Ist Home Assistant für mein bestehendes Smarthome-Setup geeignet

  • Wenn du so komplex Sachen vorhast, wäre ein Übergeordnetes System besser.

    Da bist du mit virtuellen Komponenten auch nicht eingeschränkt

    Hallo Cephalopod!

    herzlichen Dank für Deine Antwort zu meinem Thema. Kannst Du mir mehr dazu erläutern? Was meinst Du damit bin ein Anfänger aber gerne bereit zu lernen.

  • Es gibt Smarthomesysteme die 24/7 auf einem kleinen Computer laufen und Verbindung zu allen kompatiblen Geräten im Haus herstellen.

    Damit können Daten gesammelt und gespeichert werden, Grafiken visualisiert und komplexe Programme laufen. Das ganze auch völlig lokal ohne Cloud.

    Die bekanntesten sind ioBroker und Home Assistant.

    Die Software ist kostenlos, eine passende Hardware (gut geeignet ist ein gebrauchter ThinClient) gibt es für weniger als 50€.

  • Home Assistant, openHAB, Homey, ioBroker, ...

    Eignung von Home Assistant für bestehendes Smarthome-Setup (Shelly-lastig, ohne Cloud)

    Danke für die Rückmeldung. Ich plane, mein bestehendes Smarthome künftig zentral zu betreiben und möchte gerne Eure Einschätzung, ob Home Assistant dafür geeignet ist bzw. ob es Fallstricke gibt.

    Bestehendes Setup

    Server / Infrastruktur

    • QNAP NAS (läuft nicht 24/7)
    • Externer Zugriff kann über Fritzbox über VPN erfolgen

    Shelly

    Auf den Shellys laufen aktuell zwei aufwendigere Skripte:

    • Anwesenheitsschaltung
    • Abwesenheitsschaltung

    Diese würde ich nach Möglichkeit in Home Assistant abbilden bzw. ablösen.

    Weitere Komponenten

    • EnOcean: zahlreiche Schalter und Aktoren
    • AVM DECT:
      • 1 × Steckdose
      • mehrere Heizkörperthermostate
    • Velux KIG300 (Rollladensteuerung)
    • Hekatron Genius Port (Rauchmelder)
    • Samsung SmartThings: 4 × Klimaanlagen
    • Daikin Onecta: 1 × Klimaanlage
    • Solakon Balkonkraftwerk (App-basiert)

    Anforderungen / Zielbild

    • Möglichst einfaches Setup ==> Bin noch ANFÄNGER!
    • Keine dauerlaufende VM oder Docker-Umgebung (NAS läuft nicht 24/7)
    • Externer Zugriff möglich (z.B. über VPN)
    • Gute Integration der vorhandenen Shelly-Geräte und idealerweise auch der übrigen Komponenten - insbesondere der Enocean

    Aktuell denke ich über Home Assistant Green als dedizierte Hardware nach.

    Fragen an Euch:

    • Ist Home Assistant für dieses Setup aus Eurer Sicht geeignet?
    • Gibt es bekannte Einschränkungen bei einzelnen Komponenten?
    • Spricht etwas gegen Home Assistant Green in diesem Szenario?
    • Wie gut lassen sich komplexere Shelly-Skripte in HA abbilden?

    Vielen Dank vorab für Eure Einschätzung.

  • Spricht etwas gegen Home Assistant Green in diesem Szenario?

    Ja, zu teuer. Und nicht erweiterbar. Sehr langsamer 32 GB Speicher :thumbdown:

    Ein günstiger ThinClient reicht völlig.

    Wie gut lassen sich komplexere Shelly-Skripte in HA abbilden?

    IOBroker ist für Anfänger, gerade was das simple Programmieren mit Blockly angeht, MEINER MEINUNG NACH besser geeignet. Ich bin mit dem "yaml-Gedöns" nie warm geworden ...

    Gute Integration der vorhandenen Shelly-Geräte und idealerweise auch der übrigen Komponenten - insbesondere der Enocean

    Shelly ist im iOBroker perfekt integriert, für Hekatron, AVM, Velux, Enocean gibt es natürlich auch Adapter.

    Es gibt Dutzende YT-Tutorials dazu, einfach mal ansehen.

    Keine dauerlaufende VM oder Docker-Umgebung (NAS läuft nicht 24/7)

    Wie meinst du das?

    Irgendein System muss aber 24/7 laufen.

    Mein HP T620 zieht gerade mal 7,5 Watt.

    6 Mal editiert, zuletzt von Cephalopod (5. Januar 2026 um 12:46)

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