es generell einige Minuten dauert, bis eine Anzeige zur aufgenommenen Last ausgegeben wird. Bei den 60W Membranpumpen dagegen funktioniert die Leistungsmessung augenscheinlich ganz normal und wird wenige Sekunden nach dem Einschalten korrekt ausgegeben.
    Testweiße habe ich auch mal einige Leuchtmittel angehangen mit unterschiedlichem Ergebnis. So wurde die 10W T8 Retrofit auch nicht sofort erkannt, während vier 10W E27 Retrofit die korrekten 40W anzeigten. Bei drei E27, also 30W, hatte ich ein ähnliches Phänomen beobachtet wie bei den Membranpumpen. Rein ohmsche Verbraucher werden sofort und korrekt detektiert (getestet mit 25W und 45W Lötkolben).

    Ist das ein bereits bekannter Bug in der Firmware, oder hat der Plug M ggf. mit der eingebauten Messelektronik Schwierigkeiten bei Lasten mit kapazitiven Anteil und es bedarf einer gewissen Mindestlast hierbei damit die Last sicher erkannt wird? Ein Sekundärtest mit Shelly Plug S Gen3 zeigte kein solches Verhalten. Hier wurden auch die 10W der T8 Retrofit sowie die 10W der E27 Retrofit sofort, wenn auch mit minimaler Messabweichung, korrekt und sofort erkannt.

    Shelly Anfänger, kein Script Experte, kein IT Spezialist. Bitte habt Nachsicht :)

  • NScale 9. März 2026 um 16:42

    Hat den Titel des Themas von „Mindestlast für Energiemessung“ zu „Mindestlast für Energiemessung nötig?“ geändert.
  • Ich habe bei mir mehrere dieser Plugs im Einsatz und mir ist bisweilen noch nichts dazu aufgefallen. Ich habe aber auch nur Geräte im Einsatz die >50W brauchen.

    Wie wetest du denn die Shelly Plug M Gen3 aus?
    - Matter J/N
    - Shelly-App/Web interface/Heimautomatisierung (Home Aasistant & Co)

    Am "Besten" währe es wohl das Verhalten direkt über den Browser am Webinterface zu beobachten um alle anderen Software-Komponenten auszuschließen.

    Verwendung wenn möglich von Off-Cloud-Geräten wie Shelly (Cover, H&T, ...), NUOS Tasmota, Velux, Nuki, Ecowitt (Weatherstation), aber auch Cloud-Geräten wie Anker Solix (BKW), Husquarna (Rasenmäherroboter) und Roborock (Staubsaugerroboter).
    Alles zentral gesteuert durch Home Assistant.

  • dann aber für einige Minuten zurück auf 0W springt oder es generell einige Minuten dauert

    Bei mir ist es bei allen Gen 2 und Gen 3 Geräten so,Leistungen in dem Moment egal

    Danach habe 2 ,ein PM mini und ein 1 PM mini der Gen 3 gegen 2 EM mini Gen 4 getauscht und siehe da ,jetzt zappelt die Leistung nicht mehr minutenlang zwischen 0 und dem anderen Wert hin und her.

    Deshalb empfehle ich keine Gen2,3 mit Leistungsmessung mehr,wenn sie zum schalten bei Energiewerten gebraucht werden.

    Man muß nicht alles wissen,sondern nur,wo man es nachlesen kann.

  • Kann das so nicht bestätigen, aber vielleicht hatte ich auch noch nicht das "richtige Szenario".

    Verwendung wenn möglich von Off-Cloud-Geräten wie Shelly (Cover, H&T, ...), NUOS Tasmota, Velux, Nuki, Ecowitt (Weatherstation), aber auch Cloud-Geräten wie Anker Solix (BKW), Husquarna (Rasenmäherroboter) und Roborock (Staubsaugerroboter).
    Alles zentral gesteuert durch Home Assistant.