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Liebe Shellyisten,
meine letzten Themen hier liegen schon eine Weile zurück, deshalb nochmals ein freundliches HALLO in die Runde!
Ich habe schon längere Zeit zwei Shelly 1PM (heute würde man wahrsch. "Gen1" dazu sagen) und hinzugekommen ist ein Shelly 3EM (ebenfalls "Gen1", nehme ich an. Jedenfalls "der stylisch-Runde"). Die beiden 1PM sitzen jeweils an PV-Anlagen dran (sog. "Stecker-Solaranlagen") und der 3EM direkt am Hausanschluss bzw vom Netz her gesehen "hinter dem Zähler".
Die CT's des 3EM sind so verbaut, wie sie "sollen", d.h. vom Netz ins Haus gelieferte Leistung wird positiv gemessen. Die wenige Leistung, die hin und wieder von den Solaranlagen ins Netz geht, bekommt vom 3EM ein negatives Vorzeichen, alles "sauber unterteilt" in die jeweiligen Phasen. Die 1PM machen das NICHT so, da ist jede Leistung immer mit einem positiven Vorzeichen versehen. Auch der Standbyverbrauch der Wechselrichter nachts (auch wenn der zugegebenermaßen gering ist) wird positiv gezählt.
In der Shelly Cloud werden ja nun viele Funktionen der Bilanzbildung, grafischen Aufarbeitung, Zuordnung zu Räumen angeboten, die aber m.E. alle bedingen, dass "vom Haus erzeugte Leistung" jeweils ein negatives Vorzeichen hat und im Haus verbrauchte Leistung ein positives. Klar, ich kann auch jetzt, nach Hinzukommen des 3EM, mir alle Grafen einzeln oder zusammen mit anderen anschauen, aber die Bilanzen, die mir die Shelly Cloud ausrechnet, stimmen mitunter nicht, da die Erzeugung, die von den beiden 1PM "gemeldet" wird, zum Verbrauch HINZUgerechnet wird, den der 3EM meldet. Nur wenn ich ausschließlich den 3EM betrachte und dort "Nettomessung" anklicke, stimmen die Werte wieder (oder zumindest scheinen sie zu stimmen).
Wie würdet IHR die einzelnen Komponenten in meinem Fall eintragen:
- den beiden 1PM habe ich jeweils als "Gerätetyp: Erzeugte Energie" eingetragen. Hätte ich besser etwas anderes wählen sollen?
- der 3EM bekam bei mir den Gerätetyp "Netzquelle". Auch hier: ist das "optimal"?
- bei "Energieberechnung" habe ich bei keinem der Shellys, also weder bei den 1PM, noch beim 3EM, irgendeinen Haken gesetzt. Hätte ich für die beiden 1PM vielleicht besser "Energie vom gesamtkonto ausschließen" wählen/setzen sollen, um wenigstens die Bilanzierung nicht zu beeinträchtigen?
- die folgenden Fragen gelten für den Menüpunkt "Shelly Labs/experimentelle Funktionen":
- würdet ihr ein Häkchen bei "Unterstützung für Nettomessung" setzen? (Obwohl das ja laut Aussage von Shelly nur für mind Gen3 oder Pro Geräte ist?!) Das ist bei mir zZt nicht gesetzt.
- das Häkchen bei "PV-Setup" ist bei mir gesetzt. Würdet ihr das auch so machen?
- wenn zuvor "ja", welches System würdet ihr für meinen Fall wählen (obwohl dort ja mindestens ZWEI EM oder EM3 "vorgeschrieben" sind), "Parallel" oder "Balkon-PV-Anlage"? Ich kann es jetzt, beim erneuten Durchlafen, leider nicht mehr nachstellen, aber ich meine, ich hatte dort bisher "Balkon-PV" als Schema gewählt. Als Netzstrommessung natürlich meinen 3EM, der ja auch angeboten wird.
- würdet ihr bei "Messung der erzeuten Energie" die beiden 1PM eintragen bzw die Häkchen setzen, obwohl die ja "falschrum zählen"? Ich meine das habe ich nicht gemacht, um mir nicht irgendwelche Jahreswerte der Erzeugung, die ja zT schon mehr als zwei Jahre läuft, zu beeinflussen. Ich habe daher an dieser Stelle "zurück" geklickt. Das "Einstiegshäkchen" bei "PV-Setup" blieb trotzdem bestehen. Oder kann ich die Häkchen für die 1PM als "Messung der erzeugten Energie" "unbedenklich" setzen?
Habt ihr sonst noch Tipps, wie man die bei mir bestehenden Shellys optimal "anmelden/eintragen und kategorisieren" kann?
Sorry, dass ich euch mit den ganzen Fragen bombardiere, aber ich habe mir schon einen Wolf nach Antworten gesucht und bin zuletzt immer "unschlüssiger" geworden ...
Viele Grüße und vielen Dank im Voraus, Lars
P.S.: Da das Programm "ShellyControl" von Bart Bakels bzw Promedes (loggt Shelly Daten über das Heimnetzwerk auf einem Windows PC mit einstellbarer "Abtastrate" bzw Logging-Intervall und erzeugt eine .csv Datei) nach einer Rechnerumstellung nicht mehr laufen wollte und ich Bart auch nicht mehr erreichen konnte, habe ich so ein Programm (eine vereinfachte Version davon) selbst geschrieben (danke auch @ChatGPT!
). Mein "Shellylog" scannt das Subnetz nach Shelly Geräten und erlaubt die Rechnerzeit-gesteuerte periodische Abfrage der Leistungsdaten, RSSI und bei den PM auch der Temperatur. Die einmal gefundenen Shellys und der letzgewählte Pfad zur Logdatei werden in einer ini abgelegt, so dass man nicht jedesmal neu suchen muss, sondern sehr schnell wieder neu starten kann. Ich nutze das für gelegentliche Checks von Verbrauch und PV-Erzeugung, wenn ich eh gerade am Rechner sitze. Wer das Programm haben möchte: ich geb's "as is" frei ab. Ich nutze es vor allem deshalb, weil ich bisher noch ohne Home Assistant unterwegs bin (lehne "tendenziell verzichtbare" Verbraucher wie z.B. einen Raspi ab, auch wenn sie "nur" 15W ab Netz verbrauchen) ...