Thyristorsteller mit Pro 3EM und Shelly Dimmer 0-10

  • Ich scheitere an folgendem Problem:

    Im wenig benutzen Dachboden ist eine Fussbodenheizung mit 3kW und Thermostat (Thermostat steuert über 220V Schütz Ein/Aus) verbaut.

    Durch stetigen Ausbau der PV Anlage werde ich auch im Herbst/Winter/Frühjahr Überschuss haben und möchte diesen in der Fussbodenheizung verbraten, ABER ohne Netzbezug.

    Eine Ansteuerung über den Pro3EM und Einspeiseleistung über 3kW wäre kein Problem für mich, ABER:

    -ich möchte auch unter 3kW Einspeisung die Heizung anfeuern aber mit einem Thyristorsteller (aus Kostengründen ca. 50.- und Einfachheit Shelly Dimmer 01-10W)

    -Thermostat fliegt dann raus (wird über HT und den Dimmer realisiert...Dimmen unter 20% wäre sinnlos)

    -nur wie bekomme ich die Einspeiseleistung in den Dimmer? (ich habe noch keinen Shelly Dimmer)...Script? (Oje-dann brauche ich 99% Hilfe)

    Vielleicht gibt es auch eine andere, einfache Lösung (ich möchte GPIO´s mit PWM und Register auslesen usw. vermeiden)

    Danke schon im voraus

    Thyristorsteller: zB: https://www.pohltechnik.com/de/scr-thyrist…v-0-10v-dc-10-a

  • Bevor sich der Kopf zerbrochen wird - lässt dein Netzbetreiber es zu solch hohe Lasten per Phasenanschnitt zu regeln? Du gibst ja dann eine zerhackte Sinuswelle ins Netz und ziehst dann wiederum die Energie, die mit dem ersten Teil der Sinuswelle eingespeist wurde, mit der Ansteuerung wieder aus dem Netz. Für einen Netzbetreiber sicherlich nicht toll.

  • Andrea57

    Nun ich habe mit einigen ein-und dreiphasigen SSR und auch den Phasen -An u. -Abschnitts Halbleitern herum getestet damit sowohl:

    • die 3phasigen Pufferspeicher - Heizpatrone(n)
    • den 3 x 2 kW Saunaofen

    ... ein wenig smarter gemachen bzw. mit der Zielsetzung möglichst wenig PV Energie ins Netz zu speisen und auch die Temperatur zu regeln/steuern.

    Den von dir gewählten (unten gelb markierten 10A Typ) kannst du so wie er ist bis ~800W auf einer Blechplatte montiert und darüber hinaus nur mehr mit einemüppigen Kühlkörper betreiben.
    (Ich habe keinen zerstört, jedoch schaltet er bei Übertemperatur ab und dann lange nicht mehr ein.)


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    Die besten Ergebnisse erhielt ich mit dem grün markierten Schneider Harmonie Typ, da dieser von der Funktion jedoch „nur“ eine volle Halbwelle schaltet sind die Verluste am SSR erheblich geringer.

    Link: Halbleiterrelais, Hutschiene, E: 4-32 VDC, A: 24-280 VAC, 12 A, nullsp.

    Weitere Fakten SSR Schneider:

    • [+] Kühlkörper am/im Gerät verbaut
    • [+] für Hutschienen Schaltschrank geeignet. (Für bester Kühleffekt Datenblatt beachten.)
    • [+] geringere Verlustleistung als die stetigen 0..10V/4..20mA Typen.
    • [x] Nur über DC 4..32 ansteuerbar / daher kein Shelly Dimmer 0..10V möglich, sondern Ansteuerung über Shelly UNI wegen der 2 Relaislosen Triac Ausgänge. (angesichts der Script PWM Ansteuerung!)
    • [-] Leider nur bis 12 A erhältlich
    • [-] Teurer als die No-Namen China Typen.

    Für die Tests und nun in den produktiven Systemen habe ich im entwickelten Script, wegen Performance-Problemen beim UNI die minimalste Ein-Zeit auf 500ms gesetzt. (bei geringer Zeit (<300ms ) crashte das Script)

    Mit dieser Einstellung konnte ich bei einem perfektem Regelergebnisses keinerlei Netzrückwirkung (flackerndes Licht etc.) auch bei zyklischen 6kW Last schalten feststellen.

    Im derzeitigen Algorithmus (3ph. Sternpunkt) wird immer ein SSR ausgesteuert und dann der nächste, dadurch habe ich eine sehr gleichmäßige Regelung der Last.

    (Welche auch beim Verrechnungs- und Shelly Zähler kaum sichtbare Leistungssprünge zeigt)

  • Eine andere Methode wäre mit Wellenpaketsteuerung zu arbeiten. Hier wird immer ein ganze Sinuswelle durchgeschaltet.

    Priamos
    22. Juli 2023 um 00:12

    Ich verwende diese Methode für Heizstab (Warmwasser) und Infrarotplatten.

    Die Belastung durch Oberwellen dürfte damit praktisch entfallen.
    Deren Potential andere Geräte zu stören ist erheblich, vor allem bei der geplanten Leistung.

    Johann


    7

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