Steuerung der Fußbodenheizung

  • Hallo zusammen, ich bin gerade dabei mein Haus umzubauen und möchte dort die Fußbodenheizung mit Shelly steuern.


    Im Wohnzimmer wird das Shelly Wall Display XL verbaut, worüber ich alles zentral steuern möchte. In jedem einzelnen Raum soll ein Shelly Blue H&T verbaut werden, der sich über einen Shelly 1 PM hinter dem Lichtschalter verbindet. Die Ventile im Heizkreisverteiler möchte ich über den Shelly Pro 3 oder Pro 4 steuern, dieser über LAN in das Netzwerk eingebunden ist.

    Jetzt die Frage an euch, Funktioniert das alles so wie ich das vor habe?

    Und wie werden die Ventile an die Shelly Pro angeschlossen?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße.

  • Was für eine Heizung und Speicher hast du? In der Regel stellt man den Vorlauf mit möglichst geringer Temperatur ein und macht einen hydraulischen Abgleich. Wenn alles passt, dann benötigt man keine Thermostate mehr und wenn doch, dann würde ich welche nehmen, die stufenlos regeln. Die Shelly TRV scheinen viel Ärger zu bereiten, daher würde ich dann eher bei Homematic gucken.

    Grundsätzlich ist eine Fußbodenheizung so träge, dass eine Regelung keinen Sinn macht. Es braucht sehr viel Energie die Estrich nach der Auskühlung wieder hochzuheizen, so dass es meist energiesparender ist durchzuheizen.

    :beer:

  • Ich habe aktuell eine Gasheizung, im Obergeschoss sind weiterhin Heizkörper verbaut. Nur im Untergeschoss wird jetzt neu eine Fußbodenheizung eingebaut. Im Verteilerschrank der Fußbodenheizung des Untergeschosses wird ein Festwertregelset eingebaut, worüber die Vorlauftemperaur eingestellt werden kann.

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    Im Untergeschoss möchte ich die Temperatur in den Räumen über die Shelly Blue H&T messen.

    Im Obergeschoss werden an den Heizkörpern dann smarte Thermostate verbaut.

  • Es sollte die Fußbodenheizung von dem Heizkreis mit Heizkörpern per Wärmetauscher getrennt werden.

    Bist du nun ab davon, dass du die Fußbodenheizung regeln willst? Nun schriebst du nur noch über die Steuerung der Heizkörper.

    Mit dem Festwertregelset kenne ich mich nicht aus. Mein Gedanke ist jedoch, dass es eine Vorlauftemperatur gibt, die im Winter zu gering und in der Übergangszeit zu hoch sein könnte. Entweder hast du noch einen Mischer, der auf die Außentemperatur reagiert, oder der Drehregler, an dem du die Temperatur an dem Regelset einstellst, müsste elektronisch nach Außentemperatur geregelt werden.

    Mal abwarten, was andere dazu meinen.

    :beer:

  • Im Verteilerschrank der Fußbodenheizung des Untergeschosses wird ein Festwertregelset eingebaut, worüber die Vorlauftemperaur eingestellt werden kann.

    Keine optimale Lösung. :thumbdown:

    Was für eine Heizung / Regelung hast du? Halbwegs aktuelle Heizungen erlauben, ein Mischerventil anzusteuern, um damit in diesem gemischten Heizkreis über eine eigene Heizkurve immer die zur Außentemperatur passende Vorlauftemperatur einzustellen.

    Dein "Konstrukt" ist günstiger aber kostet Effizienz und somit Energie: Du musst für die FBH-VLT einen festen Wert einstellen, der der kältest möglichen Außentemperatur entspricht. Das ist in der Übergangszeit natürlich zu viel und daher musst du die zu hohe Temperatur mit den Raumthermostaten drosseln. Das ist wie beim Autofahren vollgas zu geben und mit der Handbremse die Geschwindigkeit einzustellen.

    Aus dem selben Grund sind smarte Thermostat an den Heizkörpern nicht nur unnötig, sondern kosten sogar Energie. Und auch noch Geld für die Beschaffung. :thumbdown:

    Eine Heizung muss über die Heizkurve so eingestellt werden, dass die Vorlauftemperatur immer nur so hoch ist, dass die Raumtemperaturen bei voll geöffneten Heizflächenventilen passen.

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