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Hallo zusammen,
im Haus von nahen Verwanden, hat es einen katastrophalen Wasserschaden gegeben, alle, wirklich alle Räume vom Boden bis zu Keller sind betroffen. Das Wasser trat sogar aus der Fassade aus, nur dadurch haben es Nachbarn bemerkt. Der Schaden ist entstanden, weil sich das Sicherheitsventil des Warmwasserboilers in der Heizzentrale im Dachgeschoss geöffnet hat (angeblich ist die Feder gebrochen). Das Wasser trat ca. vier Stunden lang aus. (Es ist zwar auch klar, dass hier ein Installationsfehler vorliegt, weil die Ableitung unter dem Sicherheitsventil eigentlich den vollen Volumenstrom bei geöffneten Ventil aufnehmen muss, aber darum soll es hier nicht gehen.) Tragischerweise gab es anlässlich eines anderen Wasserschadens einen Shelly Flood im Keller, der stand aber ausgerechnet an einer trocken gebliebenen Stelle .
Nun zur eigentlichen Frage:
Was seht ihr für Möglichkeiten, solche Ereignisse frühzeitig zu erkennen bzw. zu verhindern?
Mir fällt ein:
- Ein motorisch betriebenes Absperrventil, was bei Abwesenheit z. B. via Shelly Komponenten automatisch geschlossen wird (ist das alltagstauglich?).
- Ähnlich 1.) aber mit Drucksensor/Volumenstrommesser in der Wasserleitung, über den das Absperrventil gesteuert wird. Hier müsste es eine Auswertung für leckagetypische Druckverläufe/Volumenstromverläufe geben (z. B. längere Zeit ein geringer Volumenstrom, für kleine Lecks und sofortige Abschaltung, wenn schlagartig ein hoher Volumenstrom eintritt, für einen Rohrbruch). Das stelle ich mir aber schwierig vor, vor allem bei Zwischenzuständen. Gibt es da evtl. was Fertiges? Mein Diehl Wasserzähler hat angeblich eine Leckageerkennung, aber ich komme nicht an die Daten ran.
- Shelly Flood & Co? Wobei der klassische Shelly Flood für viele Szenarien nicht gut geeignet ist (bei mir in der Küche z. B. gibt es auf dem Fußboden praktisch keine Stelle, die nicht begangen wird).
- Ganz andere Ideen?