Möglichen Eigenverbrauch ermitteln

  • Hallo an alle, ich bin der Neue hier und suche nach einer Möglichkeit meinen Haus-Stromverbrauch mit der PV-Einspeisung abzugleichen. Installiert ist derzeit eine PV-Anlage (9,88kwp) als Volleinspeisung über einen separaten Zähler und über den zweiten Zähler den Hausbedarf. Nun würde ich gerne herausfinden wie viel Strom ich von der PV Anlage verbrauchen könnte wenn ich auf eine Überschuß Einspeisung umstellen lasse. Es ist keine Batterie installiert. Kann ich so etwas mit den Shelly Produkten umsetzen/auswerten?

    Meine Frau und ich sind nämlich unter der Woche um 9:00 aus dem Haus und kommen erst gegen 19:00-20:00 wieder nach Hause. Der PV Generator ist 4° Anzimut also fast komplett Süd ausgerichtet und eine Batterie soll vorerst nicht installiert werden. Ich würde jetzt gerne Mal wissen/herausfinden wie es mit dem Eigenverbrauch so bestellt ist bei der Konstellation, da ja derzeit eine Volleinspeisung läuft und vielleicht eine Überschußeinspeisung kostengünstiger wäre.

  • Ja man kann das machen aber nicht mit Shelly alleine da du dir die ganze Logik selber stricken musst!

    Du machst dir einen virtuellen Zähler für: Verbrauch und Produktion und machst dir damit einen virtuellen bidirektionalen Zähler wie es der Netzbetreiber hat.

    Über Grafana kannst du dir deine Kurven übereinander legen für eine grobe Abschätzung.

    Letztendlich wird es der Preis für Bezug und Lieferung entscheiden und was du konkret steuern kannst!

    Einbindung der Shelly´s in die Loxone

  • Installiert ist derzeit eine PV-Anlage (9,88kwp) als Volleinspeisung über einen separaten Zähler und über den zweiten Zähler den Hausbedarf.

    Wenn der Zähler für den Hausbedarf ein digitaler mit optischer Schnittstelle ist, kann man diesen mit Hilfe von Projekten wie Volkszähler oder Tasmota auslesen.
    Somit läßt sich der Grundbedarf sehr gut ermitteln, aber auch der Stunden,Tages- Monats- und Jahresbedarf.

    Bei der Größe deiner Anlage wird diese an einem sonnigen Tag problemlos alle Großverbraucher versorgen können wie

    Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler.

    Die Verbraucher müssen natürlich zur "Sonnenzeit" laufen, also zeitlich steuerbar sein. Viele dieser Geräte verfügen über diese Möglichkeit. (Einschalten zeitverzögert)

    Man kann auch den Gefrierschrank morgens auf SuperFrost stellen und abends wieder auf "Normal". Dann wird dieser in der Nacht kaum noch Strom benötigen.

    Viele setzen auch die solare Energie dazu ein, Warmwasser über einen Heizstab zu erwärmen.

    Um zu einer Abschätzung zu gelangen, sollte also eher der Energieverbrauch der potentiellen Verbraucher betrachtet werden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es mehr werden, je länger man darüber nachdenkt.

    Ich bin gerade an der Antragstellung von der Volleinspeisung zur Übschuß-Einspeisung.

    Ich halte dies auch im Hinblick auf die Netz-Dienlichkeit für sinnvoll, da das Verbrauchsverhalten sich am Energie-Angebot orientiert.

    Johann

    Einmal editiert, zuletzt von Priamos (23. Juli 2023 um 12:14)